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Frank Ihl neu an Bord bei den Rotmilanen

Der Thüringer übernimmt das Traineramt beim HSC Bad Neustadt


Der HSC Bad Neustadt hat nach der Trennung vom bisherigen Cheftrainer Chrischa Hannawald zügig einen Nachfolger präsentieren können. Frank Ihl übernimmt ab sofort bei den Rotmilanen und hat am Donnerstagabend bereits das erste Training auf dem Schulberg geleitet. Am Samstag feiert der B-Lizenz-Inhaber dann im Heimspiel gegen den Northeimer HC (19:30 Uhr) seine Drittligapremiere in der Bürgermeister-Goebels-Halle.

In den vergangenen fünf Jahren stand Ihl beim Oberligisten HSV Apolda in Thüringen an der Seitenlinie, verließ den Verein im Sommer jedoch auf eigenen Wunsch. Davor agierte der 49- Jährige als Verantwortlicher beim ehemaligen Ligarivalen HSV Bad Blankenburg sowie beim ThSV Eisenach II und in deren ersten Mannschaft in der 2. Bundesliga als Co-Trainer. Bei Eisenach stand Ihl auch aktiv auf der Platte, warf seine Tore unter anderem auch beim HSV Suhl oder in Klagenfurt in Österreich. 

Ansetzen will der Neue bei den Rotmilanen allen voran in Sachen Deckung im Abwehrverbund. Der HSC habe bisher in der Saison zu viele Gegentore kassiert, so Ihl. In dieser Statistik ist der Verein aktuell mit 156 Gegentreffern Schlusslicht der Liga. Über eine gute Abwehrarbeit sollen dann in Form von Gegenstößen und zweite Welle einfache Tore im Angriff gelingen. „Und dann kommen auch die Zuschauer mit ins Spiel“, erklärt Ihl, denen für ihr Eintrittsgeld auch guter Handball gezeigt werden soll. Innerhalb von nur zwei Tagen vor
dem nächsten Spiel könne er jedoch noch nicht verändern. Richtig gearbeitet werden soll dann ab der kommenden Woche. Dafür steht ihm auch weiterhin der langjährige Co-Trainer Igor Mjanowski zur Seite.

Für Dieter Schulz, Geschäftsführer der Spielbetriebs-GmbH, ist Ihl kein Unbekannter, kennen sich die beiden schließlich schon seit einigen Jahren. Als Frank Ihl den Anruf von Schulz bekam, war für ihn schnell klar, „dass ich dann gerne helfe“. Schulz selbst bezeichnet den 49-Jährigen als „Motivator“, der dafür sorgen soll, dass nach fünf Niederlagen aus den ersten fünf Ligaspielen schnell eine positive Kehrtwende gelingt.

Bericht und Bild: HSC Bad Neustadt / Tim Rathgeber

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