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MT Melsungen holt glücklich einen Punkt

Der Thriller in der Arena in Nürnberg endet mit Rot und einem 23 : 23 Unentschieden.


Die Überschrift kommt nicht von einem unverbesserlichen HC-Fan, sondern so titelt die Hessische Niedersächsische Allgemeine.

(-hn) Wieder einmal standen die Schiedsrichter im Focus. Mit zwei zumindest grenzwertigen Entscheidungen haben sie den HC aus Erlanger Sicht um zwei Punkte gebracht. Bei einem HC-Angriff ging der Arm der Schiedsrichter sehr schnell nach oben, noch bevor die maximale Zahl an Pässen erreicht war, an die Unparteiischen nicht zwingend gebunden sind. Ein Pfiff und Melsungen erhielt den Ball. Arjen Haenen ging mit voller Wucht nach vorne. Nikolei Link stoppte im Block mit Vehemenz den letzten Wurfversuch. Nach kurzer Beratung entschieden die Schiedsrichter Brodbeck/Reich auf ROT für Link und Siebenmeter für Melsungen. So konnte Michael Allenbach 10 Sekunden vor Schluss für Meldungen sehr sehr glücklich das Unentschieden retten. Ein Ergebnis, das dem Spielverlauf sicher gerecht war.

Für Erlangen aber war die Erkenntnis, es geht doch, die Leistungssteigerung und das zurück gewonnene Selbstbewusstsein viel wichtiger. Innerhalb weniger Wochen hat der neue HC-Trainer Adolsteinn Eyljolsson aus einem chaotischer Haufen verunsicherter und verstörter Einzelkönner so etwas wie eine schlagfertige Truppe geschaffen, die miteinander und nicht mehr gegeneinander spielt.

Beste Spieler auf Erlanger Seite war hinter einen starken Abwehr Nikolas „die Katze“ Katsigiannis und der wurfstarke Martin Stranovsky, der unter Eyljolssson wieder zu alter Form und Spielfreude findet und mit 8 Toren Erlangens erfolgreichster Torschütze war. Katsigiannis in Zahlen: 46,9 % gehaltene Bälle, 18 Paraden und drei gehaltene Siebenmeter!!!

Bei der Millionentruppe Melsungen mit den Europameistern Julius Kühn, Finn Lemke und Tobias Reichmann konnten Torwart Nebosja Simic und Kühn (6 Tote) überzeugen.

Erlangens Trainer Adalsteinn Eylolfsson: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft und auf die Leidenschaft, die die Jungs heute gezeigt haben. Aus dem Spiel können wir heute Vieles ziehen und wir müssen unseren Weg weiter gehen.“

Mit dem neu gewonnenen Selbstvertrauen können sie in die letzten Spiele des Jahres gehen:
3.12.  Auswärts gegen Rhein-Neckar-Löwen
16.12. Auswärts gegen FA Göppingen
16.12. Heimspiel gegen Ludwigshafen
21.12. Heimspiel gegen Füchse Berlin
27.12. Heimspiel gegen SC Leipzig

Danach ist bis 08.02.2018 Europameisterschaftspause. Am 08.02. geht es mit einem Heimspiel gegen Flensburg weiter.

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