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Alkoholfrei Handballsport genießen

Der Deutsche Handballbund (DHB) beteiligt sich an der Aktion „Alkoholfrei Sport genießen“, an der seit Herbst 2011 schon über 4.000 Sportvereine mitwirken. Die von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) mit Unterstützung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) ins Leben gerufene Initiative stellt das Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ in den Vordergrund. Das Vorbildverhalten der Erwachsenen spielt hierbei eine besondere Rolle.

Die Initiative wird in den nächsten zwölf Monaten vom Deutschen Handballbund unterstützt. Hierzu ruft Bernhard Bauer, Präsident des DHB, Handballvereine auf, die Sportveranstaltungen unter das Motto „Alkoholfrei Sport genießen“ zu stellen: „Mit der Aktion ,Alkoholfrei Sport genießen’ schützen wir unsere Kinder und Jugendlichen. Jeder teilnehmende Verein bekennt sich zu seiner besonderen, über den Sport weit hinausgehenden Verantwortung für seine jüngeren Mitglieder. Ich empfehle unseren Vereinen daher ausdrücklich, sich zu beteiligen und so für einen verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol einzutreten. Ich freue mich, dass sich unsere Nationalspieler Dominik Klein und Anne Hubinger als Botschafter für diese wichtige gemeinsame Initiative zur Verfügung stellen und wünsche der Aktion eine weitreichende und bestmögliche Resonanz im Vereinsleben.“

Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der BZgA, begrüßt das Engagement des DHB: „Es zeichnet den Deutschen Handballbund aus, dass er sich für dieses wichtige gesellschaftliche Thema einsetzt. Die Handballvereine werden so zu Partnern unserer Präventionsarbeit, über die wir nicht nur die Kinder und Jugendlichen, sondern auch die Eltern sowie die Verantwortlichen in den Vereinen erreichen. Es gilt, die Heranwachsenden frühzeitig beim Erlernen eines kritischen Umgangs mit Alkohol zu unterstützen. Denn die Risiken von Alkohol – insbesondere für Kinder und Jugendliche – werden nach wie vor unterschätzt.“


Handballvereine, die mit ihrer Teilnahme an der Initiative „Alkoholfrei Sport genießen“ ein Zeichen für die frühzeitige Prävention von Alkoholmissbrauch setzen wollen, werden von der BZgA mit einer kostenlosen Aktionsbox unterstützt, die unter anderem ein Werbebanner, T-Shirts, einen Cocktails-haker und Rezepthefte für alkoholfreie Cocktails enthält. Unter allen teilnehmenden Vereinen verlosen BZgA und DHB eine Reise zu einem Länderspiel sowie Gutscheine für Sportausrüstungen für Vereine.

Weitere Informationen: www.alkoholfrei-sport-geniessen.de, www.bzga.de

 



 

„Kinder stark machen“ im Handball - eine Initiative der BzgA

Seit 1998 engagiert sich die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) gemeinsam mit dem Deutschen Handballbund und seinen Landesverbänden  für die Kampagne „Kinder stark machen“.
Ziel dieser Zusammenarbeit ist die Suchtvorbeugung bei Kindern und Jugendlichen in Handballvereinen. Das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl sowie die Konflikt- und Kommunikationsfähigkeit der Heranwachsenden soll so gestärkt und gefördert werden, dass sie in schwierigen Lebenssituationen nicht zu Drogen, Tabak und Alkohol greifen. Das gelingt mit der Unterstützung der Betreuer/innen, Übungsleiter/innen und Trainer/innen aus Handballvereinen. Sie sind wichtige Vertraute, Bezugspersonen und Vorbilder und können Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung so unterstützen, dass sie aus einer starken, selbstsicheren Position heraus „Nein“ zu Suchtmitteln aller Art sagen können.

Der „Kinder stark machen“-Service unterstützt Handballvereine bei der Durchführung eigener Projekte zum Thema Suchtvorbeugung mit Informationsmaterial, Beratung und einem Servicepaket. Darüber hinaus gibt es kostenlose Flyer über den Umgang mit Alkohol und Tabak im Sportverein, Broschüren zur Suchtprävention und das Handbuch für die Vereinspraxis „Gemeinsam gegen Sucht“.

Weitere Informationen: www.bzga.de
 

BzgA zeichnet TSV Schleißheim für seine vorbildliche Jugendarbeit aus

Im Rahmen des Vereinsjugendpreises des Deutschen Handballbundes (DHB) zeichnete die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BzgA) den TSV Schleißheim für seine vorbildliche Jugendarbeit im Bereich der Suchtprävention aus: Der Verein führte ein Spielfest unter dem Motto „Kinder stark machen“ durch und veranstaltet bereits seit 13 Jahren unter der Leitung von Inge Schobert ein Sport-Camp mit dem Titel „Erlebniswelt Sport – ganz ohne Drogen“, an dem sich jedes Jahr 80 Jugendliche zwischen 13 und 15 Jahren beteiligen.


Ingrid Martel von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (1. von rechts) und DHB-Vizepräsident Georg Clarke (links kniend) überreichten dem Vereinsvorsitzenden des TSV Schleißheim, Emil Köbele, und Handball-Abteilungsleiterin Inge Schobert (2. von rechts) vor 200 Zuschauern eine Urkunde, einen Pokal und einen Satz Trikots mit der Aufschrift „Kinder stark machen“. Zu den Ehrengästen gehörten neben der Bürgermeisterin Elisabeth Ziegler (Bildmitte) auch zahlreiche Gemeinderäte.

Ziel der Initiative „Kinder stark machen“ ist es, das Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl Heranwachsender zu stärken, so dass sie auch in schwierigen Lebenssituationen „nein“ zu Drogen, Tabak und Alkohol sagen können. Um mit gutem Beispiel voranzugehen, wird es zukünftig bei den Heimspielen des TSV Schleißheim keinen Alkohol-Ausschank mehr geben.

„Im Sportverein können Kinder und Jugendliche vielfältige Erfahrungen machen, die für ihre Entwicklung bedeutsam sind. Hier erleben sie Erfolg und Misserfolg, erfahren die eigenen körperlichen und seelischen Grenzen. Sie lernen anderen zu vertrauen und mit ihnen Konflikte zu lösen. Sie entwickeln Teamgeist, erfahren Lob und Anerkennung. All das fördert das Selbstvertrauen und kann suchtvorbeugend wirken.“ , erläutert BzgA-Vertreterin Ingrid Martel die Hintergründe der Aktion „Kinder stark machen.“