Bayerischer Handball-Verband
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Die Geschichte des BHV

1945
8. Mai 1945: Der 2. Weltkrieg ist zu Ende. Das Land liegt in Schutt und Asche. Der Kampf um das Überleben steht im Vordergrund. Und doch gibt es Menschen, die Ideale hochhalten und über den Tag hinaus denken, die Zeit und Arbeit opfern, um auch das gesellschaftliche und das sportliche Leben wieder aufzubauen.

Der Handballer Ludwig Lehmaier ergreift die Initiative. Von ihm gehen die ersten Versuche aus, Handball in München und in Bayern zu spielen. Seine Vorarbeiten waren bereits im September 1945 soweit gediehen, dass sich die Münchner Vereine am 12. September 1945 zu einer konstituierenden Sitzung im Sendlinger ,,Sendlinger Torbräu" zusammenfinden konnten, um einen Spielbetrieb in zwei Klassen für Männer zu organisieren. Am 18. Juli 1945, wenige Wochen nach der Kapitulation am 8.Mai 1945, wurde in München der Bayerische Landes-Sportverband (BLSV) gegründet.


1946
Von München, als dem Sitz des Dachverbandes BLSV ausgehend, dehnt sich die Organisation im Land aus.
Als ,,Sparte Handball" im BLSV geführt von dem Landesspielleiter Ludwig Lehmaier und den Mitgliedern der Landesleitung Otto Botzler, Otto Seeber, Hermann Wolpert, Emil Pelloth und Dr. Seyfertitz wird im Frühjahr 1946 auf den noch vorhandenen Sportplätzen in Bayern wieder Handball ge-spielt.

Kreisvorsitzende (heute Bezirksvorsitzende) waren: In Mittelfranken: Kaspar Wassner, Nürnberg. In Niederbayern: Georg Huber, Dingolfing. In Schwaben: Max Sailer, Augsburg. In der Oberpfalz: Albert Külps, Regensburg. In Oberfranken: Albert Seifert, Neustadt bei Coburg. In Oberbayern: Otto Botzler, München. In Unterfranken: Ernst Weichsel, Schweinfurt.

Im Süden spielen vierzehn Vereine in einer Runde, um die zehn Mannschaften der Landesliga Süd zu ermitteln: VfL München, MTSV Schwabing, TSV Milbertshofen, FT München Schwabing, FV Bayern, TG Landshut, MTV Pfaffenhofen, TSV 1860 München, ATSV Dachau, TSV Laim, TSG Pasing, 5V West 1880, FT Gern und BC Augsburg.
Im Norden spielen in der Landesliga: FT Schweinfurt, 1. FC Nürnberg, SpVgg Fürth, Kickers Würzburg, 1. FC Bamberg, VfL Wunsiedel, ASV Fürth, TSV Gostenhof Nürnberg, SpVgg Ahorn und SpVgg Lohr/Main.

Am 21. Juni 1947 erhielt der BLSV unter der Führung von Georg „Schorsch" Maier von der Militärregierung in Bayern die Lizenzurkunde. Dazu wird folgende kleine Geschichte berichtet: der für die Zulassung von Vereinen zuständige amerikanische Colonel Van Buskirk wollte für seine Frau und seine Tochter unbedingt zwei fesche Dirndlkleider. Doch woher nehmen? Der schwergewichtige Maier Schorsch, Schweine-Großhändler im Schlacht- und Viehhof, den der spätere DHB-Vorsitzende und NOK-Präsident Willi Daume den Mann „mit dem goldenen Herzen und dem großen Koffer mit Wurst für uns alle" bezeichnete wusste Rat. Mit zwei Schweinekeulen machte er den Kauf möglich. Dann ging er mit den Kleidern unterm Arm ins Rathaus zu Buskirk und meinte augenzwinkernd, er könne das Mitgebrachte erst dann übergeben, wenn der Colonel schriftlich erklärte, dass man in München wieder Sport treiben könne. Der Colonel unterschrieb. Losgehen konnte es dann erst 11 Monate später mit der Lizenzerteilung am 21. Juni 1946 für den am 18. Juli 1945 gegründeten Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV).


1947
Der erste Spartentag findet am 8. Juni 1947 im Restaurant Postgarten in München statt. Die Berichte der Mitarbeiter lassen den Aufschwung des Handballsports in Bayern erkennen. Zahlenmäßig wird dies durch die ausgestellten Spielerpässe deutlich: 6.821 Männer, 3.553 Frauen und 2.074 Jugendliche ergeben über 12.000 Mitglieder.

Es gab bereits repräsentative Veranstaltungen: Die Männerauswahl nahm am Vierländerturnier in Mannheim teil, sie spielte im Juni 1946 gegen Hessen und gegen Württemberg. Die Münchner Frauen spielten gegen Nürnberg, Wuppertal und Gevelsberg.

Der Anfang ist gemacht. In den folgenden Jahren gilt es, den Verband zu konsolidieren, den Aufbau der Verwaltung voranzutreiben und zu verfeinern, die Basis durch Erfassung weiter Landesteile zu verbreitern, die Spielstärke durch intensive Lehrarbeit zu heben und die Jugend über die Schulen an den Handballsport heranzuführen.
Bezeichnend für die damaligen Verhältnisse ist, dass im Bericht des Landesspielleiters die Verteilung von Bällen, Ballblasen und 285 Paaren Schuhen enthalten ist. Bemerkenswert ist auch, dass in diesem ersten Handballjahr bereits zwei Übungsleiterlehrgänge in Nürnberg und München mit insgesamt 68 Teilnehmern durchgeführt worden waren. Das Thema „Sport und Entnazifizierung" war zu beachten. So gab es beim Spatentag die Anfrage, ob ehemalige PGs, die als Mitläufer eingestuft wurden, Schiedsrichter werden können. Was der BLSV-Vizepräsident Adolf Schmucker mit „nein" beantworten musste, denn diese durften nicht einmal Mitglied in einem Sportverein werden. Was BLSV und BHV so nicht hinnehmen wollte, denn sogar Linksparteien würden sog. Minderbelastete als Mitglieder aufgenommen. Sehr wichtig war auch das Thema „Ernährung" bei Jugendlichen. Gerade in den Städten waren viele Jugendliche unterernährt. Die sportärztlichen Untersuchungen wurden mit Hilfe der Gesundheitsämter wieder eingeführt.

Die ersten bayerischen Meister sind: Bei den Männern der Post 5V München, bei den Frauen der 1. FC Bamberg und bei der Jugend der ASV Dachau.
Bei diesem ersten Spartentag werden einstimmig gewählt:
Landesspielleiter: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Georg Schröppel, München
Landes-Jugendspielwart: Emil Pelloth, Freising
Landes-Schiedsrichter-Obmann: Otto Seeber, München
Landesfrauenwart: Hermann Wolpert, München
Landesspruchkammer: 1. Vorsitzender: Walter Biermann, Dachau
Stellvertreter: Dr. Seyfertitz, München
Ludwig Lehmeier, der zum Landesspielleiter gewählt wurde, leitet auch die Geschäftsstelle.
In Kettwig wird der ,,Deutsche Ausschuss für Handball" gegründet. Zum 1. Vorsitzenden wird Willi Daume gewählt.


1948
Der 2. Handball-Spartentag findet am 21. März 1948 in Nürnberg (Vereinsheim Nürnberg-West) statt.
Die Wahlen ergaben:
Landesspielleiter: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Paul v.d. Heyde, München
Landes-Jugendspielleiter: Emil Pelloth, Freising
Landes-Schiedsrichter-Obmann: Otto Seeber, München
Stv. Landes-Schiedsrichter-Obmann: Hans Hofbauer, Nürnberg
Landesfrauenspielleiter: Hermann Wolpert, München
Landestechniker: Dr.Siegfried Reiner, München
Spartenkassier: Otto Botzler, München
Oberligaleitung: Georg Schröppel, München
Landesspruchkammer Vorsitzender: Walter Biermann, Dachau
Stellvertreter: Dr. Seyfertitz, München
Die Oberliga wird auf 12 Vereine erhöht. Die Landesligen Nord und Süd haben je 12 Vereine. Bei der Schuhverteilung sind Männer-, Frauen- und Jugendmannschaften anteilmäßig zu berücksichtigen.


1949
Beim 3. Handball-Spartentag am 8. Mai 1949 in Augsburg (TSG Turnhalle an der Schillstraße) wird aus der Sparte Handball im Bayerischen Landes-Sportverband (BLSV) der Bayerische Handball-Verband (BHV) im BLSV. Die Verbandstage werden nunmehr im zweijährigen Turnus abgehalten.

Der Spielbetrieb wird von oben herab mit einer Bayerischen Oberliga und je zwei Landesklassen der Männer und Frauen bis in die untersten Klassen der Kreise (heute die Bezirke) und Bezirke (heute Kreise) eingeteilt. Daneben wird in gleicher Weise der Jugend- und Schülerspielbetrieb organisiert. Jeder Verein hat ein Pflichtexemplar der „Allgemeinen Sportmitteilungen (ASM)" des Mitteilungsblatt des BLSV, Vorläufer des „bayernsport" zu beziehen.


Die Neuwahlen ergaben folgende Spielleitung:
Landesspielleiter: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Paul v.d. Heyde, München
Landes-Schiedsrichter-Obmann: Hans Hofbauer, Nürnberg
Stellvertreter: J. Stiegelmaier
Landes-Jugendspielwart: Emil Pelloth, Freising
Landesfrauenwart: Hermann Wolpert, München
Landes-Presse-Obmann: W. Hausmann
Verbandskassenwart: Otto Botzler, München


In Mühlheim/Ruhr wird der Deutsche Handball Bund (DHB) gegründet Die Delegierten wählen Willi Daume zum ersten Präsidenten. Der Spielleiter für die Jugend im BHV, Emil Pelloth, aus München, wird zum DHB-Jugendwart gewählt.


1950
Die Frauen des VfL München werden Deutscher Meister.
Anmerkung: Der Post SV München trat 1950 aufgrund eines Erlasses der Besatzungsbehörden als VfL München an und nahm 1952 wieder seinen ursprünglichen Namen Post SV München an.
Der III. IHF-Kongreß nimmt den DHB und das Saarland als Mitglieder auf. Der erste Deutsche Meister im Hallenhandball wird der Polizei Sportverein Hamburg.


1951
Zum 4. Handball-Spartentag, der gleichzeitig der 1. Verbandstag des BHV ist, werden 138 De-legierte aus ganz Bayern am 11. Februar 1951 nach Ingolstadt eingeladen.

Aus den Erfahrungen der Aufbauphase heraus wird die Neuorganisierung des BHV beschlossen. Die bisherige Landesspielleitung war mehr ein technischer Ausschuss und hatte ein absolutes Übergewicht gegenüber den Kreisen (heute: Bezirken). Die verwaltungsmäßigen und die tech-nischen Funktionen (Verwaltung und Spieltechnik) sollen getrennt in Erscheinung treten. An die Stelle der Landesspielleitung tritt der geschäftsführende Vorstand, der sich aus dem 1. Vorsit-zenden, dessen Stellvertreter, dem Kassier, dem Schriftführer und zwei Beisitzern zusammensetzt. Ihm zur Seite steht der technische Ausschuss. Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Georg Schröppel, München
Kassierer: Eugen Vodermaier, München
Schriftführer: Leopold Keiling, Stockdorf
1. Beisitzer: Adolf Hüftlein, Augsburg
2. Beisitzer: Emil Pelloth Freising
Technischer Ausschuss:
Spielleiter für Männer: Hans Hofbauer, Nürnberg
Spielleiter für Frauen: Willi Rohr, Nürnberg
Spielleiter für Jugend: Emil Pelloth Freising
Landesschiedsrichterobmann: Hans Hofbauer, Nürnberg
Pressewart: Leopold Keiling, Stockdorf
Lehrwart: Franz Socher, München
Leiter der Bayernliga Nord: Hans Hofbauer, Nürnberg
Leiter der Bayernliga Süd: Dr. Helmut Ernst, München
Spruchkammer Vorsitz: Ludwig Schultheiß, Hersbruck
Der Landesspielausschuss (Geschäftsführender Ausschuss) setzt sich zusammen aus dem Geschäftsführenden Vorstand und des sechs Kreisspielleitern.

Es wurde eine Satzungskommission eingesetzt. Diese hatte den Auftrag, nach Möglichkeit bis zum Beginn der ersten Runde des Spieljahres eine neue Verbandshandballordnung zu erstellen.
Weiterhin wurde die Zusammenlegung der Kreise (heute Bezirke) Oberpfalz und Niederbayern unter der Leitung des Kreises Oberpfalz beschlossen.
Außerdem wurde der totale Passzwang für Männer, Frauen und Jugend mit Ausnahme der Schüler eingeführt. Nur mehr jener Spieler, der den Spielerpass vor Beginn des Spieles des Schiedsrichters vorzeigen kann, ist spielberechtigt.
Der nächste Verbandstag wird 1953 in Grünwald stattfinden. "Die Kosten für den Verbandstag dürfen 2.000 DM nicht überschreiten" heißt es im Protokoll.
Die Sportschule Grünwald wird als zentrale bayerische Ausbildungsstätte in Betrieb genommen. Der BHV hat dieses Angebot sofort aufgegriffen und bereits im September 1950, also vor der offiziellen Eröffnung, damit begonnen, den zentralen Lehr- und Schulungsbetrieb in Grünwald durchzuführen.


1952
Vielfältig sind die Erfolge der bayerischen Handballer. Insbesondere ab dem Jahre 1952, als die Bayernauswahl von Sieg zu Sieg eilt. In vier Jahren bleibt sie in elf Spielen ungeschlagen. Männer wie die Münchner Markus Bernhard (er war gleichzeitig Handball- und Basketball-Nationalspieler) und Hans von Wodtke, der Landshuter Kellner, die Nürnberger Otto und Wild, die Zirndorfer Vogel und Leikauf und der Augsburger Echtler waren in Bayern und darüber hinaus bekannt.
Der höchste Triumph, die Erringung einer deutschen Meisterschaft, bleibt den Männermannschaften in diesen Jahren allerdings versagt. Hier sorgen die Frauen für den Ausgleich. In ununterbrochener Reihenfolge wird der Post SV München (früher VfL München) von 1948 bis 1957 Süddeutscher Meister und holt sich 1950, 1955, 1957 und 1959 die Deutsche Meisterschaft im Feldhandball.
Deutschland wird zum zweiten Male nach 1938 Weltmeister im Großfeldhandball.
Bei der Männer WM in der Schweiz wird Deutschland Weltmeister. Markus Bernhard (FC Bayern München) ist Mitglied der erfolgreichen Mannschaft.


