Gegen Balingen geht der Plan auf

Plan aufgegangen: Gegen Balingen wollte der TuS Fürstenfeldbruck laut Coach Martin Wild viele Isolationen und Eins-gegen-eins-Situationen schaffen – und die Kreisläufer ins Spiel bringen. Vor allem Letzteres hat mehr als gut geklappt. Beim 37:29 (18:15)-Sieg erzielten Benedikt Damm und Cedric Riesner gemeinsam 15 Tore vom Kreis und hatten damit maßgeblichen Anteil am Erfolg der Panther.


Dass es offensiv derart rund lief, war nicht unbedingt selbstverständlich. Schließlich fehlten mit Marco Silvestri eine wichtige Option auf dem Flügel und mit Philipp Hlawatsch ein torgefährlicher Rückraumspieler. Und auch der wurfstarke Sebastian Meinzer konnte wegen seiner lädierten Schulter nach wie vor nicht im Angriff in Erscheinung treten.

Trotzdem das positive Fazit: Sehr zufrieden sei er mit dem Spiel seiner Mannschaft, sagt Wild nach dem Sieg. Seine Mannschaft habe eine sehr solide Leistung aufs Parkett gebracht. „Wir standen gut in der 6-0-Abwehr und hatten in Sebastian Allmendinger über 60 Minuten einen starken Rückhalt im Tor.“ Ansonsten habe es relativ wenig zu meckern gegeben.

Wenn man das Haar in der Suppe suchen wollte, könnte man auf die etwas zu vielen technischen Fehler in der ersten Halbzeit verweisen. „Da sind wir dann etwas zu oft ins Balinger Gegenstoßspiel gelaufen“, sagt Wild. Die Folge: Die Panther sind erst einmal mit einem 3:5-Rückstand ins Spiel gestartet, den sie aber bis zum Seitenwechsel drehen konnten.

Die Fehler, so habe man sich in der Pause eingeschworen, wollte man im zweiten Durchgang minimieren. „Und das ist uns auch ganz gut gelungen.“ Jedenfalls stand die Abwehr in den zweiten 30 Minuten noch besser als im ersten Durchgang.

Und da auch der Offensiv-Plan wie beschrieben aufging (Wild: „15 Tore von den Kreisläufern sind eine starke Ausbeute.“), dauerte es nicht lange, bis die Schlagzahl für die Partie vorgegeben war. Den Drei-Tore-Vorsprung zur Pause konnte die junge Balinger Mannschaft nicht mehr verkürzen. Im Gegenteil. Bis etwa eine Viertelstunde vor Schluss zogen die Panther auf 28:21 davon.

Am Ende konnte Wild einen „verdienten Sieg“ verzeichnen und seiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen. Der Kaltstart ins Jahr 2024 mit der unerwarteten Niederlage gegen Kellerkind Waiblingen scheint jedenfalls endgültig vergessen zu sein.

Panther: Allmendinger, Müller; Bernhard 1, Riesner 5, Kellner 6, Meinzer, Kerst 6/1, Völker 3, Link, Schell 1, Pichler, Riemschneider 5, Damm 10, Prestele.

Bericht: Andreas Daschner, TuS Fürstenfeldbruck

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