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Wettkämpfe auf Schulebene

Das Unerwartete geschafft – AKG-Mädchen erneut beim Bundesfinale in Berlin

Für vier der 2001-er Mädchen (Reuthal, Tong, Hertlein und Reinertz) war es bereits das 5. erfolgreiche Bayernfinale in Folge: Seit 5 Jahren sind sie in Bayern ungeschlagen, bei weit über 50 Spielen in Folge.

Nachdem aus dem Superjahrgang altersbedingt einige Mädchen ausschieden, musste Dusan Suchy die Mannschaft komplett neu formieren. Somit war nicht unbedingt davon auszugehen, dass sie auch in diesem Jahr das Bundesfinale erreichen würden. Aber die Mannschaft steigerte sich von Turnier zu Turnier und bezwang im nordbayerischen Finale den Favoriten aus Nürnberg, das Scharrer-Gymnasium. Trotz 4 Tore Rückstand gelang es ihnen das Spiel mit enormer Entschlossenheit zu drehen und sie gewannen es mit 17:12. Somit rückte das Ziel Berlin immer näher.

Bei der bayerischen Meisterschaft trafen sie in Günzburg auf das Gymnasium aus Hersching. Die Spielzeit betrug 2x 25 Minuten und dies bot den Trainern mehr Möglichkeiten, um in das Spielgeschehen einzugreifen. Leichte Nervosität war bei beiden Mannschaften zu spüren. Die erfahrenen AKG-Mädchen kamen besser damit klar. Cara Reuthal gelang mit einem Hattrick die 3:0 Führung, im Tor konnte Lara Moser anfangs alle Würfe aus dem Rückraum und auch einen 7-m entschärfen.

Nach 10 Minuten stand es 9:4. Dann wurde aber Hersching mutiger. Im Positionsangriff agierten sie sicherer und spielten immer wieder mit schönen Aktionen die Kreisläuferin frei. So kamen sie auf 10:8 ran. Suchy reagierte und stellte die Abwehr von 6:0 auf 5:1 um mit Ina Hertlein an der Spitze. Die flotte Spierlerin nahm dem Angriff des Gegners wieder den Schwung weg. Dank der Umstellung in der Abwehr und des sehr effektiven Positionsangriffes konnte sich das AKG wieder auf 22:16 zur Halbzeit absetzen. Über die ganze Spielzeit fand Hersching kein Mittel gegen das Linkshänder-Duo Reuthal - Hertlein, die nicht nur selber Torgefahr ausstrahlten, sondern auch die im linken Rückraum spielende Hanna Hahn bedienten.

Für die Vorentscheidung sorgte auch Franziska Remler, die am Anfang der 2. Halbzeit gleich 2 Treffer von der Linksaußen-Position markierte. Spätestens ab diesem Moment (25:17) hatte das AKG das Spiel fest im Griff. In der zweiten Hälfte hütete Marietta Böhm das Tor. Auch sie zeigte eine gute Leistung und so konnte der Vorsprung auf 38:25 ausgeweitet werden. Am Ende sprang ein in dieser Höhe nicht erwarteter, aber verdienter Sieg heraus. Die Freude bei den Mädchen war groß, ähnlich wie beim ersten bayerischen Meistertitel im Schulhandball. So hat die Mannschaft wieder das Ticket gelöst, mit dem sie zum Bundesfinale JTFO nach Berlin fahren können, das vom 24.4.-28.4.2018 stattfindet.

Es spielten: Tor: Lara Moser , Marietta Böhm, Feld: Cara Reuthal 18/1, Ina Hertlein 6/1, Hanna Hahn 6, Franziska Remler 4, Sarah Reinertz 2, Lea Ganz 2, Julia Schiffmaier, Thu-Huong Tong, Alina Kieser

 

Bild: vorne von links:  Lara Moser, Sarah Reinertz, Alina Kieser, Thu-Huong Tong, Marietta Böhm

         hinten  von links: Dusan Suchy, Hanna Hahn, Franziska Remler, Julia Schiffmaier, Lea Ganz, Ina Hertlein, Cara Reuthal

 

Bericht: Gerlitta Brunner    Foto: AKG


 

Ein Superjahrgang – AKG Mädchen erneut 5. beim Bundesfinale im Schulhandball in Berlin

Das an mehreren Tagen stattfindende Bundesfinale im Schulhandball meinte es mit der Auslosung für unsere bayerische
Meistermannschaft, dem Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen, nicht gerade gut. Die von Dusan Suchy betreuten Mädchen landeten in einer "Hammer-Gruppe" in der Vorrunde. Dort trafen sie auf das Goethe-Gymnasium Dortmund(Sieger M3 von 2016), CJD Christophorusschule Rostock(3. Platz 2016 M2) und Gymnasium Wendalinum St. Wendel aus dem Saarland. Allen war klar, dass das Weiterkommen (1.-2. Platz) sehr schwierig werden würde. Das erste Spiel gewannen die Unterfränkinnen ziemlich sicher gegen das Saarland mit 13:8 (gleich am Anfang 6:2 Vorsprung). Das 2. Spiel gegen Rostock (Rostock verlor sein 1. Spiel gegen Dotmund 11:8) sollte die Entscheidung über das Weiterkommen bringen. Die Kitzinger Mädchen überraschten mit einer 5-1 Abwehr, die das Angriffsspiel von Rostock komplett lahm legte. Nur die gegnerische Torfrau (Junioren-Nationalspielerin) stellte die Suchy-Schützlinge vor mehrere Probleme. Nach dem Halbzeitstand von 6:3 und einer 2.Halbzeit, die sie sehr konzentriert weiter spielten, ließen sie die Rostockerinnen nicht näher als auf 2 Tore herankommen. Am Ende hieß es 10:7 für Kitzingen.