1953
Der 5. Verbandstag des BHV findet am 14. und 15. Februar 1953 in der Sportschule München Grünwald statt.
Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Georg Schröppel, München
Kassenwart: Eugen Vodermaier, München
Beisitzer des GV als Vertreter des technischen Ausschusses: Leopold Keiling, Gauting
Beisitzer des GV: Konrad Wagner, Fürth
Schriftführer: Leopold Keiling, Gauting

Technischer Ausschuss:
Männerspielwart: Georg Mühlfellner, Fürth
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Emil Pelloth Freising
Schiedsrichterobmann: Otto Seeber, München
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Pressewart: Leopold Keiling, Stockdorf
Rechtskammer Vorsitzender: Ludwig Schultheiß, Hersbruck
Mandi Wolpert, Frauenspielwart, wird hauptamtlicher Geschäftsführer des BHV.
Es wurde beschlossen, dass die Landesliga in zwei Gruppen zu je 12 Mannschaften geteilt wird.

Die Aufwärtsentwicklung des Handballsports in Bayern veranlasst den DHB, unter der Geschäftsführung des späteren Fernsehmoderators Wim Thoelke, der im November 1995 verstorben ist, Länderspiele nach Bayern zu vergeben. So kommt es am 26. April 1953 im Augs-burger Rosenau-Stadion zu der Begegnung gegen Österreich. Dieses Spiel, das vor über 30.000 Zuschauern ausgetragen wird, ist in die Geschichte des Handballsports der Nachkriegszeit als das ,,Traumspiel" der deutschen Nationalmannschaft eingegangen. Einer der bekanntesten Handball-Journalisten, Herbert Schoedel, prägt das Wort: „Das Stadionoval glich einem staunend geöffneten Mund."


1954
Die Begegnung Deutschland, Weltmeister 1952, und Schweden, Weltmeister 1948 und Hallenweltmeister, findet am 8. August 1954 im Rosenau-Stadion in Augsburg statt. Vor 40.000 Zuschauern (!) siegt Deutschland im Spiel der ,,Giganten" mit 15:9.
In der Halle wird Deutschland hinter Schweden Vizeweltmeister: Markus Bernhard (FC Bayern München) steht im Team des DHB.


1955
Der BHV lädt zu seinem 6. Verbandstag am 11. und 12. März nach München-Grünwald ein. Im Grünen Saal der Sportschule tagten die Delegierten. In seinem Bericht zum 10-jährigen Bestehen des BHV führte der Vorsitzende Ludwig Lehmaier u.a. aus:

"Der erste Rundenspielbetrieb wurde im Rahmen einer Ermittlungsrunde durchgeführt. Diese begann im Herbst 1945 und endete im Juni 1946. Die Landesklassen Nord und Süd wurden 1946 gebildet. Die Bayernliga wurde am ersten Verbandstag des BHV 1947 in München einstimmig beschlossen. Unter welchen Schwierigkeiten seinerzeit der Aufbau vorgenommen werden konnte, darüber wollte Lehmaier am besten schweigen. Es erinnerte daran, dass 289 Paar Handballschuhe und 20 Stück Ballblasen 1947 an die Handballvereine in Bayern verteilt wurden. Vom Ernährungsamt München erhielt der BHV über den BLSV für Auswahlspieler und Funktionäre eine kärgliche Zusatzverpflegung in Form von Lebensmittelkarten. Die Heizung der Büroräume in der Rosenstraße war nur möglich, weil die Peißenberger Handballkameraden großzügig Kohle geliefert hatten.

Der Kassenbericht vom 31.12.1946 wies bei 20 296.81 RM an Einnahmen Ausgaben in Höhe von 10482,55 RM aus. Das erste Städtespiel München : Stuttgart endete 18 : 2 für München. Bernhard Kempa, der bei 1860 München spielte, führte den Münchner Sturm an."
Die Wahl ergab folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Ludwig Lehmaier, München
Stellvertreter: Georg Schröppel, München
Kassierer: Eugen Vodermaier, München
Beisitzer des GV als Vertreter des technischen Ausschusses: Leopold Keiling, Gauting
Beisitzer: Konrad Wagner, Nürnberg und Georg Mühlfellner, Nürnberg
Schriftführer: Leopold Keiling, Gauting

Technischer Ausschuss:
Männerspielwart: Emil Pelloth Freising
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Jochen Zimmerlein, Coburg
Schiedsrichterobmann: Hans Kieswald, Nürnberg
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Pressewart: Leopold Keiling, Gauting
Verbands-Rechtskammer: Ludwig Schultheiß
Die Frauen des Post SV München werden Deutscher Meister.

Deutschland wird zum dritten Male Großfeldweltmeister. Mit im Team des Weltmeisters der Münchner Markus Bernhard (FC Bayern München).


1956
Bei der Großfeld-Weltmeisterschaft der Frauen in Deutschland wird die Mannschaft des DHB mit Mina Zioni-Steiner Dritter.


1957
Beim 7. Verbandstag am 23. und 24. Februar in der Sportschule Grünwald geht die überaus erfolgreiche Ära des Gründungsvorsitzenden Ludwig Lehmaier, der zwölf Jahre an der Spitze des Verbandes stand, zu Ende und sich aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Wahl stellte.
Bereits 1955 wollte Lehmaier nicht mehr kandidieren, da man sich über seinen Nachfolge nicht im Klaren war, hatte sich der „Ludwig" unter Hintanstellung persönlicher Dinge noch einmal zur Verfügung gestellt. Auch der diesmal vom Kreis Oberbayern nominierte Otto Seeber fand nicht die restlose Zustimmung. Es bedurfte zweier Wahlgänge um Seeber in sein neues Amt einzuführen. Lehmaier kann seinem Nachfolger, dem Schwabinger Otto Seeber, der die Landesgren-zen hinaus als Schiedsrichter bekannt anerkannt war, eine festgefügte Organisation mit einem Mitgliederstand mit einem Mitgliederstand von über 30.000 Handballern übergeben.
Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Otto Seeber, München
Stellvertreter: Konrad Wagner, Nürnberg
Kassier: Eugen Vodermeier, München
Beisitzer zum GV: Georg Schröppel (München) und Max Wörlein (Ansbach)
Schriftführer: Leopold Keiling, Gauting

Technischer Ausschuss:
Vorsitzender Spielausschuss: Georg Schröppel
Männerspielwart: Willi Jödicke, Nürnberg
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Jochen Zimmerlein, Coburg
Schiedsrichterobmann: Hans Söllner, Nürnberg
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Rechtswart: Ludwig Schultheiß, Hersbruck
Pressewart: Leopold Keiling, München
Bereits zum zweiten Mal nach 1955 werden die Frauen des Post SV München Deutscher Meister im Feldhandball.
Bei der Hallen-WM in Jugoslawien erreichen die Frauen des DHB den vierten Platz. Aus Bayern nehmen daran Rosemarie Schöne und Herta Rückriem (beide Post SV München) teil.


1958
Dem DHB ist erstmals nach dem Kriege die Ausrichtung eines IHF-Kongresses übertragen worden. Der BHV wird mit der Organisation beauftragt und richtet den Kongress in Garmisch Partenkirchen aus.
Erstmals wird die Deutsche Meisterschaft der Frauen im HallenhandbaII ausgetragen. Den Titel holt sich der TV Elmsbüttel Hamburg.


1959
Auch der 8. Verbandstag wird am 14. und 15. März in München-Grünwald ausgerichtet. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Otto Seeber, München
Stellvertreter: Konrad Wagner, Nürnberg
Kassierer: Eugen Vodermeier, München
Beisitzer zum GV: Max Wörlein (Ansbach) und Schmidt (Oberfranken)


Technischer Ausschuss:
Spielausschusses Vorsitzender: Georg Schröppel, München
Männerspielwart: Willi Jödicke, Nürnberg
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Zimmermann, Aschaffenburg
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Schiedsrichterobmann: Hans Söllner, Nürnberg
Pressewart: Leopold Keiling, München
Rechtswart: Ludwig Schultheiß, Hersbruck


Erstmals gibt es mit Frau Grieb (Mittelfranken) eine Landesfrauenreferentin und einen Frauenausschuss.
Deutschland holt in Österreich zum vierten Male die Weltmeisterschaft auf dem Großfeld, mit dabei ist Erwin Porzner vom TSV Ansbach.
Die Frauen des Post SV München holen bereits zum dritten Male die Deutsche Meisterschaft im Feldhandball nach München.
Bei der Feldhandball-Weltmeisterschaft der Frauen in Holland erreichen den 3. Platz. In der Mannschaft des DHB spielt die Nürnbergerin Lydia Bauer (1. FC Nürnberg).
Der DHB würdigt die Leistungen der bayerischen Handballer und überträgt dem BHV die Ausrichtung seines Bundestages. Dieser findet am 14. November 1959 in Würzburg statt.


1960
Die Männer des TSV Ansbach werden Deutscher Meister auf dem Großfeld.


1961
Der 9. Verbandstag findet am 4. und 5. März in München-Grünwald statt. Einstimmig wurden gewählt:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Otto Seeber, München
Stellvertreter: Konrad Wagner, Nürnberg
Beisitzer im GV: Otto Hetzner, Landshut und Willi Jödicke, Nürnberg
Kassierer: Eugen Vodermeier, München


Technischer Ausschuss:
Spielausschusses Vorsitzender: Willi Jödicke, Nürnberg
Männerspielwart: Willi Jödicke, Nürnberg
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Zimmermann, Aschaffenburg
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Schiedsrichterobmann: Kieswald, Nürnberg
Pressewart: Leopold Keiling, München
Rechtswart: Ludwig Schultheiß, Hersbruck


Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden Deutscher Meister im Feldhandball.


1962
Bei der WM der Frauen in Rumänien erreichen die Frauen den 8. Platz. In der Mannschaft stehen Eva Brechenmacher (BC Augsburg), Heidi Frees, Lydia Bauer und Elsbeth Härtle (alle 1.FC Nürnberg).
Die Männer des TSV Ansbach werden Deutscher Meister auf dem Großfeld.


1963
Zum 10. Verbandstag lädt der BHV seine Delegierten am 7. und 8. März nach München-Grünwald ein. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Otto Seeber, München
Stellvertreter: Konrad Wagner, Nürnberg
Beisitzer im GV: Otto Hetzner, Landshut
Kassierer: Eugen Vodermeier, München


Technischer Ausschuss:
Spielausschusses Vorsitzender und Männerspielwart: Willi Jödicke, Nürnberg
Frauenspielwart: Hermann Wolpert, München
Jugendspielwart: Zimmermann, Aschaffenburg
Lehrwart: Gerd Fischer, Neustadt
Schiedsrichterobmann: Obermillacher, Nürnberg
Pressewart: Leopold Keiling, München
Rechtswart: Ludwig Schultheiß, Hersbruck
Landesfrauenreferentin: Finni Grieb


Der Kreis Aschaffenburg wird spieltechnisch dem Landesverband Hessen zugeteilt.
In der Schweiz wird Deutschland Vize-Weltmeister. Erwin Porzner vom TSV Ansbach gehört zum Kader des DHB.
Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden Deutscher Meister im Feldhandball.


1964
Zum ersten Male treffen sich bayerische und französische Jugendliche zu einem gemeinsamen Lehrgang. Daraus wird eine lange und für beide Seiten erfreuliche Zusammenarbeit. So waren die meisten Spieler des Weltmeisters Frankreich von 1995 bei diesen bayerisch-französischen Lehrgängen dabei.
Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden Deutscher Meister im Feldhandball und im Hallenhandball.


1965
Auch der 11. Verbandstag wird am 6. und 7. März 1965 in München-Grünwald durchgeführt. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
1. Vorsitzender: Otto Seeber
Stellvertreter: Konrad Wagner
Kassierer: Eugen Vodermeier
Beisitzer im GV: Otto Hetzner, Landshut
Spielausschusses Vorsitzender und Männerspielwart: Willi Jödicke
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Lehrwart: Gerd Fischer
Jugendspielwart: Roland Mühlegger
Schiedsrichterobmann: Karl Schmidt
Pressewart: Leopold Keiling
Rechtswart: Ludwig Schultheiß
Landesfrauenreferentin: Finni Grieb


Die Frauenmannschaft des DHB wird bei der Hallenweltmeisterschaft Dritte. Im Team des DHB stehen Lydia Bauer und Gerda Reitwiesner vom 1. FC Nürnberg sowie Marga Ruschitzka (BC Augsburg).
Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden Deutscher Meister im Feldhandball.


In Madrid bestreiten die Nationalmannschaften von Deutschland und Spanien auf Veranlassung von Willi Daume ein Demonstrationsspiel vor IOC-Mitgliedern. Damit ist der Grundstein für die Aufnahme von Hallenhandball ins olympische Programm gelegt.


1966
Otto Seeber (München) wird auf dem Bundestag am 23. April 1966 in Dortmund zum Präsidenten des DHB gewählt.
Deutschland gewinnt die Ietztmals ausgespielte Großfeld-Weltmeisterschaft in Österreich. Zur der DHB-Mannschaft gehören Erwin Porzner und Volker Schneller vom TSV Ansbach sowie Josef Karrer (TV Grosswallstadt).


1967
1967 geht der BHV mit seinem Verbandstag wieder ins Land. Zum 12. Verbandstag wird am 4. und 5. März nach Rothenburg (Gasthof zum Rappen) eingeladen. Die Tagung selbst stand im Zeichen des Rücktritts von Otto Seeber, der, infolge seiner neuen Aufgabe als Präsident des Deutschen Handballbundes, von sich aus das Amt in Bayern ablegte. Nachfolger von Seeber, der zehn Jahre an der Spitze des BHV stand, wird der bisherige zweite Vorsitzende, Konrad Wagner.

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Konrad Wagner
Stellvertreter: Otto Hezner
Kassierer: Eugen Vodermeier
Beisitzer im GV: Paul v.d.Heyde
Spielausschusses Vorsitzender und Männerspielwart: Willi Jödicke

Technischer Ausschuss:
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Lehrwart: Gerd Fischer
Jugendspielwart: Roland Mühlegger
Schiedsrichterobmann: Karl Schmidt
Pressewart: Leopold Keiling
Rechtswart: Ludwig Schultheiß
Landesfrauenreferentin: Finni Grieb
Die Hallenhandball-Bundesliga wird eingeführt, mit dabei in der Südgruppe TSV Zirndorf.


