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JBLH: Torhüter Duo vom HC Erlangen zeigt starke Leistungen hinter einem Abwehrbollwerk

Eine bravouröse Leistung zeigte die A-Jugend Bundesligamannschaft des HC Erlangen (8. Platz) im direkten Vergleich mit dem Tabellennachbarn TV Hüttenberg (7. Platz). Am kommenden Samstag (3.2.) steht das Derby bei den TVG Junioren in Großwallstadt an (Anpfiff ist um 14.30 Uhr).


Doch zurück zum letzten Spieltag: Die Mannschaften starteten im Kräftevergleich mit einem gegenseitigen Abtasten. Der Abwehrkampf wogte hin und her und hinter der sehr robusten Abwehr auf beiden Seiten zeigten die Torwart Philippe Golla und sein Gegenpart  Simon Böhne keine Schwächen. Die körperliche Überlegenheit der Gegner glichen die Erlanger Jungs durch Athletik und Schnelligkeit aus. Bis zur Pause konnte sich keine der Mannschaften entscheidend absetzen und mit  einem knappen Zwei-Tore Vorsprung (11:9) ging es in die Pause.

Nach der Pause erhöhte ein heute sehr präsenter Christian Froschauer zunächst wieder auf eine drei Tore Führung und prompt folgte das Gegentor zum 12:10. Bis zur 40. Minute hatte man sich auf einen 6 Tore Vorsprung hochgearbeitet, aber Hüttenberg hielt weiter gut dagegen und der vorher sehr gut haltende Philippe Golla war nicht mehr ganz so konzentriert und kassierte ein paar Rückraumkracher in Folge. Bracher reagierte schnell, gönnte seinem Torwart eine Pause und wechselte den 198cm Hünen René Ingram ein. Das Erlanger Nachwuchstalent nutze seine Chance und entschärfte einige hundertprozentige Würfe, hinter der außerordentlich cleveren und dynamisch agierenden Abwehr der Mittelfranken. Ab der 42. Spielminute schraubte sich das Torekonto der Mittelfranken vom 20:14 Zwischenstand zunehmend nach oben und das Spiel intensivierte sich. Der Vorsprung stieg auf 10 Tore (25:15) bis zur  47. Minute. Auch in doppelter Unterzahl kämpften die Erlanger verbissen, so dass sie diese unbeschadet überstanden haben.  Lukas Sauter legte sogar noch eins drauf und erzielte einen Treffer in doppelter Unterzahl. Eine geschickt gelegte Timeout Karte durch Coach Bracher half bei der weiteren Überbrückung und erst in einfacher Unterzahl ließen sie einen Gegentreffer zu. Gestützt  auf einen ruhig und sehr souverän agierenden Keeper Ingram spielte Erlangen munter nach vorne und das Spiel fand seinen Höhepunkt in einer zwischenzeitlichen 11 Tore Führung. Hüttenberg konnte zwar noch etwas Ergebniskosmetik betreiben, aber am klaren Sieg (30:21) war nichts mehr zu ändern.





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