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Herzogenaurach siegt in Nieder-Roden

TS Herzogenaurach überwintert nach einem 19:29-Sieg auf einem Nichtabstiegsplatz


Wieder einmal halten die Herzogenauracher Drittligadamen auswärts dem Druck statt und entführen zwei Punkte beim direkten Verfolger HSG Rodgau Nieder-Roden. Mit einem 19:29 Sieg gelingt es der TSH nun in der 3.Liga Ost die Winterpause auf einem Nichtabstiegsplatz zu verbringen. Bei Trainer Andreas Ottlo und seinem Team war die Erleichterung nach dem Sieg zu spüren: „Wenn man aktuell auf die Tabelle schaut sind die zwei Punkte immens wichtig. Wir halten so den Anschluss nach oben.“ Zu Beginn des Spiels agierten die Gäste noch nervös, spielten sich dann aber in die Partie rein. In der zehnten Minute übernahmen sie mit einem Treffer durch Jana Lichtscheidel die Führung zum 5:6 und bauten diese nach und nach aus.

Die Herzogenauracher Abwehr arbeitete wie in den letzten Spielen sehr konzentriert. Obwohl sich die Gegner gut auf die Abwehrformation vorbereitet haben, konnte die Turnerschaft immer wieder Ballgewinne erarbeiten. Auch die siebte Feldspielerin, die die HSG zwischenzeitlich auf die Platte stellte, verteidigten die Herzogenauracherinnen mit Erfolg. Zudem hatte die Turnerschaft mit Milena Deppisch erneut einen starken Rückhalt im Tor. Auch Juliane Gerling knüpfte an die Leistungen ihrer Torhüterkollegin an und konnte unter anderem einen Siebenmeter entschärfen.

Ausgehend von der stabilen Defensive kam die TSH zunächst nur selten in ihr Tempospiel und konnte nur wenige Tore über den direkten oder erweiterten Gegenstoß erzielen. Dafür gelangen ihnen im Positionsangriff sehr schöne Aktionen. Trainer Andreas Ottlo freute sich, dass die Fehlerquote wieder minimiert werden konnte und Laura Brockschmidt und Jana Lichtscheidel aus dem Rückraum Treffsicherheit bewiesen. Nach 26 Minuten führte Herzogenaurach mit 8:14, ließ sich dann aber von der Abwehrumstellung der Gegner kurzzeitig aus dem Tritt bringen. Dennoch nahmen sie beim Stand von 10:14 einen Vier-Tore-Vorsprung mit in die Pause.  

In der zweiten Halbzeit kam auch der Herzogenauracher Powerhandball ins Rollen. Mit schnellen Gegenstößen über Saskia Probst erzielten sie einfach Tore und konnten sich weiter absetzen. Nach 40 Minuten zogen sie auf 12:19 davon. Auch gegen die Manndeckung, die Rodgau zwischenzeitlich als taktische Maßnahme gegen den Herzogenauracher Rückraum ausprobierte, wusste die Turnerschaft die passende Antwort. So übernahmen in dieser Phase Stefanie Hopp mit ihren überraschenden Unterarmwürfen und Lisa Neumann, die sich im Eins-gegen-Eins durchtankte die Verantwortung und trugen ihren Teil zur deutlichen 18:26-Führung sechs Minuten vor Spielende bei.

Insgesamt ist der Sieg wieder auf eine hervorragende Mannschaftsleistung zurückzuführen. Jana Lichtscheidels Analyse nach dem Spiel fällt dementsprechend positiv aus: „Heute haben wir hinten wieder super gekämpft und endlich auch vorne die Chancen konsequent genutzt.“

Nun geht die 3.Liga in die Winterpause. Im neuen Jahr macht sich die Turnerschaft am 11. Januar auf nach Erfurt, um gegen den Thüringer HC II einem weiteren Tabellennachbarn wichtige Punkte abzunehmen.

Text und Bild: TS Herzogenaurach

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