1968
In Aschaffenburg wird das letzte Länderspiel auf dem Großfeld zwischen Deutschland und Österreich ausgetragen. Josef Karrer, Rainer Oberle, Erwin Porzner und Volker Schneller waren die bayerischen Spieler im Team des DHB. Gleichzeitig mit dem Ende der Länderspiele der Männer auf dem Großfeld findet auch das Zeitalter des Großfeldhandballs für den Frauensport seinen endgültigen Abschluss. In Berlin wird zum letzten Male eine Deutsche Meisterschaft der Frauen ausgetragen. Mit einem 10:4-Sieg über den OSC Berlin trägt sich der 1.FC Nürnberg als „ewiger Deutscher Meister" im Feldhandball der Frauen in die Handball-Geschichte ein.


1969
Regensburg ist am 1. und 2. März 1969 der Austragungsort des 13. Verbandstages. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorsitzender: Konrad Wagner
Stellvertreter: Otto Hezner
Kassier: Eugen Vodermeier
Beisitzer im GV: Paul v.d.Heyde
Spielausschusses Vorsitzender und Männerspielwart: Willi Jödicke

Technischer Ausschuss:
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Lehrwart: Gerd Fischer
Jugendwart: Werner Knoll
Schiedsrichterobmann: Karl Schmidt
Pressewart: Leopold Keiling
Rechtswart: Theo Neis
Landesfrauenreferentin: Gerda Hueber
Verbandsmädelwartin: Lotte Hagn

Im April zeigt der 1. FC Nürnberg erneut seine Ausnahmestellung im deutschen Frauenhandball. In Hamburg siegt der ,,Club" mit 9:6 gegen Union 03 Hamburg und holt sich damit seine zweite Deutsche Meisterschaft im Hallenhandball. Im September des gleichen Jahres krönen die Frauen des FCN ihren Triumph mit dem Gewinn der ersten deutschen Kleinfeldmeisterschaft. Mit 9:6 wird der OSC Berlin besiegt. Innerhalb eines Spieljahres holen die Frauen aus der Noris alle drei möglichen Titel und setzen sich damit an die Spitze der erfolgreichsten Vereinsmannschaften im deutschen Frauensport.

Auch der DHB honoriert diese Leistungen durch die Vergabe von zwei Länderspielen gegen Österreich nach Augsburg und Nürnberg und die mehrfachen Berufungen von Gerda Reitwiesner, Hannelore Menzel und Irene Herchenbach in die Nationalmannschaft.


1970
Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden zum dritten Male Deutscher Meister im Hallenhandball.


1971
Zusammen mit dem 14. ordentlichen Verbandstag am 26. und 27. Februar kann der BHV mit einem Festabend sein 25-jähriges Jubiläum in der Sportschule Grünwald begehen. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Konrad Wagner
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Paul v.d. Heide

Technische Kommission (TK):
Vorsitzender: Willi Jödicke
Männerspielwart: Willi Amon
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Karl Schmidt
Mädelwartin: Lotte Hagn
Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn
Pressewart: Leopold Keiling

Die Frauen des 1. FC Nürnberg werden zum zweiten Male Deutscher Kleinfeldmeister.

Zum letzten Male wird die Deutsche Meisterschaft im Großfeldhandball ausgespielt.

Bei der Hallen-WM der Frauen in den Niederlanden wird Deutschland Fünfter. Mit dabei aus Bayern sind Irene Herchenbach, Hannelore Menzel, Hannelore Kosby und Gerda Reitwieser vom 1. FC Nürnberg.


1972
Bei den Olympischen Spielen in München tritt der BHV als Mitorganisator auf.
Unmittelbar vor den Olympischen Spielen richtet der DHB vom 21. bis 28. August den XIV. IHF-Kongreß in Nürnberg aus.
Handball der Männer ist erstmals olympische Disziplin. Das DHB-Team belegt in diesem Turnier den 6. Rang, mit dabei Josef Karrer vom TV Großwallstadt.


1973
Der 15. Verbandstag des BHV wird nach Oberfranken vergeben. Coburg ist am 24. und 25. Februar Gastgeber für die Delegierten. Konrad Wagner, der inzwischen hauptamtlicher Geschäftsführer des BLSV war, stellte sich nicht mehr zu Wahl. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Willi Jödicke
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Paul v.d. Heide

Technische Kommission (TK):
Vorsitzender: Willi Amon
Männerspielwart: Heinz Nätscher
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Karl Schmidt
Mädelwartin: Lotte Hagn
Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn
Pressewart: Leopold Keiling
Schulsportreferent: Dr.Franz Keßler
Frauenreferentin: Gerda Hueber

Der TV Großwallstadt wird Deutscher Meister im Feldhandball.

In Jugoslawien wird die WM der Frauen ausgespielt. Die Deutsche Mannschaft mit Irene Herchenbach (FC Bayern München), Hannelore Menzel, Heike Schukies (beider 1. FC Nürnberg), Anni Placht (DJK Würzburg) erreicht den 11. Platz. Auch der Trainer Volker Schneller (TSV Ansbach) kommt aus Bayern.


1974
Nach längerer Zeit werden wieder bayerische Spieler in die Männer-Nationalmannschaft berufen: Peter Jaschke, Wolfgang Sommerfeld und Udo Böbel vom TSV Milbertshofen sowie Arno Böckling, Manfred Hofmann und Kurt Klühspieß vom TV Großwallstadt.


1975
Zum 16. Verbandstag lädt der BHV am 22. und 23. Februar nach Haunstetten ein. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

<Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Willi Jödicke
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Paul v.d. Heide

Technische Kommission (TK):
Vorsitzender: Willi Amon
Männerspielwart: Heinz Nätscher
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Karl Schmidt
Mädelwartin: Lotte Hagn
Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn
Pressewart: Klaus Westermayer
Schulsportreferent: Dr. Franz-Josef Keßler

Bayerns Spitzenschiedsrichter, die Bundesliga- und IHF-Referees Hans Horalek (Wendelstein) und Hans Roppelt (Bamberg) pfeifen das Europapokal-Viertelfinalspiel der Frauen in Kiew.

Zum letzten Male wird die Deutsche Meisterschaft der Männer auf dem Großfeld ausgespielt. Erstmals werden die Deutschen Pokalmeisterschaften ausgespielt. Erster Pokalsieger der Männer wird der TSV Grün-Weiß Dankersen; Pokalsieger der Frauen wird der TSV Guts Muths Berlin.


1976
Das Jahr 1976 wird das erfolgreichste Jahr im bayerischen Jugendhandball: Mit Sigi Roch (VfL Wunsiedel), Matthias Anthuber (TSV Simbach), Michael Schlücke (TV Neuses/Coburg) und Rupert Purucker (TUSPO Nürnberg) stellt der BHV die meisten Spieler für die Jugendnationalmannschaft. In die Juniorinnenauswahl des DHB werden Claudia Brych (TSV Pyrbaum) und Monika Nips (TV Jahn Augsburg) berufen. Monika Nips gehört auch zur Mannschaft des DHB bei der Weltmeisterschaft der Juniorinnen.

Die Jugendmannschaft des TUSPO Nürnberg mit Jugend-Nationalspieler Rupert Purucker wird Deutscher A-Jugend-Meister und legt damit den Grundstein für die spätere Bundesligamannschaft.

Bei den olympischen Spielen in Montreal erreichen die Männer um Peter Jaschke (TSV Milbertshofen), Manfred Hofmann und Kurt Klühspieß (beide TV Großwallstadt) den 4. Platz.

In Montreal steht Hallenhandball der Frauen erstmals auf dem olympischen Programm. Das DDR-Team gewinnt die Silbermedaille.


1977
Der 17. Verbandstag findet 26. und 27. Februar in Würzburg statt. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Willi Jödicke
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Paul v.d. Heide

Technische Kommission:
TK-Vorsitzender: Willi Amon
Männerspielwart: Heinz Nätscher
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Karl Schmidt
Mädelwartin: Finni Nips
Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn
Schulsportreferent: Dr. Franz-Josef Keßler
Pressewart: Klaus Westermayer

Bei der Junioren-WM in Schweden erreicht das DHB-Team den 5. Platz, in der Mannschaft Peter Stulle (Tuspo Nürnberg).
Die Juniorinnen werden 11. bei der Juniorinnen-WM in Rumänien. In DHB-Auswahl Claudia Brych (TSV Pyrbaum) und Monika Nips (TV Jahn Augsburg).


1978
Anni Placht, DJK Würzburg, wird bei der Weltmeisterschaft der Frauen als stärkste Feldspielerin des DHB bezeichnet.
Der TV Großwallstadt holt seine erste Deutsche Meisterschaft im Hallenhandball der Männer und beginnt damit seinen unaufhaltbaren Aufstieg zur deutschen und internationalen Spitze der Vereinsmannschaften.

Eine 55-köpfige Delegation bereist Israel. Die Frauen- und Männerauswahl des BHV wird von Paul von der Heide und Cheforganisator Mandi Wolpert geführt. Dem Besuch in Israel waren zwei Besuche der Israelischen Handball Federation in München vorausgegangen.
Bei der Hallenhandball-Weltmeisterschaft der Männer in Dänemark holt das DHB-Team sensationell die Goldmedaille. Das Endspiel gewinnt die Mannschaft von Vlado Stenzel, seitdem der ,,Magier" genannt, mit 20:19 Toren gegen die Sowjetunion. Im DHB-Team stehen mit Manfred Hofmann, Manfred Freisler Kurt Klühspieß (alle TV Großwallstadt) und dem Augsburger Erhard Wunderlich (damals VfL Gummersbach) vier bayerische Spieler.

Anni Placht (DJK Würzburg) erreicht mit der DHB-Mannschaft bei der Frauen-WM in der CSSR Platz 8.


1979
Der BHV lädt am 17. und 18. März zu seinem 18. Verbandstag in das niederbayerische Straubing ein. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Willi Jödicke
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Paul v.d. Heide

Technische Kommission:
TK-Vorsitzender: Willi Amon
Männerspielwart: Peter Kube
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Willi Hackl
Mädelwartin: Finni Nips
Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn
Pressewart: Wilfried Läbe
Schulsportreferent: Dr. Franz-Josef Keßler
Verbandsfrauenreferentin: Frl. Hübner

Die männliche A-Jugend des TSV Göggingen wird Deutscher Jugendmeister.

Die Spielerinnen Monika Nips (TV Jahn Augsburg), Gabi Grgas und Vanadis Schmidt (beide FC Bayern München) stehen im DHB-Aufgebot für die Juniorinnen-Weltmeisterschaft. In Jugoslawien erreicht das DHB-Team Platz 9.

Der TV Großwallstadt wiederholt seinen Erfolg vom Vorjahr und verteidigt seinen Titel als Deutscher Meister. Darüber hinaus holt der TVG den Europapokal der Landesmeister nach Bayern.

Manfred Hofmann (TV Großwallstadt) wird zum ,,Handballer des Jahres" gewählt.


1980
Die Leser der Deutschen Handball-Woche wählen Anni Placht zur , "Handballerin des Jahres" und den TV Großwallstadt zur "Mannschaft des Jahres". Großwallstadt und Handball-Deutschland stehen Kopf: Die 3. Deutsche Meisterschaft in Folge, dazu Deutscher Pokalmeister und erfolgreiche Verteidigung des Europapokals der Landesmeister.
Der Großfeld-Spielbetrieb der Oberliga des BHV wird wegen zu geringer Mannschaftsmeldungen eingestellt.


1981
Der 19. Verbandstag des BHV wird am 14. und 15. März im mittelfränkischen Bad Windsheim ausgerichtet. Von nun an finden die Verbandstage nunmehr alle drei Jahre statt. Paul von der Heide, München, der über 30 Jahre als Funktionär an exponierter Stelle tätig war, wird zum Ehrenmitglied ernannt. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Geschäftsführender Vorstand:
1. Vorstand: Willi Jödicke
2. Vorstand: Otto Hezner
Kassenwart: Eugen Vodermaier
Beisitzer: Max Füß

Technische Kommission:
TK-Vorsitzender: Willi Amon
Männerspielwart: Peter Kube
Frauenspielwart: Hermann Wolpert
Jugendwart: Werner Knoll
Lehrwart: Gerd Fischer
Schiedsrichterwart: Willi Hackl
Mädelwartin: Finni Nips
Rechtswart: Willi Kühn
Vorsitzender Schiedsgericht: Herbert Schönecker
Pressewart: Wilfried Läbe
Schulsportreferent: Gerd Sauer
Frauenreferentin: Margit Ehrtmann

Zwei Bayern führen Deutschlands Handball-Frauen: Gerd Tschochohei wird Bundestrainer, Dieter Gömmel (Feucht) sein Assistent.
Zum vierten Male in Folge holt der TV Großwallstadt den Meistertitel im Hallenhandball nach Unterfranken und beweist damit seine Ausnahmestellung.

Erhard Wunderlich (VfL Gummersbach) wird zum ,,Handballer des Jahres" gewählt.

Die Juniorinnen-Mannschaft des DHB belegt bei der WM in Kanada den dritten Platz, mit dabei sind Vanadis Schmidt (1. FC Nürnberg) und Marion Fischer (DJK Würzburg).

Bei der Junioren-WM in Portugal werden die DHB-Handballer Neunter. In der Mannschaft stehen Jörg Löhr, Blasius Ehrlicher (beide VfL Günzburg) und Wolfgang Kubitzki (Tuspo Nürnberg).

Marlies Füß wird Geschäftsführerin des BHV.


1982
Wie ein Jahr zuvor wählen die Leser der ,,Deutschen Handballwoche" Erhard Wunderlich zum ,,Handballer des Jahres 1982".
Die DHB-Mannschaft mit Peter Stulle (Tuspo Nürnberg), Ulrich Gnau, Manfred Freisler und Claus Hormel (alle TSV Großwallstadt) erreicht bei der WM in Deutschland Platz Sieben.


1983
Die Jugendmannschaft der CSG Erlangen wird Deutscher B-Jugendmeister. Auch hier wird, wie vorher bei TUSPO Nürnberg, der Grundstein für die spätere Zweitbundesliga-Mannschaft gelegt.
Erstmals wird ein bayerischer Pokalsieger ausgespielt.
Die Junioren werden Vize-Weltmeister Im DHB- Team stehen: Stefan Kellner, Andreas Dörhöfer, Stefan Henrich und Uli Roth vom MTSV München-Schwabing.
Erhard Wunderlich sorgt mit seinem spektakulären Wechsel zum FC Barcelona für Furore.


1984
Zum 20. Verbandstag geht es am 17. und 18. März in die Oberpfalz nach Regensburg.
Otto Hezner (Landshut), bisher Vizepräsident, wird als Nachfolger von Willi Jödicke zum Präsidenten des BHV gewählt. Jödicke hatte sich nach elf Jahren an der Spitze des Verbandes nicht mehr zur Wahl gestellt. Er wird im selben Jahr Vorsitzender des Süddeutschen Handball-Verbandes. Das Präsidium setzt sich zusammen aus dem Präsidenten, zwei Vizepräsidenten, dem Schatzmeister und dem Vorsitzenden der Technischen Kommission (TK).

Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:
Präsident: Otto Hezner
Vizepräsidenten:
Willi Amon
Max Füß
Schatzmeister: Adolf Pötzinger
TK-Vorsitzender: Gerd Tschochohei
Rechtswart und Vorsitzender Rechtskammer: Willi Kühn

Der BHV hat inzwischen 82.060 Mitglieder in 553 Vereinen. 45.000 Aktive spielen in 3.091 Mannschaften, davon sind 1.849 Jugendmannschaften. Den Vereinen in Bayern stehen 390 Hallen zur Verfügung. Der BHV hat 886 ausgebildete Lehrkräfte: 751 Übungsleiter, 112 B- und 25 A-Trainer. Die 20.050 Spiele wurden von 1.888, darunter 237 weiblichen, Schiedsrichtern geleitet.
Deutscher Meister 1984 und Pokalsieger: TV Großwallstadt.

Nach der B-Jugend-Meisterschaft im Vorjahr holt sich die Mannschaft der CSG Erlangen, inzwischen A-Jugend, erneut die Deutsche Meisterschaft.

Beim 4. olympischen Turnier in Los Angeles gewinnt das deutsche Team die Silbermedaille. Unter Trainer Simon Schobel spielen aus Bayern Siggi Roch und Erhard Wunderlich.

Erstmals wird ein bayerischer Pokalsieger ausgespielt.

Das Standardwerk für den Handball-Schiedsrichter, das von Willi Hackl und Dr. Albert Barkhausen herausgebracht wird, wird ins Japanische übersetzt und erscheint im Dezember 1984 in Japan.


1985
Das Präsidium beruft einen Referenten für Mini-Handball.
Karl Gaydoul (TB Großwallstadt) und Frank Löhr (TSV Milbertshofen) erreichen mit der DHB-Mannschaft bei der Weltmeisterschaft der Junioren in Italien Rang 4.

Die Juniorinnen mit Barbara Pfister von der DJK Würzburg erspielen bei der WM in Südkorea den 11. Platz.


1986
Der MTSV Schwabing holt in zwei packenden Endspielen gegen den VfL Gummersbach den DHB-Pokal nach München.

Das erste Mini-Spielfest des BHV findet in Roßtal (Mittelfranken) statt.

Bei der Weltmeisterschaft der Männer in der Schweiz kommt die DHB-Auswahl auf Platz 7. Im Mannschaftsaufgebot stehen Sigi Roch, Manfred Freisler, Michael Rösch (alle TV Großwallstadt), Erhard Wunderlich (TSV Milbertshofen), Andreas Dörhöfer und Ulrich Roth (MTSV Schwabing).


1987
Zum 21. Verbandstag lädt der BHV am 27. und 28. März nach Hof (Oberfranken) ein. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Präsident: Otto Hezner
Vizepräsidenten:
Willi Amon
Werner Knoll
Schatzmeister: Adolf Pötzinger
TK-Vorsitzender: Gerd Tschochohei
Rechtswart: Gerhard Hauptmannl
Vorsitzender Verbandsgericht: Willi Kühn
Vorsitzender Schiedsgericht: Herbert Schönecker

Der TV Großwallstadt holt sich zum dritten Mal den DHB-Pokal.

Die Juniorinnen des DHB erspielen bei der WM in Dänemark Rang 12. Im Team des DHB ist die Fürtherin Claudia Müller (HG Fürth).


1988
1988 muss erstmals in der Geschichte des BHV durch den gesundheitsbedingten Rücktritt des bisherigen Präsidenten Otto Hezner ein Außerordentlicher Verbandstag einberufen werden. Dieser findet in Nürnberg statt. Ohne Gegenkandidat wird der 45jährige Gerd Tschochohei (Gaißach) zum sechsten Präsidenten gewählt. Otto Hezner wird zum Ehrenpräsidenten ernannt.
An Stelle von Gerd Tschochohei als TK-Vorsitzender wird Hans Ebersperger gewählt.


1989
Der TV Großwallstadt ist erneut Gewinner der DHB-Pokalrunde.
Ab der Saison 1989/90 können die Ergebnisse der Regionalligen-Süd und der bayerischen Oberligen im Teletext des Bayerischen Fernsehens abgerufen werden.

Die erste Ausgabe des ,,Handball-Echo" erscheint im September 1989. Damit gibt der BHV eine eigene Zeitschrift heraus, die, bis zur Einstellung am Jahresende 2006, viermal jährlich erscheint.

Jan Holpert und Hendrik Ochel beide TSV Milbertshofen) und Michael Beck (TV Großwallstadt) erspielen mit der DHB-Mannschaft bei der Junioren-WM in Spanien Platz vier.

Die Juniorinnen landen in Nigeria auf dem 11. Platz, im Team des DHB Andrea Langer (1. FC Nürnberg).


1990
Der 22. Verbandstag findet am 31. März und am 1. April in der Landeshauptstadt München statt. Die Wahlen ergaben folgendes Ergebnis:

Präsident: Gerd Tschochohei
Vizepräsidenten:
Willi Amon
Werner Knoll
Schatzmeister: Adolf Pötzinger
TK-Vorsitzender: Gerd Tschochohei
Vorsitzender Verbandsgericht: Herbert Schönecker
Vorsitzender Schiedsgericht: Norbert Höhn

Zum sechsten Male wird der TV Großwallstadt Deutscher Meister im Hallenhandball. Der TSV Milbertshofen holt den Pokalsieg nach Bayern und gewinnt den Europapokal der Pokalsieger.

Als erster Landesverband der früheren DDR konstituiert sich der Sächsische Handball-Verband. Am 30. Juni 1990 findet der 1. Verbandstag in Leipzig statt. Die BHV-Vizepräsidenten Willi Amon und Werner Knoll nehmen als Gäste an diesem Gründungsverbandstag teil. Von da an gibt es viele gemeinsame Veranstaltungen.

Am 1. November tritt der erste hauptamtliche Trainer, Gunther van der Heuvel, seinen Dienst beim BHV an.

Mit Sandra Tschochohei, Andrea Weißenhorn und Andreas Hirsch werden erstmals BHV-Jugendsprecher ernannt.

DHB und DHV der DDR nehmen erste Gespräche auf, die 1991 zum Zusammenschluss der beiden Verbände führt.


1991
Bei der Junioren-WM in Griechenland erspielt die Mannschaft des DHB Platz neun. Aus Bayern ist Jens Lüdtke vom TSV Milbertshofen dabei.
Der TSV Milbertshofen gewinnt den Europapokal der Pokalsieger.


1992
Die Olympischen Spiele finden in Barcelona statt. Die Männer des DHB erreichen den 10. Platz, dabei sind Bernd Roos (TV Großwallstadt) und Hendrik Ochel (TSV Milbertshofen).


1993
Im schwäbischen Günzburg wird am 6. und 7. März der 23. Verbandstag des BHV ausgerichtet.
Der BHV führt im Präsidium das Ressort-Prinzip, d.h. jeder der Vizepräsidenten leitet ein Ressort. Folgende Ressorts werden benannt: Finanzen, Recht, Spielbetrieb, Lehre und Leistung.

Präsident: Gerd Tschochohei
Vizepräsident Finanzen: Adolf Pötzinger
Vizepräsident Recht: Gerhard Hauptmannl
Vizepräsident Spielbetrieb: Hans Ebersperger
Vizepräsident Jugend: Werner Knoll
Vizepräsident Lehr- und Leistungswesen: Dieter Prange
Vorsitzender Verbandsgericht: Herbert Schönecker
Vorsitzender Schiedsgericht: Norbert Höhn

Der Verbandstag beschließt eine neue Jugendordnung. Jugendsprecher auf allen Ebenen des Verbandes mit Sitz und Stimme in den jeweiligen Organen sowie Kreis-, Bezirks- und Verbands-Jugendtage sollen die Jugendlichen stärker in die Meinungsbildung und die Entscheidungen im Jugendbereich einbinden.

Mit Jan Holpert, Hendrik Ochel (beide TSV Milbertshofen) und Bernd Roos (TV Großwallstadt) stellt der BHV drei aktuelle Nationalspieler.
Als Nachfolger des ersten hauptamtlichen BHV-Trainers, Gunther van der Heuvel, wird Christoph Kolodziej hauptamtlicher Trainer.
Bei der Frauen-WM wird Deutschland in einem nervenaufreibenden Finish gegen Dänemark Weltmeister und legt so den Grundstein für einen Boom im Frauenhandball.

Bei der Männer-WM in Schweden wird die DHB-Mannschaft Sechster. Bernd Roos vom TV Großwallstadt ist mit dabei.


1994
Der BHV erklärt zusammen mit dem DHB das Jahr 1994 zum ,,Jahr des Frauen-Handballs". Unter der Federführung von Verbandsfrauenwartin Margit Ehrtmann wird ein Frauenförderplan erstellt. Im mainfränkischen Rödelsee findet ein Symposium statt, bei dem Grenzen und Möglichkeiten von Frauen im Handballsport und seiner Verwaltung diskutiert werden.
Das Präsidium des BHV ernennt einen Referenten für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing und benennt einen Ausschuss für Marketing. Unter der Führung von Gerd Tschochohei wandelt sich der Verband und seine Geschäftsstelle mehr und mehr zu einem Dienstleistungsunternehmen für die Bezirke, Kreise und Vereine: z.B. durch die Ausstattung der Bezirke mit EDV-Hardware, der Erstellung einer BHV-eigenen Software, Abhalten von Lehrgängen für Abteilungsleiter, Seminare für Jugendsprecher, Gespräche mit höherklassigen Vereinen etc.

Die Frauen des DHB bestätigen ihre Vormachtstellung im internationalen Handball mit der Vize-Europameisterschaft im eigenen Land. Erneut ist Dänemark der Endspielgegner.

Bei der Europameisterschaft der Männer in Portugal erspielt die DHB-Mannschaft Rang 9: Erneut dabei ist Bernd Roos, TV Großwallstadt.


1995
Zur weiteren Förderung der Jugendarbeit ernennt das Präsidium des BHV einen Referenten für überfachliche Jugendarbeit. Zusammen mit dem BLSV führt der BHV einen Modell-Lehrgang für Mütter mit ihren Kindern durch.

Ebenfalls in Zusammenarbeit mit dem BLSV und der Bayerischen Sportjugend (bsj) startet der BHV einen Lehrgang für Jugendliche zum Club-Assistenten.
In allen Bezirken wird das Stützpunkttraining für jugendliche Auswahlspieler durchgeführt.

Eindrucksvoll meldet sich auch das DHB-Männerteam bei der Weltmeisterschaft in Island mit einem 4. Platz in der Welt-Spitze zurück. Wenige Wochen später gibt Bundestrainer Arno Ehret seine Erfahrung an die BHV-Stützpunkttrainer in der neuerbauten Sportschule Oberhaching weiter.


1996
Der BHV begeht sein 50-jähriges Bestehen am 22. und 23. März zusammen mit dem 24. Verbandstag in der mainfränkischen Bischofsstadt Würzburg unter dem Motto:


50 Jahre
BAYERISCHER HANDBALL-VERBAND
1946 - 1996
Faszination Handball !

Im Jubiläumsjahr stellt der BHV auch sein neues Logo vor:
Der Festabend und die Handball-Show des Bezirkes Unterfranken vor ca. 2000 Zuschauern sind Höhepunkte des 50. Geburtstages des BHV.
Zum Jubiläumsverbandstag wird vom Referenten für Öffentlichkeitsarbeit, Norbert Höhn, und vom Redakteur des „Handball-Echos", Oliver Reiser eine umfangreiche Broschüre erstellt:
„50 Jahre BAYERISCHER HANDBALL-VERBAND – Rückblick – Einblick – Ausblick".
Der VT gibt dem Präsidium den Auftrag, eine Reform der Spiel- und Verwaltungsstruktur zu erarbeiten und einem a.o. Verbandstag 1998 zur Entscheidung vorzulegen.

Präsident: Gerd Tschochohei
Vizepräsident Finanzen: Adolf Pötzinger
Vizepräsident Recht: Gerhard Hauptmannl
Vizepräsident Spielbetrieb: Hans Ebersperger
Vizepräsident Jugend: Hans Roppelt
Vizepräsident Lehr- und Leistungswesen: Dieter Prange
Vorsitzender Verbandsgericht: Max Wiesmeier
Vorsitzender Schiedsgericht: Norbert Höhn

Die Olympischen Spiele finden in Atlanta statt, die Männer spielen im Handballturnier Platz 7, in der DHB-Mannschaft steht Jens Holpert (TSV Milbertshofen).


1997
Im Mittelpunkt des Jahres steht die Umsetzung des Auftrages des Verbandstages, eine Strukturreform durchzuführen. In enger Zusammenarbeit mit dem Erweiterten Vorstand (EV), in Gesprächen mit den Kreis- und Bezirksvorsitzenden kristallisiert sich ein Lösungsvorschlag heraus:

  • Die Spiel- und Verwaltungsebene „Kreis" soll ersatzlos abgeschafft werden.
  • Das Verbandsgebiet wird in acht nahezu gleich große – was die Mannschaftszahlen in allen Altersklassen anbetrifft - Bezirke eingeteilt.
  • Die Entscheidungsgremien sollen verkleinert werden.

Die Frauen des DHB werden im eigenen Land Dritter der Weltmeisterschaft. Die sportlich hervorragenden organisierten Spiele werden durch den Mord an zwei dänischen Zuschauern in Berlin durch einen betrunkenen Mann überschattet.


