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Interview mit Mia Zschocke

Am 25. September wird die gebürtige Unterfränkin in ihre bayerische Heimat zurückkehren und mit der Deutschen Nationalmannschaft um das EM-Ticket spielen. Bevor sie in Coburg auf Weißrussland trifft hat uns Mia Zschocke in einem Interview verraten, was die Nominierung in das DHB-Team für Sie bedeutet und über ihren Handballweg gesprochen. Im heutigen ersten Teil des Interviews sprechen wir mit der 21 Jährigen über das Länderspiel in Coburg:


Frage 1: Die Teilnahme an der Handball-Europameisterschaft 2018 war Ihr erstes großes Turnier mit den DHB-Frauen. Was bedeutete diese Nominierung für Sie und wie fühlte es sich, an bei einer Europameisterschaft aufzulaufen?
Ich wurde damals für Kim Naidzinavicius nachnominiert, die sich kurzfristig verletzt hatte, was mir auch sehr leid tat für sie. Ich bin deswegen mit keiner großen Erwartung zum Turnier gefahren. Natürlich mit einer riesen Vorfreude, aber jetzt nicht mit der Erwartung, viel Spielanteile zu bekommen. Ich bin dahingefahren, um Erfahrungen zu sammeln und natürlich ist es schon toll, wenn man dann da ist. Es ist einfach Wahnsinn. So ein Gefühl vergisst man auch nicht so schnell, ich glaube da werde ich mich immer daran erinnern, da aufzulaufen. Das hat mir natürlich auch weitergeholfen in meiner Entwicklung, nicht nur handballerisch, sondern auch mal so ein Erlebnis zu machen.
 
Frage 2: Was ist das für ein Gefühl auf dem Feld zu stehen, bei so einem großen internationalen Turnier, alle singen die Nationalhymne…
Man hat natürlich immer Gänsehaut. Ich war das zwar schon ein bisschen gewohnt, von den ganzen Jugend- und Junioren-Welt- und -Europameisterschaften, aber man ist da schon auf jeden Fall sehr, sehr stolz, das Land vertreten zu können. Dann kriegt man so das Gefühl, warum man das alles macht, diesen Leistungssport zu betreiben.
 
Frage 3: Auch bei der Europameisterschaft 2020 in Dänemark und Norwegen wollt Ihr als Nationalmannschaft dabei sein. Dazu wartet in der Qualifikation auf Euch Weißrussland, Slowenien und Kosovo. Wie schätzen Sie hier die Chancen ein?
Ich denke schon, dass wir da Favorit sind und uns gut darauf vorbereiten werden. Natürlich ist es unser Ziel, die zwei Punkte jetzt erstmal in Coburg mitzunehmen und dann mit viel Energie, Kraft und hohem Selbstbewusstsein in die nächsten Spiele zu gehen. Aber wir werden natürlich auch niemanden unterschätzen und das ernst nehmen, um auch wirklich bestehen zu können.
 
Frage 4: Das erste Spiel der Qualifikation gegen Weißrussland findet am 25. September in Coburg statt (Tickets unter dhb.de/tickets). Damit kehren Sie mit dem DHB-Team nach langer Zeit mal wieder in dein Heimatbundesland Bayern zurück. Was bedeute es für Sie, auf bayerischem Boden zu spielen?
Es ist schon cool, endlich mal wieder in Bayern zu spielen, weil ja wenige Bundesliga-Mannschaften da vertreten sind. Deswegen bin ich leider handballerisch nicht so oft in der Heimat. Ich freue mich vor allem auch darauf, meine Familie und Freunde wieder zu sehen. Die kommen natürlich alle in die Halle und ich werde bestimmt einige alte Bekannte dort sehen, mit denen ich in der Auswahl gespielt habe. Ich freue mich einfach darauf, vor einem großen Publikum zu spielen und Unterstützung von meinen Heimatleuten zu bekommen.
 

Wir wünschen Mia Zschocke und dem DHB-Team viel Erfolg für das Qualifikationsspiel in Coburg und werden dort zeigen, #BayernKannHandball und die Nationalmannschaft lautstart unterstützen. Hier gehts zum zweiten Teil des Interview: Teil 2. 

 

Bild: Marco Wolf (DHB)

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