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Wegfall der TN-Gebühren:

Das Erweiterte Präsidium des Bayerischen Handball-Verbandes hat in seiner Sitzung vom 10.11.2012 beschlossen, dass ab dem Jahr 2013 bei Talentfördermaßnahmen die Teilnehmergebühren und die Erstattung von Fahrtkosten entfallen. >> Infobrief als pdf-Datei. 

Nachwuchsleistungssportkonzept

Zur Verbesserung und Effektivierung seiner Talentsichtung und –förderung hat der BHV 2011 sein Nachwuchsleistungssportkonzept reformiert . Diese Reform ermöglichte vermehrte dezentrale BHV-Trainingsmaßnahmen bei einer gleichzeitigen Reduktion der unverhältnismäßig hohen Sichtungskosten. Neben gesteigerten Trainingsumfängen der BHV- Kader soll mittelfristig auch die Trainingsqualität zunehmen. Die vereinheitlichten Trainingsinhalte orientieren sich nun auf allen BHV-Förderebenen an der DHB-Rahmentrainingskonzeption. Darüber hinaus ermöglicht die jetzt offene Erstsichtung einen größeren Kreis von  Talenten zu erfassen und nach vereinheitlichten Inhalten und Kriterien zu sichten. Ein spezielles BHV-Sichtungscamp und eine Sichtung durch BHV-Trainer in der 1. Runde der Bayernliga-Qualifikationen ergänzen das Konzept. Außerdem suchen zukünftig Bezirksscouts im Spielbetrieb ihrer Klassen nach begabten Spielern und Spielerinnen und überführen sie in den Talentförderprozess.

In den dezentralen BHV-Trainingsmaßnahmen sollen sich die individuelle Qualität mit einem breiten Technikrepertoire und gruppentaktischen Elementen entwickeln. Durch erhöhte Trainingsquantität und- qualität soll sich der Leistungsunterschied zu den führenden Landesverbänden im DHB verringern.
Bei den Erstsichtungen der BHV-Landeskader sind, anders als früher, BHV-Trainer beteiligt, die mit den BHV-Stützpunkttrainern und den Bezirkstrainern gemeinsam sichten. Diese Eingangssichtung der Landeskader erfolgt im Bezirk ein Jahr früher als bisher (männlich 13 Jahre, weiblich 12 Jahre), sodass sich die BHV-Talentförderung von bisher 3 auf 4 Jahre erweitert.

Nach einem Jahr Training in den 8 Bezirksstützpunkten treffen die Trainingsgruppen in einer zentralen Tagessichtung aufeinander. Hier sichten die BHV-Trainer ihre Landeskader, die ab dem 2. Jahr in den  Landesleistungszentren (LLZ) im Raum  Nürnberg, Regensburg und in München von BHV-Trainern gefördert werden. Die Perspektivkader, denen der Sprung in die BHV-Kaderliste nicht gelingt, trainieren an den acht BHV-Bezirksstützpunkten 14-tägig, und können jederzeit den Sprung in die LLZ schaffen. Spätestens nach 2 Jahren bietet sich für diese Perspektivkader die Möglichkeit in der Bezirksmeisterschaft für den BHV-Kader nachgesichtet zu werden und mit der Bayernauswahl im DHB-Länderpokal anzutreten.

Alle BHV-Kader trainieren 2 mal im Monat verpflichtend in den LLZ (nicht im Bezirksstützpunkt) unter regelmäßiger Beobachtung der BHV-Trainer. Die besten Landeskader oder DHB-Kader des BHV besuchen zusätzlich 2 Mal im Monat die Elitetrainingszentren (ETZ) in Erlangen und München. Die zentralen BHV-Lehrgänge zur Mannschaftsbildung finden weiterhin in der Sportschule Oberhaching und in Großwallstadt statt.

Spitze der Förderstufen der Bezirke, der LLZ und der ETZ im männlichen Bereich ist die Junioren Akademie des TV Großwallstadt. Besonders begabte Handballer mit DHB-Kaderperspektive können sich im C-Jugendalter dort direkt vorstellen oder auch im Laufe der BHV-Talentförderung an die TVG Junioren Akademie wechseln.

Für das Gelingen dieses BHV-Talentkonzepts sind hohe Anforderungen zu erfüllen: Wichtigste Grundlage ist die konsequente Umsetzung der DHB-Rahmenkonzeption* durch die Vereine in allen Alterstufen (*erhältlich im Phillipka Sportverlag). Darüber hinaus werden das Zeitmanagement der BHV-Kader und die Unterstützung durch die Eltern im Sinne des Leistungssports ebenfalls eine entscheidende Rolle spielen.

Christoph Kolodziej, hauptamtlicher BHV-Trainer       

 

Das „Regionalkonzept Leistungshandball“ ist die Fortschreibung des erfolgreichen BHV- Talentkonzepts von 1999. Mit dem Regionalkonzept soll der Leistungssport im Bayerischen Handball-Verband seine Möglichkeiten besser ausnutzen, seine Zukunftsfähigkeit nachweisen und die Verbandsarbeit transparenter machen.
Das Regionalkonzept basiert auf dem Grundsatz eines humanen Leistungssports:
Jede Form des Dopings wird abgelehnt. Die Aufgabe besteht in der Entwicklung und Förderung der gesamten Persönlichkeit des Sportlers. Nur mit Unterstützung der Eltern, des Verbandes, Vereines und durch die Erziehung des Talentes zur Selbstständigkeit sind die Ziele der nachhaltigen Talentförderung zu erreichen.
Im Fokus des Regionalkonzepts Leistungshandball stehen die drei „T“:

Gesamtkonzept als pdf-Datei