1998
Der EV im Frühjahr '98 fasst die Ergebnisse der umfangreichen Sitzungen und der Gespräche vor Ort zusammen. Präsident Tschochohei und Vizepräsident Ebersperger hatten zuvor in 16 Veranstaltungen (!) Rede und Antwort gestanden. Der a.o. Verbandstag findet am 25. April in München statt. Mit überwältigender Mehrheit von 52 : 8 Stimmen, das entspricht einer Zustimmung von 86%, nimmt der Verbandstag das vorgeschlagene Konzept an. Präsident Tschochohei, der zusammen mit anderen große Verdienste bei dem Entwurf des Konzeptes hat, vor allem aber wie dieses Konzept den Betroffenen nahe gebracht wurde, kann nun daran gehen, dieses neue Konzept in die Praxis umzusetzen und so einen starken Handball-Verband ins neue Jahrtausend führen.
Seit Juni ist der BHV unter http://www.BHV-online.de im Internet vertreten. Im Oktober werden 14000 Zugriffe auf die Ergebnis- und Tabellenseiten notiert, insgesamt wird im Oktober 23 357 mal auf die BHV-Seiten zugegriffen.
Die neuen Bezirke halten ab Oktober ihre Bezirksjugendtage und Bezirkstage, um die neuen Führungsmannschaften der nunmehr acht Bezirke zu wählen.
Die neuen Bezirke erhalten folgende Namen:

  • Bezirk I: Unterfranken
  • Bezirk II: Oberfranken
  • Bezirk III: Mittelfranken
  • Bezirk IV: Ostbayern
  • Bezirk V: Schwaben
  • Bezirk VI: Altbayern
  • Bezirk VII: Alpenvorland
  • Bezirk VIII: Oberbayern

Das Präsidium ernennt einen Referenten für Organisation und Kommunikation.

Die DHB-Männer-Auswahl mit Trainer Heiner Brand meldet sich bei der Europameisterschaft in Bozen/Südtirol mit dem Gewinn des dritten Platzes hinter Schweden und Spanien eindrucksvoll in der Weltspitze zurück. Im Oktober kann die Mannschaft dem Europameister Schweden ein Unentschieden abtrotzen.

Die DHB-Frauen (Bundestrainer Ekke Hoffmann) qualifizieren sich mit einem 6. Platz bei der Europa-Meisterschaft in Holland für Olympia 2000 in Sydney.


1999
Das Jahr 1999 steht ganz im Zeichen des 25. Verbandstages am 17.04.1999 in Landshut und der Umsetzung der Verwaltungs- und Spielstrukturen in den acht neuen Bezirken.

25. ordentlicher Verbandstag in Landshut
Gerd Tschochohei wird als Präsident des Bayrischen Handball-Verbandes einstimmig bestätigt. Der Verbandstag wählt erstmals in seiner Geschichte mit Margit Ehrtmann aus Lenggries eine Vizepräsidentin für Frauenfragen. Georg Clarke, Bad Tölz, wird als neuer VP Jugend künftig dem BHV-Präsidium angehören. Sein Vorgänger Hans Roppelt übernimmt das Amt des VP Spielbetrieb als Nachfolger des ausgeschiedenen Hans Ebersperger.

Wiedergewählt werden Dieter Prange als VP Lehre, Leistung, Breitensport und Gerhard Haupt-mannl als VP Recht.
Neben den Neuwahlen verabschiedet der VT die Neufassungen der Finanz- und Schiedsrichterordnung.
Der 2. Verbandsjugendtag des BHV in der Sportschule Oberhaching wählte zuvor am 06.02.1999 Katrin Parzefall und Oliver Vogler als neue Jugendsprecher.

Markus Sikora Bundesjugendsprecher
Markus Sikora, Nürnberg, bisher Verbandsjugendsprecher des BHV, wird vom Bundesjugendtag des Deutschen Handballbundes zum Bundesjugendsprecher gewählt. Er tritt damit die Nachfolge des Ambergers Markus Hirsch an.

Deutsche Mädels holen Bronze
Die Mädchen der Jahrgänge 1981/82 besiegten im kleinen Finale die schwedische Auswahl vor 1600 Zuschauern mit 25:13 und wurden damit Dritter der Jugend-Europa-Meisterschaft.

Erhard Wunderlich wird zu Deutschlands „Handballer des Jahrhunderts" gewählt.

Deutsche Meisterschaft für den TV Kirchzell
Die B-Jugend des TV Kirchzell wird nach einem 29:20 Sieg gegen den SC Magdeburg Deutscher Meister.


2001
Weibliche B-Jugend gewinnt DHB-Länderpokal
Beim Länderpokal der weiblichen B-Jugend (Jahrgang 1984) konnte sich die Auswahlmannschaft des Bayerischen Handball-Verbandes gegen die Konkurrenz, den Siegern der regionalen Vorrunden aus Württemberg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg und Westfalen durchsetzen. Im Endspiel wurde die Auswahl aus Württemberg glatt mit 15:10 besiegt.

DHB-Auswahl holt Silber in der Türkei
Im türkischen Samsun konnte die weibliche A-Jugend-Nationalmannschaft nach einer 14:26 (7:15) Niederlage gegen Russland die Silbermedaille gewinnen.


2002
Währungsumstellung in EURO – BHV-Satzung und Ordnungen
Währungsumstellung in EURO - Aufgrund der Währungsumstellung von DM in € sind auch in der Satzung und in den Ordnungen des BHV Änderungen notwendig. Der EV des DHB und des BHV haben die in den Ordnungen genannten DM-Beträge mit einer von der gesetzlichen Umrechnung abweichenden Glättung in EURO-Währung festgesetzt.

Handball-EM 2002 in Schweden (Herren)
Deutschland verliert im Finale 31-33 n.V. gegen Schweden und holt die Silbermedaille.

3. ordentlicher Verbandsjugendtag des BHV
Der Bayerische Handball-Verband veranstaltet am 2. März 2002 in Nürnberg seinen 3. Ordentlichen Verbandsjugendtag.
Der Verbandsjugendtag schlägt Markus Sikora als Vizepräsident Jugend vor. Als Verbandsjugendsprecher der männlichen Jugend wurde Oliver Vogler, Neutraubling, wiedergewählt. Neu im Amt ist Svea Thurner, Augsburg, als Verbandsjugendsprecherin der weiblichen Jugend.  Einstimmig wurde die Einführung der Bayernligen der C-Jugend beschlossen. Ebenso einstimmig erfolgte die Zustimmung zur Einführung der bezirksübergreifenden Ligen der A- und B-Jugend.

Verbandstag Ansbach
Der 26. ordentliche Verbandstag des Bayerischen Handball-Verbandes fand am 26.04.2002 im Rokokosaal der Orangerie im mittelfränkischen Ansbach statt. Einstimmig wurde Gerd Tschochohei (Gaißach) für die nächsten drei Jahre zum Verbandspräsi-denten gewählt. Als Nachfolger für den ausscheidenden Vizepräsidenten (VP) für Finanzen Alfred Pötzinger (München) wurde Michael Geis (Erlangen) gewählt, für den VP Lehre, Leistung, Breitensport Dieter Prange (Nürnberg), wurde Georg Clarke (Bad Tölz) bisher VP Jugend gewählt Die Nach-folge von VP Spielbetrieb Hans Roppelt (Bamberg) tritt Jürgen Große (Schongau) gewählt.  Zum VP Jugend wurde Markus Sikora (Passau) gewählt. Die neu geschaffene Position eines Vizepräsidenten Verbandsmanagement begleitet künftig Norbert Höhn (Erlangen). Einstimmig in ihren Ämtern wurden die bisherige VP für Frauenfragen Margit Ehrtmann (Lenggries) und Gerhard Hauptmannl (Fürth) VP Recht bestätigt.

Aufstieg 1. FC Nürnberg in die Frauen-Bundesliga.
Die Handallfrauen des 1. FC Nürnberg schaffen den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

Gründung eigener Ligaverbände Frauen, Männer im DHB.


2003
Handball-WM Herren in Portugal
Finale: Kroatien-Deutschland 34-31.

Peter Kastenmeier neuer Vizepräsident Spielbetrieb
Peter Kastenmeier wird als Nachfolger von Jürgen Große, der sein Amt aus familiären und beruflichen Gründen niederlegen musste, neuer Vizepräsident Spielbetrieb. Als ehemaliger Bundesligaschiedsrichter und Kreisvorsitzender des Handballkreises Münchens ist er den bayerischen Handballern bestens bekannt.

Juni 2003: Das neue Pass-Programm-System startet in der BHV-Geschäftsstelle, damit können Spielausweise online beantragt werden.


2004
Neue Geschäftsführerin beim BHV
Tanja Bräutigam wird ab 1. Januar 2004 neue Geschäftsführerin des Bayerischen Handball-Verbandes.

Deutschland wird Handball-Europameister
Herzliche Glückwünsche gehen an unsere Europameister Heiko Grimm und Carsten Lichtlein vom TV Großwallstadt und natürlich auch an ihre Mannschaftskameraden und Trainer Heiner Brandt. Deutschland hatte das Finale bei der in Slowenien ausgetragenen EM gegen den Gastgeber mit 30:25 gewonnen.

Der BHV ruft das Jahr des Jugendhandballs in Bayern aus.

Club-Frauen gewinnen Endspiel gegen Frankfurt/Oder
Mit 32:26 gewinnen die Frauen des 1. FC Nürnberg das Finale um den DHB-Pokal.

Clubfrauen holen Europa-Pokal
Trotz einer 29:33 Niederlage im Rückspiel gewannen die Frauen des 1.FC Nürnberg den Challenge-Cup. Der Gewinn des Europa-Pokals war das Sahnehäubchen auf eine hervorragende Saison.

Handball ist Teamsport Nummer zwei!
Nach einer Untersuchung des Marktforschungs-Institutes "Sport und Markt" liegt Handball hinter Fußball (30,9 Mio.) mit 13,5 Mio. interessierten Bundesbürgern deutlich auf Rang zwei.

Frau Bräutigam kündigt zum 1.1.2005
Frau Bräutigam, seit 01.01.2004 Geschäftsführerin des Bayerischen Handball-Verbandes, hat sich aus persönlichen und familiären Gründen entschlossen, ab 01.01.2005 nach Köln zurück zu gehen.


2005
Verbandsjugendtag und BHV-Zukunftskongress in Bayreuth
Markus Sikora wird als VP Jugend dem VT vorgeschlagen. Zu Verbandsjugendsprechern wurden Oliver Vogler und Svea Thurner gewählt.

Neuer Geschäftsführer beim BHV
Herr René Kukatsch (44) übernimmt ab 1. Februar 2005 die Leitung der Geschäftsstelle beim Bayerischen Handball - Verband.
Am 01.08.2005 treten die neuen Handballregeln in Kraft.

27. BHV-Verbandstag in Kloster Irsee
Die Neuwahlen des Präsidiums brachten keine Überraschungen. Das Präsidium wurde einstimmig wiedergewählt. Lediglich Vizepräsident Recht, Gerhard Hauptmannl kandidierte wegen beruflicher Überlastung nicht mehr, neuer VP Recht wurde Norbert Höhn.

FCN – Frauen machen ihr Meisterstück
Mit einem 28:21 Erfolg gegen die "Miezen" aus Trier haben die Handball-Frauen des 1. FC Nürnberg neben dem DHB-Pokalsieg auch die Deutsche Meisterschaft 2005 erspielt.

Herr Kukatsch – nicht mehr Geschäftsführer des BHV
Herr René Kukatsch beendet im gegenseitigenm Einvernehmen seine Tätigkeit als Geschäftsführer des Bayerischen Handball-Verbandes (BHV).

BHV organisiert mit dem Super Cup ein Handball-Glanzlicht
Im erstmals in München ausgetragenen Super Cup der Handball Bundesliga standen sich die beiden „Nordlichter" THW Kiel und SG Flensburg-Handewitt gegenüber. Vor 10.000 begeisterten Zuschauern in der restlos ausverkauften Olympiahalle setzten sich am Ende die Kieler „Zebras" in einem Klassespiel knapp gegen Nordrivalen durch. Im Vorspiel um den erstmals ausgetragenen Bayerischen Super Cup sicherte sich der TuS Fürstenfeldbruck den Titel.

Neuer Geschäftsführer ab 15.09.2005 beim BHV
Ab dem 15.09.2005 wird Andreas Wäschenbach aus Kirchen (Rheinland-Pfalz) neuer Geschäftsführer des Bayerischen Handball-Verbandes.

SSG Metten gewinnt Deutschen Vereinsjugendpreis
Der Deutsche Handballbund hat die Schulsportgemeinschaft SSG Metten zu Deutschlands bestem Verein in der fachübergreifenden sportlichen und sozialen Jugendarbeit gewählt und mit dem Deutschen Vereinsjugendpreises 2005 ausgezeichnet.

DHB–Bundestag in Würzburg
Der 28. Bundestag des DHB wurde in Würzburg veranstaltet.

Mitgliederzahl im BHV übersteigt die magische Grenze von 90.000
Besonders in den Bereichen, Kinder-, Jugend- und Frauenhandball ist ein enormer Zuwachs zu verzeichnen. So beträgt die Zunahme in den letzten zehn Jahren
- bei Kindern bis zu 14 Jahren 32,5% (derzeit 26.420!)
- bei Jugendlichen von 14 - 18 Jahren 13,4%
- im Frauenhandball 10,9%.
Zum Jahresende 2005 zählt der BHV 90.447 Mitglieder.


2006
In Deutschland treten für den Kinder- und Jugendhandball einheitliche Wettkampfstrukturen in Kraft. Insbesondere die Verpflichtung zu offensivem Abwehrverhalten verändert das Handball-spiel in dieser Altersgruppe nachhaltig.

Sven Thurner wird jüngste SHV-Vizepräsidentin Jugend
Beim Verbandsjugendtag des SHV am 15.07.2006 in Erlangen wird Svea Thurner zur neuen SHV-Vizepräsidentin Jugend gewählt. Auch die neuen SHV-Jugendsprecher kommen aus Bayern: Ann Kathrin Müller sowie Alexander Lohr und Daniel Bauer.

Deutsche Junioren werden Europameister
Sensationell werden die deutschen Junioren Europameister.

EV-Beschluss: Neue Spielklassenstruktur auf Verbandsebene
Der Erweiterte Vorstand hat eine Anpassung der Ligeneinteilung der Männer und Frauen auf Verbandsebene ab der Spielsaison 2007/2008 beschlossen. Danach wird die Anzahl der Gruppen in den Landesligen der Männer und Frauen von 3 auf 2 reduziert. Die Mannschaftszahl in den Bayernligen und Landesligen wird auf 14 Mannschaften erhöht. Gleichzeitig wird für alle Ligen der „gleitende Abstieg" eingeführt.

Super Cup 2006 erneut vor ausverkauftem Haus
Der HSV Hamburg gewinnt den Super in der ausverkauften Münchner Olympiahalle gegen den THW Kiel. Bayerischer Super Cup Sieger wird erneut der TuS Fürstenfeldbruck.


2007
Deutschland gewinnt die Handball-WM
Zum 2. Mal nach 1978 wird die Nationalmannschaft der Herren Weltmeister. In dem in Deutschland ausgetragenen WM Turnier gewinnt die Auswahl von Bundestrainer Heiner Brand vor 19.000 begeisterten Zuschauern in Köln mit 29:24 gegen Polen. Der Höhner-Schlager zur WM „Wenn nicht jetzt, wann dann?" wird zum Ohrwurm.

