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U18-Beach-EM: Gold und Bronze für deutsche Teams

Wir gratulieren den bayerischen Beachhandballer/innen Emil Paulik (TSV Haunstetten/Shotgunners), Felix Kahrle (DJK Rimpar/Shotgunners), Cara Reuthal (HC Erlangen), Paula Reips (HSG Würm-Mitte/Minga Turtles), Antonia Thurner (HCD Gröbenzell), Jana Epple (TSV Ottobeuren/Minga Turtles), Isabel Kattner (TSV Schleißheim/Beach Bazis) und den Erfolgstrainern Alex Novakovic und Hannes Degenhardt zu ihren Gold- und Bronzemedaillen bei der U18 EM auf Sand!


Für die beiden U18-Nationalmannschaften ging es bei der Beachhandball-Europameisterschaft vor allem darum, die beiden Bronzemedaillen aus dem Vorjahr zu bestätigen. Das eigentliche Ziel, sowohl mit der U18-weiblich und der U18-männlich die Halbfinals zu erreichen, wurde sogar übertroffen. Die Junioren holten nach einem 2:1-Sieg im Finale gegen Polen Gold und die Juniorinnen sicherten sich im Spiel um Platz drei gegen Portugal mit einem 2:0-Erfolg Bronze. Der Titel ging nach einem Finalsieg gegen die Niederlande an Ungarn.

Dabei hätte es für die Juniorinnen auch ein bisschen mehr sein können. Im Halbfinale war aber gegen das Überteam der vergangenen Jahre, die Niederlande, ganz knapp Endstation. Aber das Team des Trainergespanns Alexander Novakovic und Hannes Degenhardt zeigte eine grandiose Leistung und brachte den Top-Favoriten an den Rand einer Niederlage. Die verdiente Medaille sicherte sich das Team dann schließlich gegen Portugal mit einem deutlichen 2:0-Sieg, bei dem die DHB-Auswahl einen großen Charakter bewies und den bis dahin amtierenden Vize-Europameister dominierte. „Wir sind überglücklich. Es war eine tolle Willensleistung, die sehr hoch einzuschätzen ist. Die Mannschaft besteht aus unheimlich tollen Menschen, die einen unglaublich hohen Zusammenhalt haben. Das Vorjahres-Ergebnis zu bestätigen ist höher zu bewerten, als der Medaillengewinn vor einem Jahr“, sagte Novakovic.

Junioren-Trainer Konrad Bansa nach dem Titelgewinn: „Die Stimmung ist so, wie man sich das vorstellt. Überschäumend, fröhlich aber auch die Jungs sind auch unglaublich diszipliniert.“ Disziplin und der Glaube an die eigene Stärke hatte die Junioren, die mit Moritz Ebert den besten Keeper des Turniers hatten, bis ins Finale geführt.

Im Halbfinale traf die DHB-Auswahl auf die in den vergangenen Jahren alles überragenden Spanier. Doch gegen die Iberer zauberte das Bansa-Team die beste Turnierleistung in den Sand. Das Spiel der Deutschen erreichte das maximale Leistungsvermögen. 2:0 hieß es nach den zweimal zehn Minuten. Ein Ergebnis, das kaum jemand für möglich gehalten hatte. Im Finale gegen Polen egalisierte man mit einer phänomenalen zweiten Halbzeit den 0:1-Rückstand und im Shootout trafen die deutschen Werfer eiskalt und hatten zudem mit Ebert den besten Keeper des Turniers im Rücken, der drei Shootout-Versuch des Gegners entschärfte.

Ein Dank geht auch an die medizinische Abteilung aus Bayern, Marion Bauer (Physio) und Dr. Florian Dreyer (Teamarzt).



Fotos: Kattner



 

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