Also ging es im 3. Spiel gegen Dortmund sogar unerwartet um den Gruppensieg.

Auch in diesem Spiel kämpften die Mädels super und standen in der Abwehr sehr kompakt. Sie bekamen die Tore fast ausschließlich über Gegenstoß und die schnelle Mitte. Sie führten sogar bis 6:4, doch dann wurden sie im Angriff nervös und Dortmund drehte auf 6:8 um. Nach einer erfolgreichen Umstellung gelang noch der 8:8 Ausgleich, doch trotz Überzahl 2 Minuten vorm Ende nicht der erhoffte Siegtreffer. 2 klare Chancen wurden nicht verwertet und dies bestrafte der Gegner mit 2 Gegenstößen, so dass es am Ende 8:11 gegen den späteren Turniersieger hieß.

So belegte man den 2. Platz in der Vorrunde und trat in der Zwischenrunde gegen die Schulen Landesgymnasium für Sport Leipzig und Singbergschule Wölfersheim an.

Gegen den letztjährigen Finalisten Leipzig hatten die Unterfränkinnen von Anfang an nicht viele Chancen. In Gedanken, einen Sieg gegen Hessen einzufahren und damit das Spiel um Platz 5 zu erreichen, wurde gegen Leipzig reichlich durchgewechselt, wobei die Mannschaft spielerisch gar nicht so schlecht war. Allerdings waren ihre Bemühungen gegen die robusten Leipzigerinnen sehr uneffektiv und der Gegner bestrafte dies mit schnellen Toren. Am Ende hieß es 6:14.

Mit voller Konzentration ging es dann gegen Hessen. Die erneut gute Abwehrarbeit und schnelles Konterspiel brachte die Mannschaft schnell auf die Siegerstraße und es hieß schon bald  5:1. So erreichten sie  mit cleverem Angriffsspiel und einer soliden Abwehr, unterstützt von einer guten Torfrau, sicher das Spiel um Platz 5. Dort trafen sie auf das Lessing-Gymnasium Winnenden aus Baden-Württemberg, bei dem am Ende ein deutlicher

22:13 Sieg stand. Der Gegner spielte eine offensive 3-2-1 Abwehr, die den AKG-Mädchen entgegen kam. Mit viel Bewegung und sicheren Anspielen erspielten sie sich gute Möglichkeiten, die sie auch verwerteten. Aus der während des ganzen Turniers sicheren Abwehr war das Spiel schnell entschieden.

Mit einem lachenden und weinenden Auge verließen die AKG-lerinnen das Feld. Sie verloren nur 2 Spiele – und das nur gegen die beiden Finalisten -  alle anderen Spiele gewannen sie ziemlich klar und belegten am Ende den 5. Platz.

Mit diesem 5. Platz endet die Ära einer der erfolgreichsten Schulhandballmannschaften des AKG. Ihre erfolgreiche Bilanz in Zahlen:
4 mal in Folge Bayerischer Meister, 4mal in Folge beim Bundesfinale JTFO (Plätze: 13,6,5,5) in Berlin.

Auf dem Foto:
hinten von Links: Suchy Dusan, Gabriella Moser, Franziska Remler, Maren Fahmer, Cara Reuthal, Alina Streng, Julia Flohr
vorne von Links: Verena Böhm, Ina Hertlein, Sarah Reinertz, Sophie Wendel, Thu-Huong Tong 

Mehrfachtäter AKG: Mädchen erneut bayerischer Meister im Schulhandball!

Die Handballmädchen (WK 2) des Armin-Knab-Gymnasiums Kitzingen qualifizierten sich erneut für das Bundesfinale in Berlin. Zum 4. Mal in Folge bezwangen sie den südbayerischen Meister. Im  bayerischen Finale trafen sie in Neutraubling, genauso wie im letzten Jahr in Rimpar, auf das Carl-Orff-Gymnasium aus Unterschleißheim.

Beide Mannschaften fingen sehr nervös an, taten sich sehr schwer im Positionsangriff und leisteten sich mehrere Fehler. Nach 10 Minuten stand es erst 2:2. Nach dem holprigen Anfang nutze aber das  AKG die gute Abwehrarbeit konsequenter aus und setzte sich durch Gegenstoßtore kontinuierlich ab (6:2,9:3). Diesen Vorsprung konnte man bis zur Halbzeitpause verwalten (11:5).

In den ersten 10 Minuten der zweiten Hälfte leisteten sich die Kitzingerinnen mehrere Fehlwürfe. Diesmal konterten die Gegnerinnen präzise und kämpften sich auf 13:11heran. Da es der Mannschaft aus Unterschleißheim während des ganzen Spiels im Positionsangriff an "Durchschlagkraft" gefehlt hatte und die 6-0 Formation des AKGs sehr solide verteidigt hatte, war es nur ein kurzes Aufbäumen. Nach einer

6-0 Phase (19:11) fanden die Mädchen aus Kitzingen wieder ziemlich schnell in die Spur und ließen nichts mehr anbrennen. Spätestens beim Stand von 22:13 wurde das Spiel, trotz eines relativ schwachen Angriffes, entschieden. So heiß es am Ende 22:15! Dieser Sieg wird mit dem Bundesfinale Anfang Mai in Berlin gekrönt.

Kontaktdaten

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Referentin Schulhandball Unterfranken

Gerlitta Brunner

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