1. FC Nürnberg wird Deutscher Meister!
Mit einem sensationellen 38:31 haben sich die Frauen des 1. FC Nürnberg den Titel eines Deutschen Hallenmeisters gesichert.

Super Cup 2007
Die dritte Auflage des Super Cups in der Olympiahalle München entscheidet vor 10.000 Zuschauern erneut der THW Kiel mit 41:31 gegen die Rhein-Neckar Löwen zu seinen Gunsten. Bayerischer Super Cup Sieger wird der TSV Friedberg, der den TSV Simbach knapp mit 29:28 besiegen konnte.

DHB-Frauen holen Bronze bei WM in Paris
In einer famosen Aufholjagd haben die DHB-Frauen in Paris Bronze erkämpft. Mit einem 36:35 Sieg in der Verlängerung holten die deutschen Handballerinnen gegen Rumänien nach 10 Jahren wieder Edelmetall.

Die Regelung zum Ausbildungskostenersatz im Jugendspielbetrieb wird abgeschafft.


2008
Der Ehrenpräsident des BHV, Konrad Wagner, ist tot.
Von 1951 bis 1977 prägte Conny unnachahmlich das Handballgeschehen in Mittelfranken, in Bayern und im DHB. 14 Jahre davon setzte er deutliche Akzente als Präsidiumsleiter beim Wie-deraufbau des Handballsports in Bayern. Herausragendes Ereignis war seine Mitgestaltung bei der Durchführung der Olympischen Sommerspiele 1972 in München. Auf Grund seines großen organisatorischen Talents wurde ihm die hauptamtliche Geschäftsführung des Bayerischen Landessport-Verbandes übertragen.

Verbandsjugendtag 2008
Der Verbandsjugendtag hat erneut Dr. Markus Sikora als Bewerber für das Amt des Vizepräsidenten Jugend beim anstehenden BHV-Verbandstag am 26.04.2008 in Schwarzenfeld vorgeschlagen. Neue BHV-Jugendsprecher sind: Daniel Bauer (Bezirk Mittelfranken), Lisa Hopf (Bezirk Unterfranken) sowie Veda Erös und Ralf Winklmeier (beide Bezirk Ostbayern).

28. BHV Verbandstag 2008 in Schwarzenfeld
Gerd Tschochohei wurde eindrucksvoll mit den Stimmen aller anwesenden Delegierten für wei-tere drei Jahre im Amt des BHV-Präsidenten bestätigt, ebenso alle anderen Ressortleiter. Da die langjährige Vizepräsidentin für Frauenfragen, Margit Ehrtmann, nicht mehr kandidierte, musste ihre Stelle neu besetzt werden. Brunhilde Bieswanger aus Nürnberg wurde einstimmig gewählt.
Der bisherige Bereich Lehre/Leistung – geleitet von Georg Clarke - wurde in die Bereiche "Talentförderung" und "Bildung" getrennt werden. Das Ressort „Bildung" wurde ErnstWerner (Weiden) übertragen, das Ressort „Talentförderung" führt Georg Clarke.

THW Kiel gewinnt erneut den Super Cup
Mit einem 33:28 Erfolg über den HSV Hamburg konnte der THW Kiel erneut den Super Cup für sich entscheiden.
Erfolgreiche Titelverteidigung auch im Spiel um den Bayerischen Super Cup. Der TSV Friedberg gewinnt souverän mit 34:23 Treffern gegen den TSV Ottobeuren.

Leonhard Kampfer absolviert FSJ beim BHV
Der BHV schafft erstmals eine Stelle für das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) in seiner Geschäftsstelle. Leonhard Kampfer aus München wird dabei schwerpunktmäßig in der Kinder- und Jugendarbeit und der Zusammenarbeit zwischen Schulen und Vereinen eingesetzt.

Georg Clarke wird Vizepäsident des DHB
Georg Clarke wurde beim Bundesjugendtag zum DHB-Vizepräsidenten Jugend als Nachfolger von Eberhard Kilian (Berlin) gewählt und vom Bundestag des DHB in Hamburg in diesem Amt bestätigt.

„Spielen mit Hand & Ball in der Grundschule"
Im Rahmen einer staatlichen Lehrerfortbildung werden bayernweit 25 eintägige Fortbildungs-veranstaltungen für Grundschullehrer/innen angeboten. Die Fortbildung zeigt vielfältige Möglichkeiten auf, mit einfachen methodischen Übungsansätzen und kindgerechter Unterrichtsgestaltung Mädchen und Jungen in der Grundschule – auch in großen Klassen und kleinen Hallen - für das Spielen mit Hand & Ball zu motivieren. Die Lehrgangsinhalte wurden in enger Kooperation zwischen dem BHV und der Bayerischen Landesstelle für den Schulsport in München entwickelt und in der Praxis erprobt.


2009
BHV-Auswahl erreicht 2. Platz bei Länderpokal-Endrunde
Bei der Länderpokal-Endrunde der männlichen Jugend, Jahrgang 1992/93, erreicht die BHV-Auswahl aufgrund des schlechteren Torverhältnisses den 2. Platz hinter Schleswig-Holstein.

HSV Hamburg gewinnt Super Cup in der Arena Nürnberg
Den Super Cup des Jahres 2009 gewinnt der HSV Hamburg durch ein 35:28 (15:11) gegen den THW Kiel.
Vor 7.511 Zuschauern in der Arena Nürnberg konnten sich die Hamburger somit den ersten Titel der Saison 2009/2010 sichern.

Relaunch des BHV-Internetauftritts
Die Homepage des BHV, erreichbar unter www.bhv-online.de, wird grundlegend überarbeitet und startet mit einem neuen Konzept sowie einem zeitgemäßen Design, um Informationen rund um den bayerischen Handballsport noch aktueller und übersichtlicher zu präsentieren. Der BHV führt weiterhin einen in regelmäßigen Abständen erscheinenden Newsletter ein.

Neuer Mitgliederhöchststand zum 31.12.2009
Zum Jahresende 2009 zählt der BHV 95.000 Mitglieder. Dies bedeutet einen neuen Höchststand in der Verbandsgeschichte.


2010
Gründung der BHV Marketing GmbH
Die BHV Marketing GmbH wird als 100 %-ige Tochter des BHV gegründet. Gegenstand der BHV Marketing GmbH ist die Vermarktung von Rechten des BHV, die Ausrichtung und Durchführung von Sportveranstaltungen, die Durchführung von Werbemaßnahmen, das Sponsoring und der Verkauf von Sport- und Werbeartikeln sowie Druckerzeugnissen.

Hummel rüstet den BHV aus
Der dänischer Sportausrüster Hummel wird offizieller Ausrüster des BHV und stattet Trainer und Auswahlteams mit Textilien und Schuhen aus.

Handball-Länderspiele in Nürnberg und Regensburg
Der BHV ist Ausrichter von zwei Länderspielen der Deutschen Männer-Nationalmannschaft in Nürnberg und Regensburg. Gegner ist jeweils die Vertretung aus Island, die auch beide Spiele zu ihren Gunsten entscheiden kann.

Projekt "Fair Play am Spielfeldrand"
Auf Initiative der Vizepräsidentin für Frauenfragen und Gleichstellubng, Brunhilde Bieswanger, startet der BHV das Projekt "Fair Play am Spielfeldrand". Ziel ist es, darauf hinzuweisen, dass für unsere jüngsten Sportler und Sportlerinnen nicht nur das Siegen, sondern hauptsächlich der Spaß und die Freude beim Erlernen des Handballsports im Vordergrund stehen sollte. Neben Werbematerial wie Plakaten und Flyern kommt auch eine "blaue Karte" zum Einsatz, die vorrangig im Spielbetrieb der Mini- und E-Jugendlichen eingesetzt werden und den Verursachern darauf hinweist, dass sein Verhalten nicht im Sinne von „Fair Play" ist.

Rehband wird neuer Partner des BHV
Die Firma Rehband wird offizieller Sportbandagenausrüster des BHV.

Haftmitteleinsatz für Leistungsligen
Der Einsatz von Haftmitteln ist, bei Zustimmung des jeweiligen Halleneigners, zum Zwecke der Talentförderung für die BHV-Leistungsligen ab der Saison 2010/11 möglich, um für diesen Leistungsbereich vergleichbare Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.

Einführung der 3. Liga
Aufgrund einer Strukturreform werden bundesweit die Regionalligen abgeschafft. Unter der Obhut des DHB startet die 3. Liga mit insgesamt vier Staffeln (Nord, Ost, West, Süd).


2011
Neues Talentförderkonzept des BHV
Um das Konzept für eine erfolgreiche Talentförderung effizienter zu gestalten, sollen die Maßnahmen in den dazu eingerichteten Stützpunkten künftig in intensiver Kooperation von Bezirk und BHV organisiert werden. Der BHV geht mit dem reformierten Nachwuchs-Leistungssportkonzept ins Jahr 2011. Die erste Sichtung wird ein Jahr früher stattfinden als bisher, d.h. die Talente werden mit 12 (weiblich) bzw. 13 Jahren (männlich) vom BHV für die Bayernauswahl gesichtet. Die Trainingsumfänge für die BHV-Auswahlspieler an den BHV-Leistungszentren in Erlangen / Nürnberg / Fürth, Regensburg und im Großraum München, sowie für die Perspektivkader an den acht Bezirksstützpunkten werden gesteigert. Während der vier Förderjahre von der C- bis zur B-Jugend ist die Durchlässigkeit zwischen den BHV-Perspektiv- und Landeskadern gegeben.

Verbandsjugendtag des BHV
Der Verbandsjugendtag fand am 29. Januar in Ismaning statt. Im Rahmen der Tagung wurde der Jugendausschuss einstimmig entlastet. Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:
BHV Vizepräsident Jugend: Daniel Bauer
stv. VJA-Vorsitzender: Lothar Rauscher
Jugendsprecher : Michael Zartner (Altbayern), Ann-Kristin Bauer(Oberfranken)

DHB und BHV starteten bundesweite Ballstafette im Süden
Kein geringerer als Bundestrainer Heiner Brand hat am 23. März 2011 die bundesweite Ballstafette des Deutschen Handballbundes im Süden in Gang gesetzt. Der Abwurf erfolgte vom Plateau der Zugspitze, dem höchsten Punkt Deutschlands. Im Vorfeld nahm der Bundestrainer in der Panoramalounge auf der Zugspitze an einer Interviewrunde mit BHV-Präsident Gerd Tschochohei und Olympiasiegerin Rosi Mittermaier als lokalem Ski-Star aus Garmisch-Partenkirchen teil. Nach dem Abwurf durch den Bundestrainer brachten Handballkinder des TSV Partenkirchen den Ball auf Skiern ins Tal. Von dort wanderte er über die bayerische Hauptstadt und weitere Stationen bis nach Blomberg/Lippe, wo im Rahmen eines Spiels der Frauen-Handball-Bundesliga am 26.03.2011 die Abschlussveranstaltung zur Aktion „Spielst du mit" stattfand. Ziel der bundesweiten Ballstafette war, möglichst viele und attraktive Unterschriften von prominenten Sportlern zu sammeln. Die Autogrammbälle wurden anschließend für einen guten Zweck im Internet versteigert.

29. Verbandstag Kloster Banz am 11. April
Mit überwältigender Mehrheit entlasteten die Bezirksdelegierten das Präsidium und sprachen dem Präsidenten und seiner Mannschaft auch weiterhin ihr Vertrauen aus. Norbert Höhn, bisher VP Recht und Peter Kastenmeier, bisher VP Spielbetrieb kandidierten nicht mehr. Alle Kandidaten wurden mit großer Zustimmung in ihren Ämtern bestätigt bzw. neu gewählt. DHB Präsident Strombach zeichnete Hans Ebersberger und Erhard Gröger mit der goldenen Ehrennadel des DHB aus. Der demographischen Entwicklung zufolge wird es künftig weniger Kinder und Jugendliche auch im Handballsport geben. Um für den Jugendspielbetrieb auch künftig einen freudvollen und altersgerechten Spielbetrieb zu garantieren votierte der Verbandstag für die vom Verbandsjugendausschuss vorgeschlagene Reform der Jugendligenstruktur, die nur noch aus drei Leistungsebenen bestehen soll. Die Umsetzung erfolgte mit dem Start in die Saison 2012/13.

Einführung einer Jugendbundesliga männlich A
Im ersten Spieljahr der Bundesliga der männlichen Jugend A nahmen folgende Mannschaften des BHV teil:
Staffel Süd: HC Erlangen (Platz 4), TSV Haunstetten (Platz 10)
Staffel West: TVG Jugendakademie (Platz 2) und Erreichen des Halbfinals gegen den späteren Deutschen Meister "Füchse Berlin"
Männliche B-Jugend des HBLZ-Grosswallstadt wird Deutscher B-Jugendmeister
Mit zwei deutlichen Siegen im Halbfinale gegen die HSG Menden-Lendringsen (32:27) und im Endspiel gegen den TV Hüttenberg (31:22) wurde die männliche B-Jugend des HBLZ-Grosswallstadt beim Final Four-Turnier in Berlin Deutscher B-Jugendmeister.

Susanne Prinz neue Geschäftsführerin in der BHV Geschäftsstelle
Nachdem BHV Geschäftsstellenleiter Andreas Wäschenbach zum 1. August zur Handball Bundesliga wechselte, suchte der BHV einen Nachfolger, bzw. eine Nachfolgerin. Gemeinsam mit der Personalabteilung des Bayerischen Landes-Sportverbandes hat das BHV-Präsidium aus einer Vielzahl von Bewerbern Frau Susanne Prinz als neue Geschäftsführerin ausgewählt. Frau Prinz ist studierte Diplom-Sportökonomin (Univ.). Sie kann auf langjährige Erfahrung in der Führung einer Vereinsgeschäftsstelle (MTTC Iphitos München), als Marketingassistentin (EHC Nürnberg) sowie in der Organisation von sportlichen Großevents (BMW Open) zurückgreifen.
Präsident Tschochohei und VP Clarke werden in die AG Strategie- und Strukturänderung des DHB berufen. Sie können dadurch bei richtungsweisenden Planungen und Entscheidungen Recht und hinsichtlich der Führungsstruktur im DHB mitbestimmen.


2012
BHV männl. Jugendauswahl gewinnt erstmals den Länderpokal
Das BHV-Team der männlichen Jugend des Jahrganges 95 wurde in Rotenburg/ Fulda erstmalig DHB-Länderpokalsieger. In der Endrunde trafen die besten 8 Teams aus den 4 Vorrundengruppen an drei Spieltagen vom 23.-25. März 2012 aufeinander. Mit nur einer knappen Niederlage in der Gruppenphase, einem spannenden 7m-Krimi im Halbfinale und zwei Siegen gegen Berlin war die Sensation perfekt. Der BHV ist sehr stolz auf das Auftreten des Teams und die gezeigten Leistungen und gratuliert allen, die dazu beigetragen haben, zu diesem sensationellen Erfolg!

