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HSC Bad Neustadt verpflichtet Christoph Kolodziej

Der BHV-Landestrainer übernimmt zunächst bis Saisonende: „Der HSC ist eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe mit einem Team, das großes Potenzial besitzt und eigentlich in die obere Tabellenhälfte gehört“, so Kolodziej.


Handball-Drittligist HSC Bad Neustadt hat nach der Trennung von Margots Valkovskis Anfang der Woche zügig einen neuen Trainer verpflichten können. Christoph Kolodziej übernimmt das Amt zunächst bis zum Saisonende. Solange ist der 61-Jährige auch von seinem momentanen Arbeitgeber – dem Bayerischen Handballverband – als Landestrainer freigestellt worden. Kolodziej hat bereits am Donnerstagabend gemeinsam mit Co-Trainer Igor Mijanowski das erste Training geleitet und wird am Samstag bei der schweren Auswärtspartie in Baunatal sein Debüt auf der HSC-Bank geben.

„Ich denke, dass Christoph Kolodziej der absolut richtige Mann in der momentanen Situation für uns ist“, freute sich HSC-Vorsitzender und Geschäftsführer der GmbH & Co. KG Dieter Schulz über den Neuen an der Seitenlinie.
Der gebürtige Duisburger und gelernte Lehrer für Kunst und Sport ist seit 1993 hauptamtlicher Trainer des BHV und spielte zuvor vier Jahre in der 1. Bundesliga beim OSC Rheinhausen und bei Bayer Leverkusen. Den HSC-Fans ist der Name Kolodziej bereits ein Begriff, zog schließlich dessen Sohn Falk in der Saison 2015/2016 im rot-weißen HSC-Dress die Fäden im Spielaufbau.
Mit dem HSC-Vorsitzenden Schulz besteht bereits seit zwei Jahren unregelmäßiger Kontakt, der jetzt nach der Trennung von Margots Valkovskis intensiviert wurde. Für Kolodziej ist es abgesehen von Betreuungen von Mannschaften in unterklassigen Ligen die erste Traineraufgabe bei einem Verein mit Halbprofis.

„Der HSC ist eine sehr interessante und reizvolle Aufgabe mit einem Team, das großes Potenzial besitzt und eigentlich in die obere Tabellenhälfte gehört“, schilderte Kolodziej seinen Eindruck nach dem ersten gemeinsamen Training in der Bürgermeister-Goebels-Halle.
Das kurzfristige Ziel sei, das Punkte – und auch Torekonto wieder auszugleichen und mit dem Abstieg nichts zu tun zu haben. Dass das gelingt, davon ist der Mann mit dem selbst verpassten Spitznamen „Kolo“ überzeugt. Denn die Mannschaft sei individuell top besetzt und befinde sich in einem guten, auch taktischen Zustand. „An der Rumpfmuskulatur der Spieler und an der spezifischen Ausdauer kann man aber noch arbeiten“, sieht der BHV-Landestrainer auch Verbesserungspotenzial.

Quelle:  PM HSC Bad Neustadt

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