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„An München habe ich großartige Erinnerungen!“

so der 78er Weltmeister Manfred Hofmann, der in der Olympiahalle sowohl mit der deutschen Nationalmannschaft als auch mit dem TV Grosswallstadt bedeutende Erfolge gefeiert hat.


Die Olympiahalle, in der das Doppelländerspiel am 6. Juni stattfindet, hat eine ganz besondere Handball-Historie: Schon bei den Olympischen Spielen 1972 war die Halle Austragungsort der Handball-Wettbewerbe, als Jugoslawien die Goldmedaille holte. Auch in den Jahren danach erlebten die Zuschauer mitreißende und unvergessene Begegnungen. Im Dezember 1975 das legendäre Qualifikations-Gruppenspiel für die Sommerspiele von Montreal, als die Bundesrepublik das deutsch-deutsche Duell gegen die DDR mit 17:14 gewann und die Fans Bundestrainer Vlado Stenzel auf den Schultern durch die Halle trugen, obwohl ja noch das Rückspiel in Karl-Marx-Stadt ausstand. Dort sicherte sich die BRD trotz einer 8:11-Niederlage das Ticket für Montreal, u.a. dank eines gehaltenen Siebenmeters von Manfred Hofmann in der Nachspielzeit. Oder die mitreißenden Endspiele im Europapokal der Landesmeister, als der TV Großwallstadt 1979 (nach Hin- und Rückspiel) gegen Empor Rostock und 1980 gegen Valur Reykjavik nach einer Finalpartie in München jeweils den Titel holte.

Daher freut sich der 78er Weltmeister Manfred Hofmann, der mit seinem Traditionsverein TV Großwallstadt jüngst den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt gemacht hat, ganz besonders auf die bevorstehenden Länderspiele am 6. Juni und die WM im Januar 2019:

„An München habe ich großartige Erinnerungen. Ich wünsche mir zwei mitreißende Freundschaftsspiele mit tollen Aktionen, damit die Faszination und Attraktivität unserer Sportart deutlich wird.“

Als Weltmeister weiß er um die Bedeutung der Heim-WM für die beteiligten Spieler aber auch für den Handballsport in Bayern:

„Eine WM-Teilnahme bzw. der Weltmeistertitel ist die Krönung einer jeden Sportlerlaufbahn, weil man gegen die Besten in seiner Sportart spielt. Wenn wir bei der Heim-WM als Weltmeister abschneiden, wäre das ein gewaltiger Schub für unsere Sportart. “

Was bedeutet der Aufstieg in die 2. Bundesliga für den TVG?

„Wir sind wieder wer – wir sind zurück aus dem Nirvana! Trotzdem werden wir auch in der 2. Bundesliga unsere Philosophie beibehalten und verstärkt auf die bayerischen Talente und den Nachwuchs aus unseren eigenen Reihen setzen. Wir investieren viel in die Junioren Akademie und das ist dann der Ertrag.“

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