Neues EDV-Programm der Fa. NU
nuLiga ist die neue Kommunikationsplattform des Bayerischen Handball-Verbands in Bezug auf die Verwaltung von Spielberechtigungen und später auch zum Spielbetrieb. Neben diesen Funktionen für die Vereine, stehen auch persönliche Funktionen wie z.B. die Online-Anmeldemöglichkeit zu Aus- und Fortbildungen zur Verfügung. Eingaben in das System, sowie das Abrufen weiterführender Informationen können von berechtigten Personen nach einem Login im passwortgeschützten Bereich von nuLiga vorgenommen werden.
DHB Gütesiegel für hervorragende Jugendarbeit an HC Erlangen, Haspo Bayreuth, TSV Ismaning
„Ausgezeichnete Jugendarbeit" wird von der Deutschen Handballjugend im Deutschen Handballbund in Zusammenarbeit mit „Kinder stark machen" - der Initiative der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zur Suchtvorbeugung - an Vereine mit hervorragender Jugendarbeit verliehen. Haspo Bayreuth, HC Erlangen und der TSV Ismaning sind drei von 5 Vereinen in Deutschland, die das Gütesiegel für eine ganzheitliche Jugendarbeit erhalten haben.

Neuorganisation des Jugendspielbetriebes
Die beim Verbandstag 2011 beschlossene Neuorganisation des Jugendspielbetriebes wird mit Beginn der Saison 2012/13 umgesetzt. Die vom Verbandsjugendtag vorgeschlagene Reform der Jugendligenstruktur wird vom Jugendspielausschuss organisiert. Damit gibt es im Jugendbereich nur noch drei Leistungsebenen.

<Bundesliga, A-Jugend, männlich
Teilnehmer aus dem Bereich des BHV in der Saison 2012/13 sind HC Erlangen, Post SV Nürnberg, JSG Friedberg-Dasing in der Staffel Süd sowie TVG Junioren Akademie in der Staffel West.

VP Jugend Daniel Bauer im DSJ-Vorstand
Der BHV Vizepräsident Jugend, Daniel Bauer wurde bei der Hauptversammlung der Deutschen Sportjugend am 29. Oktober in Burghausen in den Vorstand der Deutschen Sportjugend gewählt.


2013
Länderspiele der Jugendnationalmannschaft in Bayern mit bayerischen Spielerinnen
Sie machten nicht nur ein gute Figur im Trikot der deutschen U17-Nationalmannschaft, sondern auch zwei gute Handballspiele: Die drei BHV-Auswahlspielerinnen Sarah Irmler (TSV Haunstetten), Luisa Sturm (1. FC Nürnberg) und Magdalena Frey (HSG Würm-Mitte) trugen mit ihren guten Leistungen vor heimischem Publikum zu den beiden Erfolgen des DHB-Teams gegen Österreich bei.

HANDBALL-STARS GO SCHOOL
Aus über 750 Bewerbungen, die im Organisationsbüro von HANDBALL-STARS GO SCHOOL eingegangen sind, wurden von einer Jury 25 Gewinnerschulen ausgewählt. Kreativ und mit großem Einsatz haben die Bewerber viele Argumente zum Beispiel in Form von Bildern und Botschaften für sich genannt, warum die Handball-Stars 2013 an ihre Schule kommen sollen. Aus Bayern gehören folgende Schulen zu den Siegern: Das Pestalozzi-Gymnasium in München, das Gymnasium Ottobrunn, das Rhön-Gymnasium in Bad Neustadt und das Hardenberg-Gymnasium in Fürth.
Das erhielten die 25 Gewinnerschulen:
Eine zweistündige exklusive Trainingseinheit mit einem Handball-Star für die Gewinner-Klasse. Es folgt ein Handball-Event auf dem Schulhof für alle Schülerinnen und Schüler der Schule. Hier können sie sich an zahlreichen Handball-Stationen testen - dazu zählen zum Beispiel die Messung der Geschwindigkeit von Wurf und Dribbling oder die Treffsicherheit. Ein Parcours mit Lichtschranke ermittelt die Geschwindigkeit beim Lauf mit und
ohne Ball.

Meister der Saison 2012/13
Bayernliga Männer: TSV Rödelsee
LL Nord: HC Sulzbach-Rosenberg
LL Süd: TSV Ismaning
Die Relegation zur Bayernliga bestreiten der TSV Trudering und TSV Winkelhaid
Bayernliga Frauen: HCD Gröbenzell
LL Nord: TSV Winkelhaid
LL Süd: ASV Dachau
Die Relegation zur Bayernliga bestreiten SC Freising und ESV 27 Regensbg. II

Jugendmeister 2012/13
Männlich
A
Bayernliga SG DJK Rimpar
Landesliga Nord HC Forchheim 2011
Landesliga Süd TSV Gilching
B
Bayernliga TVG Junioren Akademie
Landesliga Nord HG Zirndorf
Landesliga Süd JSG Friedberg/Dasing
C
Bayernliga HC 2010 München
Landesliga Nord HSC Bad Neustadt
Landesliga Süd TV Roßtal
Weiblich
A
Bayernliga HC Erlangen
Landesliga Nord TSV Lohr
Landesliga Süd SVW Burghausen
B
Bayernliga TSV Ismaning
Landesliga Nord HC Erlangen
Landesliga Süd TSV Simbach
C
Bayernliga ESV 1927 Regensburg
Landesliga Nord DJK Waldbüttelbrunn
Landesliga Süd TSV Grafing

Tagung des erweiterten BHV- Präsidiums 22./23. März
Folgende Beschlüsse wurden gefasst:
- Änderung der Schiedsrichterordnung
- Erweiterungsmöglichkeit der Mannschaftszahl auf Bezirksebene für Frauen
- pro Liga
- Herstellung eines Imagefilms „Fairplay am Spielfeldrand"
- Gewährung einer Ehrenamtspauschale für bestimmte Mitarbeiter
- Neugestaltung der zukünftigen Finanzabläufe nach Vorgaben des BLSV
- Verbandstag 2014 am 09./10.Mai in Wildbad Kreuth

Ausschreibung des Vereinsjugendpreises
Der BHV vergibt zum ersten Mal einen Förderpreis für hervorragende Leistungen in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen.

BHV-Pokalsieger (Molten-Cup)
Die Gröbenzeller Damen und der TSV Friedberg gewinnen in spannenden Final Four Turnieren den Molten-Cup (BHV-Pokal).

Vereinsjugendpreis 2013
TSV Herrsching und HC Forchheim auf Platz eins bzw. zwei

DHB-Gütesiegel für „Ausgezeichnete DHB-Jugendarbeit" geht an den SC Ichenhausen.

BHV feiert den 70. Geburtstag und das 25-jährige Dienstjubiläum von Präsident Tschochohei
Anlässlich seines 25-jährigen Dienstjubiläums als Präsident des Bayerischen Handball-Verbandes und seines 70. Geburtstages feierte Gerd Tschochohei mit seiner „Handballfamilie" und die „Handballfamilie" dankte ihrem Präsidenten. Auch der Präsident des Bayerischen Landes-Sportverbandes, Günther Lommer, und der neue Präsident des Deutschen Handballbundes, Bernhard Bauer, ließen es sich nicht nehmen, dem Jubilar persönlich zu gratulieren. Durch ihre Anwesenheit und in ihren Reden demonstrierten beide das hohe Ansehen, das Gerd Tschochohei nicht nur als BHV-Präsident, sondern auch aufgrund seiner wertvollen Mitarbeit in den Gremien des BLSV und des DHB weit über die Verbands- und Landesgrenze genießt. Tschochohei und die verschiedenen Redner nutzten die Gelegenheit, um auf verschiedene Meilensteine in der BHV-Geschichte zurückzublicken, mit denen er den Verband fit fürs 21. Jahrhundert gemacht hat, wie z.B. die Strukturreform, die dezentrale Trainerausbildung, die Lösung der EDV-Problematik uvm. DHB-Präsident Bauer überbrachte die Grüße von allen im Deutschen Handballbund: „Gerd Tschochohei hat für den deutschen Handball vieles ermöglicht. Er hat den Weg für meine Kandidatur maßgeblich durch die Zusammenarbeit in der AG Strategie geebnet. Er hat mir Kenntnisse vermittelt und Netzwerke eröffnet. Ihm ist es zu verdanken, dass sich alle Landesverbände für die Zukunft des deutschen Handballs öffnen. BLSV-Präsident Günther Lommer erwähnte die gute Zusammenarbeit im Präsidium des BLSV, dem Tschochohei von 2004 bis 2008 angehörte: „Wegen seiner Art, für die Sache zu kämpfen, aber es nie persönlich zu nehmen oder persönlich zu werden, wird Gerd Tschochohei geachtet und geschätzt. Er peilt Ziele an und nimmt alle mit! Ich wüsste niemanden, der länger an der Spitze eines so großen Verbandes steht."


2014
8. Februar 2014 Verbandsjugendtag des BHV in Pleinfeld:
Insgesamt wurden bei den Bezirksjugendtagen in den acht Bezirken 36 neue Jugendsprecher gewählt.

Reformen im Jugendspielbetrieb: Zum Ende der Saison finden erstmals Finalturniere in den Altersklassen A-C Jugend statt.

30: Ordentlicher Verbandstag in Wildbad Kreuth
Die Delegierten aus den acht Bezirken und dem Kreis Aschaffenburg/Miltenberg drückten ihre Zustimmung und Zufriedenheit mit ihrer Führungsmannschaft durch die einstimmige Wiederwahl des gesamten BHV-Präsidiums aus: Michael Geis (VP Finanzen), Daniel Bauer (VP Jugend), Ernst Werner (VP Bildung), Ingrid Schuhbauer (VP Spielbetrieb), Brunhilde Bieswanger (VP Frauen), Gerd Tschochohei (Präsident), Georg Clarke (VP Talentförderung), Dr. Markus Sikora (VP Recht). Im öffentlichen Teil zu Beginn des Verbandstages wurden im Festsaal der Hanns-Seidel-Stiftung in Wildbad Kreuth zahlreiche BHV-Funktionäre und Trainer für ihr ehrenamtliches Engagement und ihre langjährigen Verdienste um den Handballsport in Bayern mit den BHV-Gedächtnispreisen sowie den Ehrennadeln des BHV geehrt.
Der Gerd-Fischer-Gedächtnispreis für Helmut Riederer, der sich seit fast 20 Jahren im Bezirk Mittelfranken im Nachwuchsleistungssport als Kreis- bzw. Bezirksauswahltrainer oder als Stützpunkttrainer des BHV engagiert. Der Willy-Jödicke- Gedächtnis-Preis ging an Norbert Höhn, der Otto-Hezner-Jugendpreis an Christiane Clarke und der Mandi-Wolpert-Gedächtnispreis an Günter Stöcker.

Bayernligameister 2013/14
Männer: TUS Fürstenfeldbruck
Frauen: HaSpo Bayreuth
Männl. Jugend A SG DJK Rimpar
Weibl. Jugend A TSV Ismaning
Männl. Jugend B TVG Junioren Akademie
Weibl. Jugend B TSV Ismaning
Männl. Jugend C HaSpo Bayreuth
Weibl. Jugend C HSG Würm-Mitte

BHV-Pokal 2013/14 (Molten-Cup) Damen
TSV Ismaning : SV-DJK Taufkirchen 32:22

BHV-Pokal 2013/14 (Molten-Cup) Herren
TUS Fürstenfeldbruck : HC Erlangen II 26:14

Amateurpokal im Männerbereich wird reformiert
Mit Beginn der Saison 2014/15 wird neben dem DHB-Pokal zukünftig parallel ein Amateur-Pokal im Männerbereich ausgetragen. Im DHB-Pokal sind insgesamt 64 Erst-, Zweit-, und Drittligisten vertreten, die sich daran beteiligen können.

Bayerische Vereinsteams sehr erfolgreich:
HC Erlangen: 2. Tabellenplatz in der 2. Liga, Aufstieg in die 1. Bundesliga
TSV Haunstetten: Damen steigen in die 2. Liga auf
HSC 2000 Coburg: Männer steigen in die 2. Liga auf

Bayerische Meisterschaft Jugend der Bezirke:
männliche Jugend: Unterfranken
weibliche Jugend : Ostbayern

Bayerischer Supercup:
Beim erstmals ausgetragenen Bayerischen Supercup der Damen siegte der Bayerische Meister HaSpo Bayreuth über den Bayerischen Pokalsieger TSV Ismaning knapp mit 19:17. Männer: Erlangen II (U23) : TuS Fürstenfeldbruck 28:19

Länderspiele gegen die Schweiz mit bayerischer Beteiligung:
In Göppingen und Ulm/Neu-Ulm wurde die Länderspielsaison 2014/15 gestartet. Während das Team vom neuen Bundestrainer Dagur Sigurdsson die erste Partie gegen die Schweiz klar mit 32:26 (19:12) für sich entscheiden konnte, reichte es in Ulm/Neu-Ulm vor 4.412 Zuschauern nur zu einem 28:28-Unentschieden (11:14). Mit den Zwillingsbrüdern Michael und Philipp Müller standen zwei gebürtige Bayern auf der Platte.

EHF Champions Cup Beach Handball:
Die Ismaninger Mädchen verpassten nach einer Superleistung die Bronzemedaille beim EHF Champions Cup auf Gran Canaria nur äußerst knapp . Nach der Halbfinalniederlage gegen Norwegen verlor das Team von Alexander Novakovic und Manfred Königsmann leider im "kleinen Finale" gegen Futura Roma (Italien) nach spannendem Spiel mit 6:8 im Shootout. Beste Schützin im Spiel um den dritten Platz war Amelie Bayerl mit 14 erzielten Punkten.

