Bayerischer Handball-Verband
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Fachleitertagung des Deutschen Handballbundes

Zwei Bayerische DHB-Förderpreisgewinner


Titelbild: Deutsche Sporthochschule Köln

Die Fachleitertagung des Deutschen Handballbundes fand letzte Woche an der Deutschen Sporthochschule in Köln statt. Eingeladen waren alle Fachleiter der Deutschen Universitäten, die sich für die Lehre der Sportart Handball verantwortlich zeigen. Dieses Jahr fand die Tagung zusammen mit dem Deutschen Basketball Bund statt. Aus Bayern waren die Fachleiter der Universitäten Augsburg, Bayreuth, München und Würzburg anwesend.

Neben thematisch verschiedenen Vorträgen zur Forschung im Bereich des Handballs und der Vorstellung von praxisnahen Lehr-/Lernkonzepten war vor allem der Austausch der Fachleiter über die Vermittlung der Sportart Handball an Studierende Hauptziel der Tagung.

Vom Deutschen Handballbund wurden außerdem die Gewinner der DHB-Förderpreise geehrt. Unter den vier Gewinnern sind zwei Bayerische Vertreter.

 

Foto: Ben Schulze

Kristina Hall von der Universität Bayreuth gewann mit Ihrer Bachelorarbeit „Die Bedeutung der Leistungsmotivation für die Talentselektion im Handball“ einen der mit Preisgeld dotierten Förderpreise. Zusammen mit Ihrem Betreuer Prof. Hohmann kam sie zu dem Ergebnis, dass die Leistungsmotivation und die subjektive Trainerschätzung wohl als unterschiedliche Konstrukte anzusehen sind. Womöglich eignet sich die Leistungsmotivation als ergänzendes Selektionskriterium im Talentsichtungsprozess.

Claudio Riemschneider von der Technischen Universität München konnte mit seine Masterarbeit „Die „Empty-Goal-Regel“ im Handball – Analyse des Einsatzes des zusätzlichen Feldspielers bei der EHF Handball-Europameisterschaft der Männer 2018 in Kroatien“ den zweiten bayerischen DHB-Förderpreis gewinnen. Er gewann mit seinem Betreuer Prof. Lames die Erkenntnis, dass Einsatz des zusätzlichen Feldspielers bezüglich der Angriffseffektivität lohnenswert ist und kein erhöhtes Risiko durch das zwischenzeitlich verwaiste Tor darstellt.  

 

Gratulation an die Gewinner der Förderpreise.

Der Bayerische Handball-Verband nutzt die Erkenntnisse vor allem im Bereich der Talentförderung und versucht in seiner strategischen Ausrichtung weiter das Forschungsfeld Handball intensiv zu nutzen.

 

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