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SC DHfK Leipzig - HSC 2000 Coburg 28:18 (15:10)

HSC B- Jugend verkauft sich über weite Strecken gut in Leipzig verliert aber letztendlich aber doch sehr deutlich


Schade und ärgerlich, das waren die Begriffe die in den Reihen der Spieler, Verantwortlichen und Anhängern am meisten in der Reflektion des vorangegangen Spiels zu hören waren. Schade und ärgerlich deshalb, da man sich tatsächlich über viele Strecken der Partie als ein ebenbürtiger Gegner zeigte. Allerdings nahm man sich auch zwei, auf diesem Niveau unverzeihliche Schwächephasen, die die Leipziger unerbittlich ausnutzten und sich so einen klar verdienten, wenn vielleicht auch etwas zu hohen Heimsieg im Hinspiel des Achtelfinals der Deutschen B- Jugend Meisterschaft sicherten.

Dass die Niederlage des HSC so hoch ausfiel und damit die Hypothek für das Rückspiel riesig wird, lag an den Minuten vor Halbzeit- und Schlusspfiff. Einmal fing man sich kurz vor der Pause drei Treffer in Folge von 12:10 auf 15:10 ein und als am Ende des Spiels die Kräfte und die Konzentration immer mehr nachließen, bekam man sogar fünf Tore in Folge von 23:18 zum Endstand von 28:18 ohne einen eigenen, weiteren Treffer zu erzielen.    

Die Phasen außerhalb dieser „Blackouts“ mit Fehlpässen und unnötigen, schnellen Abschlüssen, waren aus Coburger Sicht wirklich gut anzusehen für die zahlreichen Zuschauer in der gut gefüllten Leipziger Halle. Spielerisch und vor allem kämpferisch stand man den Heimischen hier um nichts nach. So verlief auch jeweils der Beginn der Halbzeiten ausgeglichen, nach dreizehn Minuten stand es 6:5 für den SC. Und nach der Halbzeit kam sogar die beste Zeit der Coburger. Man verkürzte hier durch engagierte Aktionen wieder bis auf 18:15. Allerdings verletzte sich bei genau diesem Treffer Felix Dettenthaler ziemlich schwer im Gesicht und konnte so nach vorrangegangener, sehr guter Leistung leider nicht mehr in den letzten 15 Minuten eingesetzt werden. Das machte die Situation für die beiden anderen, auch sehr gut auftretenden Rückraumspieler, Jan Brüning-Wolter und Luis Neumann natürlich nicht einfacher. Sie rieben sich zusammen mit ihren Mitspielern auf und Leipzig dominierte die letzten Minuten der Partie wie erwähnt.

Nun bleibt bis zum 27.04.19 ein wenig Zeit um sich auf das Rückspiel in Coburg vorzubereiten. Natürlich will man dieses nicht kampflos herschenken und hofft auf zahlreiche Unterstützung der heimischen Handballanhänger. Am Samstag um 17:00 Uhr wird dann in der HUK – Coburg Arena angepfiffen.            

 

Bericht und Bild: Jens Pussert (HSC 2000 Coburg)

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