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Mehrfach Bitter für den ASV

Das Spiel in Möglingen lief anders ab als erhofft


Ein Leckerbissen war es nicht. Nach 16 Minuten insgesamt 6 Tore, davon 4 für den ASV. Die taktischen Anweisungen wurden in der Abwehr gut umgesetzt. Leider belohnte sich die Mannschaft nicht selbst für ihre sehr gute Defensivarbeit. Im Angriff folgte ein technischer Fehler dem anderen. Diese konnte Möglingen dank der in dieser Phase überragend haltenden Cuperus nicht nutzen.  Mit der Einwechslung von Lena Vogt brachte Möglingen dann etwas mehr Schwung ins Spiel während der ASV weiterhin im Angriff überhaupt nicht bei der Sache war. Mit Unger klappte immerhin etwas Tempospiel und so blieb der ASV bis zur 26. Minute knapp in Führung. Kurz vor der Pause dann brachte Vogt ihre Farben in Front, während der ASV es nicht schaffte eine Überzahl zu nutzen.

 

Kurz nach Anpfiff der zweiten Hälfte erst einmal ein großer Schock. Alina Watzlowik musste von den Rettungssanitätern mit ausgekugeltem Ellenbogen in das Klinikum nach Ludwigsburg eingewiesen werden. Sie verletzte sich bei einer Angriffsaktion nachdem sie Kontakt bekommen hatte.  Möglingen nutze das Momentum eiskalt,um sich mit zwei Toren abzusetzen.  Der ASV schaffte es zwar den Rückstand aufzuholen, aber der TVM war nun am Drücker und konnte immer wieder ein Tor vorlegen.  Bis zur 45 Minuten war dennoch grundsätzlich noch alles drin. Der ASV hatte sich wieder gefangen und zum 16:16 ausgeglichen. Die unparteiischen Damen Kreß/Tarka, bis dahin nicht unbedingt mit einer konsequent einheitlichen Linie unterwegs,  gaben dann den 17:16 Führungstreffer von Sarah Klatte trotz klarem Übertritt und im direkt folgenden Angriff wurde ebenfalls überraschend gegen den ASV gepfiffen.  Angeblich eine falsche Sperre. In den ersten 45 Spielminuten wurde nicht im entferntesten ähnliches gepfiffen. Der TVM ließ sich nicht zweimal bitten und zog abgezockt innerhalb von 3 Minuten vorentscheidend auf 20:16 davon.  Der ASV öffnete die Abwehr  leicht und eroberte so noch den ein oder anderen Ball und wollte damit nochmal aufs Tempo drücken. Dazu aber hätten die langen Pässe erfolgreich sein müssen.

 

Die Trainer waren sich am Ende einig, dass mehr drin gewesen wäre. „Wenn du so viele individuelle Fehler machst ist es nicht verwunderlich dass wir den Gegner ins Spiel bringen. Das war absolut unnötig“ sagte Thomas Lukauer. Weidinger ergänzte „Heute haben wir im Angriff viel zu wenig zusammen gespielt und jeder hat irgendwie seinen eigenen Weg gesucht. Da müssen wir wieder zurück zu den Basics.“ Holzer konnte seine Keeper 50 Minuten loben, musste am Ende aber auch beobachten, dass die letzten Pässe zu ungenau nach vorne geworfen wurden.

 

Was aber viel schwerer wiegt als die liegen gelassenen Punkte, ist die schwere Ellenbogenverletzung von Alina Watzlowik,  so die Trainer in einem gemeinsamen Statement.   

 

 

Es spielten:

Hangleiter, Cuperus (Tor), Unger (2), Schneider, Schwaiger, Necula (1), Hansen (1), Kölzer (4/3), Kattner (1), Rocher (1), Karg (2), Niebert (1/1), Gramenz, Rauh (2), Werthmüller (2), Watzlowik (3)

 

Trainer:

Weidinger, Lukauer, Holzer

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