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2. Bundesliga: Gröbenzell zieht trotz Niederlage positives Resümee

Vor einer Rekordkulisse in der Porsche Arena zieht der HCD Gröbenzell am Ende gegen die FSG Waiblingen-Korb mit 31:28 (17:16) den Kürzeren. Das Handballjahr 2017 fällt dennoch insgesamt positiv aus.


Es war fraglos eines der Highlights in der Vereinsgeschichte des HCD Gröbenzell. Vor knapp 2800 Zuschauern durften die Gröbis in der Porsche Arena ihr Auswärtsspiel gegen die FSG Waiblingen-Korb bestreiten. Schon das Einlaufen unter der Ankündigung des eigens mitgereisten Hallensprechers Markus Watzlowik war nicht für die Spielerinnen ein ganz besonderer Moment, auch Hendrik Pleines und Harald Fischer dürften diesen Augenblick genossen haben.

Oberste Devise für die Gröbis war somit, die Anfangsnervosität so schnell wir möglich abzulegen. Und das gelang überraschend gut. Von Beginn an zeigten sie sich angriffslustig und konnten den Tigers, wie sich die Spielgemeinschaft nennt, zumindest in der Defensive immer wieder den Zahn ziehen und deren Abwehr regelmäßig überlisten. Phasenweise lag der HCD dabei sogar in Führung. Allerdings zeigten auch die Gastgeberinnen ein ums andere Mal, wie man mit schnellen Angriffen zum Torerfolg kommt. Das Spiel mit fast offenem Visier ging somit mit 17:16 in die Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff waren die Tigers dann das deutlich effektivere Team und konnten sich bis zur 40. Minute mit fünf Toren absetzen (24:19). HCD Coach Pleines hatte kurz zuvor schon reagiert und in der Auszeit wohl die richtigen Worte gefunden. Die Gröbis kämpften sich unter der Regie von Sina Fischer und Vera Balk, die beide eine hervorragende Leistung boten, binnen fünf Minuten wieder auf ein 24:23 und bis zur 55. Minute auf 27:27 heran und konnten das Spiel erneut offen gestalten. Vielleicht war es am Ende doch die Nervosität, die zu unnötigen Ballverlusten führte, dazu kamen zwei möglicherweise unglückliche Entscheidungen der Unparteiischen, die den HCD am Ende erneut mit leeren Händen dastehen lässt und der FSG die letzten Tore bescherten.

Die Enttäuschung der Gröbis war am Ende sicherlich groß, der Sieg der Gastgeberinnen jedoch keinesfalls unverdient. Dennoch war dies ein besonderer Handballabend und es bleibt unter dem Strich die Gewissheit, dass die Mannschaft trotz einer geringen Ausbeute in dieser Saison eine beachtenswerte Moral hat, sich immer wieder herankämpfen und auf diesem Niveau sicherlich mithalten kann. Es muss eben „nur“ noch der berühmte Knoten platzen. Im gesamten Verein sind sie zuversichtlich, dass das schon im neuen Jahr der Fall sein wird.

Zunächst beginnt dieses neue Jahr jedoch mit einem echten Brett. Die Gröbis erwarten am 6. Januar um 18:00 Uhr den Tabellenführer HL Buchholz 08–Rosengarten. Dieses Spiel findet wegen ausgebuchter Sporthallen beim SV Anzing statt. Immerhin für Juniorennationalspielerin Amelie Bayerl wird dies ein echtes Heimspiel.   

Quelle: PM HCD Gröbenzell

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