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Positive WM-Bilanz der DHB Schiedsrichter

Sieben Einsätze bei ihrer ersten Männer-Weltmeisterschaft und viele positive Eindrücke: Mit diesen Erfahrungen sind die DHB-Eliteschiedsrichter Robert Schulze und Tobias Tönnies aus Dänemark zurückgekehrt.


Die beiden 35-jährigen Magdeburger zogen eine sehr positive WM-Bilanz. „Wir sind mit unserer persönlichen Leistung und der WM allgemein sehr zufrieden“, sagte Robert Schulze.
 
In der Vorrunde hatten die DHB-Eliteschiedsrichter bei ihrer ersten Männer-Weltmeisterschaft vier Einsätze, jeweils in den Gruppen C/D in Herning und Kopenhagen: Saudi-Arabien – Österreich, Norwegen – Saudi-Arabien, Österreich – Dänemark und Katar – Schweden. In der Hauptrunde folgten die Partien Dänemark gegen Ungarn und Norwegen gegen Ungarn. Schließlich leiteten die beiden Magdeburger das Platzierungsspiel 5/6 zwischen Kroatien und Schweden und waren dann sogar als Ersatzgespann fürs Finale Dänemark gegen Norwegen nominiert.

„In Herning herrschte eine tolle und handballverrückte WM-Atmosphäre, gerade, wenn die Gastgeber spielten“, sagt Schulze. Gemeinsam mit Tobias Tönnies war er 2015 und 2017 von der IHF bereits für Frauen-Weltmeisterschaften nominiert gewesen, aber: „Bei einer Männer-WM ist der öffentliche Fokus schon ein ganz anderer.“

Nun wieder in der Heimat angekommen, werden beide ihre WM-Spiele erst einmal in Ruhe analysieren: „Wir werden genau schauen, wo wir noch Potenzial haben und was schon gut lief. Es ist natürlich unser Ziel, unsere Leistungen weiter zu bestätigen und uns so für künftige internationale Höhepunkte zu bewerben“, sagt Schulze. Als nächstes stehen für die beiden aber erst einmal Spiele in der Bundesliga und der Champions League auf dem Programm.

Ihr schönster WM-Moment war gleich das erste Spiel: „Das war schon eine besondere Situation, unsere Premiere“, sagt Schulze. Zudem waren die Kontakte mit vielen anderen Menschen rund um die WM, speziell auch den Schiedsrichterkollegen aus aller Welt, prägend: „Wir waren eine tolle Gruppe, man hat bei einer WM ja auch die Zeit, sich einmal persönlich besser kennenzulernen.“

 

Quelle: BP / Text: DHB / Bild: Anikó/IHF

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