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Jochen Beppler über den Stellenwert des DHB-Länderpokals

"Aushängeschild und großer Karriereschritt für alle Beteiligten, die es mit viel Einsatz und Training bis in die Bundesliga schaffen können." Neben Beppler, der als Chef-Bundestrainer für den DHB-Nachwuchs zuständig ist, wird auch Christian Prokop in Berlin vor Ort sein.


Herr Beppler, zum dritten Mal in Folge findet der DHB Länderpokal in Berlin statt. Ihrer Meinung nach bereits eine Institution?
Jochen Beppler: Der DHB Länderpokal ist im Jugendbereich neben der deutschen Meisterschaft eines der Aushängeschilder - Die besten Spieler des Jahrgangs 2001 wollen sich hier bestmöglich präsentieren. Bei entsprechender Leistung kann es der ein oder andere sogar noch schaffen, zum Ende des Jahres auf den Zug zum Sparkassen-Cup nach Merzig aufzuspringen. Darüber hinaus haben auch Akteure des 2002er Jahrgangs die großartige Möglichkeit, ihre frühe Chance zu nutzen. Die Veranstalter in Berlin bringen aus den letzten Jahren viel Erfahrung mit und haben sich als eine bewährte Größe etabliert. Zusammen mit dem hochqualitativen Turnier und dem Rahmenprogramm mit DHB-Abend ist Berlin ein idealer Standort.

Für die männlichen Jugendspieler gilt dieses Turnier als große Chance für die Zukunft...
Jochen Beppler: Sowohl für die Chancen in der Nationalmannschaft als auch für die Karriere an sich kann dieses Turnier von großer Bedeutung sein. Die meisten Spieler werden zum ersten Mal viele enge Spiele gegen die Besten ihres Jahrgangs bestreiten. Deswegen können sie in Berlin einen großen Schritt in ihrer Karriere machen. Und andere, die vielleicht zum ersten Mal merken, dass sie richtig Bock auf Leistungssport haben, wollen danach erst recht weitertrainieren. Selbst wenn einige in diesem Turnier noch nicht zu den Leistungsbesten gehören, können sie es in der Zukunft mit viel Einsatz und Training bis in die Bundesliga schaffen.

Denken Sie, dass die Spieler nervös sein könnten, gerade weil Sie, der Bundestrainer und weitere hochrangige Namen des DHB vor Ort sein werden?
Jochen Beppler: Nein, das glaube ich weniger. Eine gesunde Portion Anspannung gehört für jeden Sportler dazu, um überhaupt eine gute Leistungen erbringen zu können.

Worauf legen Sie als Trainer besonderen Wert bei der Spielerbeobachtung?
Jochen Beppler: Ein Spieler sticht natürlich zunächst durch seine Leistung und Führungsqualitäten hervor. Bei diesem Turnier wird es aber nicht immer möglich sein, in jedem Spiel auf konstant hohem Niveau zu spielen. Leistungsschwankungen sind normal. Aber jeder Spieler kann beweisen, die schlechteren Spiele später mit bessere Leistungen auszugleichen. Noch wichtiger ist hierbei die Einstellung. Einige hadern zu viel, das geht dann nicht. Andere krempeln die Ärmel hoch und machen das Beste daraus.

Welchen Rat können Sie den Spielern mitgeben, um das Maximum aus sich herauszuholen?
Jochen Beppler: Dazu gehört einerseits eine gesunde Mischung von Fokussierung auf das Wesentliche und Freude am Spiel. So können die Akteure ihre bestmögliche Leistung abrufen. Es sollte vor allem aber auch die Freude am Spiel bestehen.

Quelle: www.hvberlin.de

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