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HC gewinnt gegen die Berliner Füchse

Zum Höhepunkt des Jahres treffen sich Spieler und Fans zur BLACK NIGHT in der Arena Nürnberger Versicherung. Gemeinsam in Schwarz verdeutlichen sie den Schulterschluss, zwischen Mannschaft und Spielern.


Nicht nur die BLACK NIGHT war der besondere Höhepunkt im Spieljahr, nein auch das Ergebnis passte zu der feierlichen Stimmung. Nach einem spannenden und begeisternden Spiel machte der HC Erlangen am 4. Adventssonntag seinen Anhängern ein verfrühtes, dafür umso schöneres Weihnachtsgeschenk.  Angetrieben von 8111 Zuschauern, die Halle war restlos ausverkauft – wurde die Top-Truppe der Berliner Füchse auch in der Höhe verdient mit 34 : 29 besiegt.

Von Anfang an gingen beide Mannschaften zur Sache. Berlin konnte in Führung gehen, doch Erlanger blieb in der Anfangsphase durch seinen überragenden Torwart „Katze“ Nikolas Katsigiannis  im Spiel. Als er einen Siebenmeter von Lindberg und auch den Nachwurf vereiteln konnte, stand die Halle bereits unter Strom.

Erlangen machte aus einem 5 : 8 Rückstand einen 9 : 8 Vorsprung und hielt diesen bis zur Pause. Beim Stande von 13 : 11 wurden die Seiten gewechselt.

Doch die Berliner, in Bestform angetreten, ließen nicht locker. Nach dem Wechsel kämpfte sich der Hauptstadtclub zum 14 : 14 heran. Aber Erlangen wusste immer wieder eine Antwort und zog nach einem Passfehler von Fabian Wiede durch einen Wurf ins leere Tor auf 20 : 16 davon. Die Halle tobte, keinen hielt es mehr auf den Sitzen. Dieses Mal ließen sich die Erlanger nicht wieder die Butter vom Brot nehmen. Es ging jetzt Schlag auf Schlag. Obwohl die Erlanger Abwehr mehr und mehr ins Schwanken geriet, hielt sie den 4-Tore-Vorsprung. Als dann der Abpfiff kam, stand auf der Anzeigetafel ein sensationeller Heimsieg für den HC Erlangen, der bis zum Umfallen gekämpft hatte.

Will man aus der Mannschaft einzelne Spieler herausheben, so muss man in erster Linie Nikolas Katsigiannis nennen, der Erlangen in kritischen Phasen immer wieder im Spiel hielt und die Stars der Berliner mit seinen Paraden zur Verzweiflung trieb. Sive Imic hat sein bisher bestes Spiel im HC-Trikot abgeliefert und war mit 7 Treffern bester Erlanger Torschütze. Die Berliner Abwehr konnte ihn kaum stoppen. Als er eng gedeckt wurde sprangen Nico Büdel und Nico Link, je 5 Tore, in die Bresche.

Berlin versuchte alles, das Spiel noch zu drehen. Doch auch die Taktik mit 7 Feldspielern zu spielen, erwies sich nicht als erfolgreich. In dieser entscheidenden Phase konnte Erlangen durch Sellin und Link Treffer ins leere Tor erzielen.

Ein Vorbild an Kampf und Einsatz war einmal mehr Kapitän Michael Haaß. Geschickt führte er im Angriff und zusammen mit Petter Overby organisierte er die Abwehr. Overby glänzte auch durch 4 erzielte Tore. Johannes Sellin (5 Tore) wird von Spiel zu Spiel stärker. Florian von Gruchalla, zeigte am Punkt keinerlei Nerven und versenkte eiskalt 6 von 7 Strafwürfen. Einer ging nur knapp gegen die Latte. Insgesamt stellte sich eine gut harmonierende Mannschaft vor, in der ohne große Probleme ausgewechselt werden konnte.

Der HCE zeigte in den Spielen gegen Leipzig, gegen Hannover in der 1. Halbzeit und gegen Berlin, dass sie mit den Großen der Liga mithalten kann. So war der Sieg gegen Berlin souverän herausgespielt und auch in der Höhe durchaus verdient.

Zwei Partien stehen im Dezember noch an. Am 2. Feiertag geht es nach Lemgo und die letzte Partie des Jahres steigt am 29.12., um 13.30, in der Arena Nürnberger Versicherung gegen den MT Melsungen, derzeit auf dem siebten Tabellenplatz. Nach der Länderspielpause im Januar findet das nächste Heimspiel – nach zwei Auswärtsspielen in Leipzig und in Kiel – am 13.2. gegen HBW Balingen statt.

Friede auf Erden und allen Menschen ein Wohlgefallen.
Allen Lesern ein stimmungsvolles und fröhliches Weihnachtfest.

 

Text: Aus der Arena Nürnberger Versicherung Norbert Höhn

Bild: HC Erlangen

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