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U19 scheidet aus der WM aus

Mit der 25:33-Niederlage gegen Dänemark platzten bei Lisa Antl und der deutschen U19 alle Träume für die EM in Ungarn. Jetzt geht es noch um ein Ticket für die U20-WM.


Nach dem Auftaktkrimi gegen die Niederlage, in dem sich das deutsche Team mit der bayerischen Spielerin Lisa Antl knapp mit 30:31 geschlagen geben musste, konnte im zweiten Spiel gegen Kroatien mit einer starken Teamleistung in Halbzeit zwei ein 26:16 (11:11) Sieg eingefahren werden. Im entscheidenden Spiel verpasste die U19-Nationalmannschaft den Einzug in die Hauptrunde nach einer deutlichen 25:33 (7:17)-Niederlage gegen Dänemark.

„So kurz nach dem Schlusspfiff fällt es natürlich schwer, die Enttäuschung in Worte zu fassen“, sagt Marielle Bohm nach der Niederlage. „Wir müssen jetzt den Kopf hoch halten für die kommenden Aufgaben.“ In den anstehenden Platzierungsspielen geht es gegen die Slowakei und Slowenien nämlich noch um die vorzeitige Qualifikation zur U20-Weltmeisterschaft in Rumänien im nächsten Jahr. Platz Elf würde für die WM-Qualifikation reichen.

Im Alles-oder-Nichts-Spiel um den Einzug in die Hauptrunde agierten beide Teams von Beginn an mit großem Siegeswillen und viel Tempo. Die U17-Europameisterinnen von 2017 hatten jedoch wie auch in den beiden anderen Vorrundenspielen große Schwierigkeiten, in die Partie zu finden. Das DHB-Team kam nur über das Tempospiel zu erfolgreichen Torabschlüssen und tat sich hingegen im Positionsangriff sichtlich schwer. „Wir sind nicht in die Breite gekommen, und dementsprechend schwer haben wir uns getan, Tore zu erzielen“, resümiert Bohm. Auch in der Deckung haperte es: „Wir wollten über eine sehr offensive und aggressive Deckung die Däninnen nicht in die Zweikämpfe kommen lassen und ihnen das Tempo rausnehmen. Das ist uns einfach nicht gelungen.“ Zur Halbzeit stand es bereits 17:7 für Dänemark – die Grundlage für den dänischen Jubel nach 60 Minuten. „Die zweite Halbzeit war zwar ausgeglichener, aber insgesamt hat das Spiel gezeigt, dass wir eine absolute Topleistung abrufen müssen, um mit Nationen wie Dänemark mithalten zu können“, sagte Bohm.

Jetzt gilt es, die Niederlage und das Ausscheiden abzuhaken und den Fokus auf die Platzierungsspiele zu legen. Bohm: „Für die Mannschaft ist jedes Spiel auf internationalem Niveau wichtig, um sich weiter zu entwickeln, um auch Rückmeldungen zu erhalten, woran jede einzelne Spielerin weiter arbeiten muss. Genau so werden wir die nächsten Spiele auch angehen.“ Nach Abschluss der Vorrunde werden die Uhrzeiten der Platzierungsspiele bekannt gegeben.

 

Bild: EHF, Bericht: ala

 

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