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"Wir spielen wieder voll auf Sieg"

sagte DHB-Kapitänin Anna Loerper vor dem heutigen 3. Gruppenspiel um 18 Uhr gegen Serbien.


Man wolle den Aufwind des imponierenden 23:18-Erfolges gegen Südkorea mitnehmen und "den Homecourt" verteidigen. Bei einem weiteren Sieg wäre das Achtelfinal-Ticket vorzeitig gelöst.

Die mitreißenden Auftritte des deutschen Teams kommen an. 780.000 Zuschauer saßen am Sonntagabend in der Spitze vor dem Fernseher, 590.000 waren es im Schnitt. Coach Biegler sprach am Montag von "überragenden Zahlen" und hob den "leidenschaftlichen und kämpferischen" Charakter seiner Spielerinnen hervor. "Ich habe ihnen gesagt, dass sie mit ihrer Art Handball zu spielen sehr viel bewegen." Selbst vom tragischen Ausscheiden von Rückraum-Ass Kim Naidzinavicius (Kreuzbandriss) lässt sich die Mannschaft nicht verunsichern.

Sinnbildlich dafür steht Friederike Gubernatis. Obwohl sie ursprünglich garnicht für die WM vorgesehen war, avanciert die Linkshänderin vom Buxtehuder SV nun zur großen Überraschung. "Das ist eine Art Traum, die Krönung, was hier gerade passiert", sagte Gubernatis. In den ersten beiden Spielen wurde sie als beste Spielerin ausgezeichnet, dabei war sie erst Mitte Oktober wegen der schweren Verletzung von Rückraumspielerin Anne Hubinger (Mittelfußbruch) auf den WM-Zug aufgesprungen. Acht lange Jahre hatte sie nicht mehr für Deutschland gespielt, ehe sie Ende Oktober erstmals wieder das Trikot der Nationalmannschaft überstreifte. "Nach so einer langen Zeit hätte ich nicht mehr damit gerechnet", erzählt Gubernatis. Das sei "alles unglaublich".

Diese Qualitäten werden heute Abend auch gegen Serbien vonnöten sein. Denn eine starke Abwehr und schnelle Gegenstöße seien, so Biegler, das beste Mittel, um gegen den Vize-Weltmeister von 2013 erfolgreich zu sein. Die Erinnerungen an die körperlich robusten Ost-Europäerinnen sind gut. Bei der EM vor Jahresfrist in Göteborg siegte das deutsche Team deutlich mit 26:19.

Quelle: www.dhb.de, Foto: Klahn, DHB

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