EHF Beach 2015

Vereinsjugendpreis 2014:
1. Platz (1.000 €, ein Molten-Ballset (14 Bälle) sowie ein Gutschein für 1 B- oder C-Trainerausbildungsplatz): TSV Ismaning
Platz 2 (500 €, ein Molten-Ballset (14 Bälle) sowie einen Gutschein für 1 B- oder C-Trainerausbildungsplatz): Vfl Günzburg

Ehrenmedaille für besondere Verdienste im Sport für Ingrid Schuhbauer
BHV-Vizepräsidentin Spielbetrieb, Ingrid Schuhbauer, gehörte zu den 44 verdienten Persönlichkeiten, die der bayerische Innen- und Sportminister Joachim Herrmann und der BLSV-Präsident Günther Lommer mit der Ehrenmedaille für besondere Verdienste im Sport ausgezeichnet haben. Die Ehrenmedaille für besondere Verdienste im Sport ist laut Herrmann ein Zeichen der Anerkennung und des Danks für die Ehrenamtlichen in den bayerischen Sport- und Schützenvereinen. "Unsere Auszeichnung macht deutlich, wie vielfältig die Aufgaben der Ehrenamtlichen im Vereinsleben sind: im Vereinsvorstand, bei der Organisation des Vereinslebens und der Wettkämpfe, bei der Mitgliederbetreuung, beim Training und in der Jugendarbeit und Brauchtumspflege."

Schuhbauer Auszeichung
Aus der Laudatio:
„Der Handballsport spielt im Leben von Ingrid Schuhbauer eine herausragende Rolle. Sie gilt als „Multifunktionärin", die sich seit 1970 unermüdlich im Verein, im Kreis, im Bezirk und im Bayerischen Handballverband einbringt. Als Vizepräsidentin Spieltechnik im Bayerischen Handballverband und als Mitglied im Arbeitskreis Schule und Verein gilt ihr intensives Bemühen der Jugendarbeit."


2015
BHV-Pokalsieger
Das Final Four des Molten Cups gewannen die Männer des SV 08 Auerbachund die Damen des ASV Dachau.

 

Auerbach

ASV Dachau

Strukturreform der 3. Liga Frauen
Auf Vorschlag der AG 3. Liga wurde die Reduzierung der Mannschaftszahl im Spielbetrieb der 3. Liga Frauen ab der Saison 2015/16 vom Bundesrat im Juni 2014 beschlossen.

Der BHV plant zusammen mit dem DHB und anderen Landesverbänden Grundschulaktionstage zur Nachwuchsgewinnung.

All Star Game erstmals in Nürnberg
Bei einem begeisternden Handballfest in Nürnberg setzte sich die deutsche Handball-Nationalmannschaft am Ende gegen die HBL-Weltauswahl mit 38:35 (17:20) durch. Im A-Team standen auch die Junioren Simon Ernst, Yves Kunkel und Jannik Kohlbacher vom TV Grosswallstadt.

Bayerische Meister der Saison 2014/15
Bayernliga Männer: SV 08 Auerbach
Bayernliga Frauen: HSV Bergtheim
Landesliga Meister Staffel Nord Männer: TV Erlangen-Bruck
Landesliga Meister Staffel Süd Männer: TSV Allach 09
Landesliga Meister Staffel Nord Frauen: HC Erlangen
Landesliga Meister Staffel Süd Frauen: TSV Ottobeuren

Jugendmeister 2015:
Bayernligameister männlich
A-Jugend: SG DJK Rimpar (32:0 Punkte)
B-Jugend: TVG Junioren Akademie (35:1 Punkte)
C-Jugend: ESV 1927 Regensburg (21:7 Punkte)
Bayernligameister weiblich
A-Jugend: TSV Ismaning (26:2 Punkte)
B-Jugend: ESV 1927 Regensburg (26:2 Punkte)
C-Jugend: 1. FC Nürnberg Handball (21:3 Punkte)
Landesligameister männlich
A-Jugend: TV 77 Lauf
B-Jugend: TV Roßtal
C-Jugend: HSG Isar-Loisach
Landesligameister weiblich
A-Jugend: TSV Altenberg
B-Jugend: TSV Haunstetten
C-Jugend: TSV Ismaning

BHV-Vizepräsident Recht Dr. Markus Sikora, neuer Vorsitzender der 1. Kammer des DHB-Bundessportgerichts
Der 38-jährige Münchener tritt die Nachfolge von Holger Dorowski an, der sein Amt aus gesundheitlichen Gründen niederlegte. „Ich freue mich auf die Aufgabe, denn diese gibt mir die Gelegenheit, berufliches Wissen mit sportlicher Leidenschaft zu verbinden und mein ehrenamtliches Engagement auch im DHB fortzuführen", sagte Sikora, der im DHB bereits als Bundesjugendsprecher aktiv war.

Wolfgang Sommerfeld wird DHB-Sportdirektor
Wolfgang Sommerfeld leitet seit dem 1. März die neue Direktion Sport, welche die Referate Sportentwicklung und Sportsteuerung sowie Leistungssportorganisation umfasst.

U 19 EM Qualifikation in Regensburg
Die deutschen Toptalente – mit der Regensburgerin Franziska Peter und der nachnominierten Sarah Irmler vom TSV Haunstetten als Leistungsträgerinnen - sicherten sich mit überzeugenden Siegen gegen die Schweiz (37:21) und Österreich (37:16) das Ticket für die EM-Endrunde in Spanien im Juli und August.

Ute Schmidt und Lukas Marquardt neue DHB-Jugendsprecher
Die BHV-Jugendsprecher Ute Schmidt und Felix Marquardt treten damit in die Fußstapfen von Daniel Bauer. Lukas Marquardt, 21 Jahre alt, hat nach eigenen Angaben „alle Stationen" im Handball durchlaufen. Ute Schmidt (21) engagiert sich seit fünf Jahren im Bayerischen Handball-Verband als Jugendsprecherin.


Bayerische Meisterschaft Jugend der Bezirke für Alpenvorland, weibl. Jugend und Schwaben, männl. Jugend
Das zweitägige Turnier wurde diesmal in bewährter Manier von der SG Mintraching-Neutraubling im Bezirk Ostbayern ausgerichtet.

Erster Grundschulaktionstag
14.000 Grundschüler aus 250 Grundschulen haben sich zum ersten bayernweiten Grundschulaktionstag Handball am 2. Oktober 2015 angemeldet. Die deutschlandweite Aktion wurde vom Deutschen Handballbund (DHB) und der AOK initiiert; die Umsetzung durch den Bayerischen Handball-Verband und seinen Mitgliedsvereinen wird vom Bayerischen Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst unterstützt.

EM- Qualifikationsspiel des Damennationalteams in Coburg
Am 7. Oktober trat die Damennationalmannschaft in Coburg gegen die Schweiz um die Qualifikation zur EM 2016 an.

„1x1 des Handballspiels" beim 5. Bayerischen Sportkongress
Im Rahmenprogramm der BLSV-Mitgliedsverbände stellte der BHV beim 5. Bayerischen Sportkongress in Oberhaching das "1x1 des Handballspiels" vor.

Integration durch Handball
Beim Handballfest in Oberviechtach nahm auch ein Flüchtlingsteam teil, das zum Großteil aus syrischen Spielern aus der Stadt Dara'a bestand. Ergänzt wurden sie von ehemaligen Handballspielern und Akteuren der A-Jugend aus Oberviechtach.

"Prellen statt Pauken" 14.600 Kinder beim Grundschulaktionstag Handball
14.600 Grundschüler aus 250 Grundschulen haben beim ersten bayernweiten Grundschulaktionstag Handball ihre Stifte und Bücher gegen Turnschuhe und Handbälle eingetauscht und einen sehr bewegungsreichen Vormittag erlebt. Genau das war auch das Ziel der Aktion, die vom Deutschen Handballbund initiiert wurde: Den Kindern die Freude am Handball und am Sporttreiben zu vermitteln. In einer zweistündigen „Schnupperhandballstunde" lernten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 2 das Spielen mit Hand und Ball kennen. Im Rahmen des bayernweiten Grundschulaktionstages fand auch das AOK Star Training an der Grundschule Marktleugast statt, die deutschlandweit unter 1.082 Bewerberschulen ausgewählt wurde. Auch für das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst stellte der Grundschulaktionstag ein „Leuchtturmprojekt" im Schulsport und in der Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Handball-Verband mit großer Außenwirkung dar.


Vereins EM im Beachhandball
Obwohl ersatzgeschwächt belegen die Damen des TSV Ismaning beim EHF Championscup auf Gran Canaria einen hervorragenden fünften Platz unter 12 europäischen Nationalteams.

Brüder Beach


2016
Der TSV Unterhaching ist bayerischer Pokalsieger 2015/16 der Männer, bei den Damen hat die HG Zirndorf den Titel geholt.

Susanne Prinz verlässt auf eigenen Wunsch die Geschäftsstelle des BHV. Die Stelle für eine Geschäftsführerin bzw. Geschäftsführer für den BHV wird im März neu ausgeschrieben.
Bayernliga-Meister 2015/16 der Jugend wurden
wA HC Erlangen
wB HSG Würm-Mitte
wC JSG EBE Forst United
mA Haspo Bayreuth
mB TVG Junioren Akademie
mC TSV Allach 09
Landesliga-Meister (Sieger der Final Four-Turniere):
wA JSG EBE Forst United
wB VfL Günzburg
wC HCD Gröbenzell

Das Viertelfinale der Deutschen Amateur-Pokalmeisterschaft der Männer wird am 12. März 2016 in Unterhaching ausgetragen.

Premiere BBT 2016 C/B-Jugend im Beachhandball
Mit der Jugend-Beachhandball Tour 2016 der C/B-Jugend möchte der BHV die Bayerische Meisterschaft leistungsorientiert jedoch immer mit einer großen Portion Spaß weiterentwickeln.

Neuer BHV-Geschäftsführer
Am 1. Mai hat Thomas Reichard die Nachfolge von Susanne Prinz als Geschäftsführer des Bayerischen Handball-Verbandes angetreten. Als ehemaliger aktiver Handballspieler (u.a. in der Oberliga Rheinland-Pfalz / Saar und als Teilnehmer an den europäischen Hochschulmeisterschaften) hat der studierte Sportwissenschaftler sein Hobby nun zum Beruf gemacht.

Karl-Heinz Buchberger gestorben
Karl-Heinz Buchberger, Handball-Urgestein aus Nürnberg und ehemaliger Handball-Bezirksvorsitzender, ist am 21.04.2015 im gesegneten Alter von fast 92 Jahren (geboren am 24.05.1923 in Lindau) nach kurzer schwerer Krankheit in seiner Heimatstadt Nürnberg verstorben. Der Bayerische Handball-Verband wird dem vielfach ausgezeichneten, bis ins hohe Alter aktiven Funktionär ein ehrendes Andenken bewahren.

Deutsche Beachhandball-Meisterinnen kommen aus Bayern
Das Damenteam vom TSV Ismaning holte in der Hauptstadt Berlin vor 1200 Zuschauern die deutsche Beachhandballmeisterschaft nach Bayern. Das Team der beiden Trainer Alexander Novakovic und Manfred Königsmann gab dabei keine einzige Halbzeit ab.
Die ca. 1200 Zuschauer mitten in der Hauptstadt zwischen Alexanderplatz und dem Hauptbahnhof konnten viele tolle Szenen bestaunen. Der zweite deutsche Meistertitel nach 2014 und der deutschen Vizemeisterschaft von 2015 ging verdient an die Brüder Ismaning (9:8, 25:16). Torhüterin Magdalena Frey wurde zudem zur besten Torfrau gewählt und der FairPlay-Preis ging auch an die "Brüder".

Beachmeister 2016

18.500 Kinder beim Grundschulaktionstag
An 276 Schulen von Alling bis Zwiesel haben bayernweit 18.500 Kinder ihre Stifte und Bücher gegen Turnschuhe und Handbälle eingetauscht, um einen bewegten Vormittag zu erleben und die Sportart der Europameister auszuprobieren. Ein Dank geht an dieser Stelle an alle beteiligten Vereine, die mit großem Engagement und viel Einsatz zum Gelingen der Aktion beigetragen haben!
AOK Star-Training begeisterte die Montessori-Schüler in Kösching. Unter der Anleitung der BHV-Trainerreferenten Michael Werner und Marc Brückner lernten 40 Schülerinnen und Schüler der Montessori Schule in Kösching viel über den Handballsport und setzten ihre neu erworbenen Handballfähigkeiten in kindgerechten Spiel- und Übungsformen voll motiviert und mit großer Begeisterung um. Beim anschließenden Pressegespräch waren sich alle Beteiligten einig, dass das AOK Star-Training in Kösching und der zweite bayernweite Grundschulaktionstag wieder ein voller Erfolg waren! „Der erste Kontakt zwischen Schule und Verein ist hergestellt und wir hoffen, dass sich daraus eine nachhaltige Zusammenarbeit ergibt, lautete das Fazit von BHV-Vizepräsident Bildung, Ernst Werner.

Ehrenmedaillen des Bayerischen Innenministers für engagierte Handballsportfunktionäre
47 verdiente Persönlichkeiten der bayerischen Sport- und Schützenvereine und des Behinderten- und Rehabilitations-Sportverbands Bayern haben im Rahmen eines feierlichen Festaktes im Goldenen Saal des Rathauses der Stadt Augsburg die Ehrenmedaille für ihre Verdienste um den Sport in Bayern und ihr herausragendes ehrenamtliches Engagement für den Sport erhalten. Mit Annemarie Batz (SSV Schrobenhausen) und Dr. Wolfgang Faust (DJK Würzburg) wurden auch zwei Ehrenamtler des Handballsports geehrt. Innen- und Sportminister Joachim Herrmann würdigte in seiner Festrede die Leistung der Geehrten.

 

Annemarie Batz

Wolfgang Faust

 

Gerhard Hauptmannl zum Ehrenmitglied des DHB ernannt
Im Rahmen der Bundesratssitzung in Dortmund verlieh DHB-Präsident Andreas Michelmann nach einstimmigen Beschlüssen des Gremiums Gerhard Hauptmannl (2.v.r.) die DHB-Ehrenmitgliedschaft. Karl-Friedrich Schwark, Vertreter der Regional- und Landesverbände im DHB-Präsidium, verabschiedete Hauptmannl und Ullrich mit einem weiteren Präsent aus der Runde des Bundesrates.
Gerhard Hauptmannl war Präsident des Süddeutschen Handball-Verbandes von 1997 bis zu dessen Auflösung zum 30. Juni 2016 und gehörte als solches erst dem Erweiterten Präsidium und zuletzt dem Bundesrat des DHB an. Von 1987 bis 2005 war er Vizepräsident Recht des Bayerischen Handball-Verbandes.

Hauptmannl Ehrenmitglied

Der Molten-CUP geht an die DJK Waldbüttelbrunn
Das Finale zwischen Allach und Waldbüttelbrunn war eine deutliche Angelegenheit für die Unterfranken. Mit einem deutlichen 34:18 setzte sich die als Favorit gestartete DJK Waldbüttelbrunn die bayerische Pokalkrone 2016 auf. Herzlichen Glückwunsch.


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