Bayerischer Handball-Verband
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Einweihung der Erhard-Wunderlich-Allee

Zu Ehren des Augsburger Jahrhunderthandballers Erhard Wunderlich wurde am Freitag, den 14.02.2020, in dessen Geburtsort eine Straße benannt.


Er war eine der herausragendsten Persönlichkeiten, die der deutsche Handball hervorgebracht hat: Erhard Wunderlich wurde 1956 in Augsburg geboren, wuchs dort auf und begann beim FC Augsburg seine Karriere. 1976 wechselte der "Sepp" genannte Rückraumspieler zum VfL Gummersbach und avancierte zu einem der besten Handballspieler aller Zeiten. Der 2,04 Meter große Halblinke wurde unter anderem 1978 Weltmeister und gewann bei Olympia 1984 die Silbermedaille. Im Vereinshandball gewann er mit dem VfL Gummersbach alle relevanten nationalen und internationalen Titel, als Krönung 1983 den Europapokal der Landesmeister. Weitere Stationen waren der FC Barcelona, der TSV Milbertshofen und der VfL Bad Schwartau. 1981 und 1982 wurde er zu Deutschlands Handballer des Jahres, 1999 zu Deutschlands Handballer des Jahrhunderts gewählt.

In seinem Geburtsort Augsburg, wo auch bereits eine Sporthalle seinen Namen trägt, wurde nun nach dem 2012 im Alter von 55 Jahren leider viel zu früh verstorbenen Jahrhunderthandballer eine Straße benannt, die Erhard-Wunderlich-Allee. Anlässlich der Einweihungszeremonie durch Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl, zusammen mit Pia Wunderlich und Sportreferent Dirk Wurm (Bild 2), wurde eine Ausstellung zu Ehren Wunderlichs eröffnet. Außerdem fand im Anschluss an die Laudatio ein Spiel zwischen zwei schwäbischen Mixed-Auswahlteams der C- und B-Jugend statt (Bild 4). Für den Bayerischen Handball-Verband waren unter anderem Ben Schulze (VP Talentförderung), Rainer Kopp (Bezirksvorsitzender Spielbetrieb Schwaben) und Pius Waldmann (Bezirksvorsitzender Schwaben) anwesend (Bild 3, mit Dirk Wurm), für das Präsidium des Deutschen Handballbundes Hans Artschwager.

 

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