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17.03.2017: "Tag des Handballs" im TV und Livestream

Der von goldgas präsentierte „Tag des Handballs“ am Sonntag, 19. März, in der Hamburger Barclaycard Arena ist deutschlandweit zu sehen. Sky Sport News HD wird das Länderspiel der Männer-Nationalmannschaft gegen Schweden ab 17.15 Uhr im frei empfangbaren Fernsehen übertragen. Zuvor zeigt SPORTDEUTSCHLAND.TV die Partie der Frauen-Nationalmannschaft ab 14.30 Uhr im Livestream – dieser wird via dhb.de/live zu erreichen sein. Beim Debut des neuen Bundestrainers Christian Prokop sind auch Ole Rahmel und Nicolai Theilinger vom HC Erlangen dabei.

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16.03.2017: U19-EM-Qualifikationsturnier in Regensburg mit 3 bayerischen Spielerinnen

Für die von 17. bis 19. März in der Regensburger Nord-Halle ausgetragene Europameisterschafts-Qualifikation der U19-Juniorinnen wurde neben Lokalmatadorin Franziska Peter auch Amelie Bayerl (HCD Gröbenzell) und Mia Zschocke (Bayer 04 Leverkusen) nominiert. Wie schon 2015 darf das ESV-Eigengewächs Franzi Peter somit in ihrer Heimatstadt mit der deutschen Nationalmannschaft um das einzige Ticket für die EM-Endrunde, die von 27. Juli bis 5. August in Slowenien stattfinden wird, antreten. DHB-Spielplan:

Freitag, 17.03.2017, 19.30 Uhr: Lettland - Deutschland
Sonntag, 19.03.2017, 14.30 Uhr: Deutschland - Polen

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15.03.2017: Schulhandball: Gratulation an die JTFO-Landessieger

Wir gratulieren den Bayerischen Landessiegern im Schulhandball, die sich für das JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA-Bundesfinale vom 2.-6. Mai 2017 in Berlin qualifiziert haben:
Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen
(WK II Mädchen)
Simpert-Krämer-Gymnasium Krumbach
(WK II Jungen)
Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach
(WK III/1 Mädchen)
Hermann Staudinger-Gymnasium Erlenbach
(WK III/1 Jungen)

 

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14.03.2017:  DHB-Sichtung w2002 in Heidelberg

 DHB-Sichtung w2002 in Heidelberg

 

Vom 8. bis 12. März 2017 nahm die Bayernauswahl w2002  im Olympiastützpunkt Heidelberg an der DHB-Sichtung teil und erreichte den 8. Rang in der Turnierwertung. Die folgenden Tests aus dem DHB-Manual fielen durchschnittlich aus: Standweitsprung, Prellen im Achterlauf, Differenzsprung und das Bodenturnen. Dagegen konnten wir beim Schlagwurf aus dem Stand von den 10 teilnehmenden Landesverbänden den 2. Platz belegen. Reserven gab es beim

Shuttle-Run-Test, 20m –Sprint und den beiden Torwarttests.

Auf die Grundübungen und Grundspiele waren die BHV-Mädchen vorbereitet und zeigten solide Leistungen. Im Grundspiel 5:6 mit Tabuzone konnte man die taktischen Aufgaben gegen den starken HV Württemberg erst in den letzten Angriffen zufriedenstellend lösen.
In den Turnierspielen nach getrennte Punktewertung je Halbzeit und Penaltywerfen spielten wir in der Vorrunde Jeder gegen Jeden 4 Spiele a 2 mal 15 Minuten mit Platzierungsspiel. Beide 5er Gruppen zeigten nach den Ergebnissen sehr ausgeglichen.

 

Bayern : Hessen                   1:4  Punkte (9:10, 10:10, 3:4)

Die 1. Halbzeit brachte eine knappe Niederlage, weil die Hessinnen weniger Fehler machten. In der 2. Halbzeit kamen wir gegen die starken Gegnerinnen zu Toren aus Schlagwürfen und KS-Anspielen verdient zum Remis. In beiden verbindlichen Abwehrformationen zunächst im 3:2:1 und in der 2. Halbzeit im 6:0 System gelang

es nicht, die Regelbewegungen konsequent einzuhalten. Wenig Körperkontakt und Kommunikation waren ebenfalls ursächlich für die Niederlage.

Im Penalty war der HHV sicherer.     

 

Bayern : Saar                         2:3  Punkte (5:7, 10:10, 2:1)

Gegen den weniger ausgeglichen besetzten HV Saar (5. Rang), kam es zu einer überraschenden, knappen Niederlage. Im 2. Spiel des Tages stabilisierte sich die Deckung zunehmend, allerdings war unser Angriff zu statisch, die Wurfquote zu schwach und die Zahl der Technik-und Regelfehler, besonders in der 1. Halbzeit, zu hoch. Der fehlende Ballfluss und dadurch bedingt, der geringe Tiefendruck Richtung Tor verhinderten ein besseres Resultat.   

 

Bayern : Südbaden                3:2  Punkte (7:9, 9:6, 2:1)

Der HV Südbaden hatte sich am 1. Turniertag in der Abwehr offensiv und im Angriff druckvoll und dynamisch präsentiert. Den BHV-Trainern Christina Seidel und Marc Zenses gelang es aber, das BHV-Team zu begeistern und Mut im Angriff zu vermitteln. Unser druckvolles Kreuzen sorgte  in Verbindung mit einer aggressiven Abwehr für eine siegreiche 2.Halbzeit. Besonders gefiel die Kooperation mit KS Lena Heid.

Das Penaltywerfen (Konterverfolgung mit Langpass vom TW) brachte das ersehnte Erfolgserlebnis.

 

Bayern : Westfalen               1:4  Punkte (13:10, 6:10, 4:5)

Gegen den späteren Turniersieger, der bereits als Gruppensieger feststand, galt es die letzte Siegchance zu nutzen. Zuerst konnten die Bayernauswahl die Westfälinnen mit richtigen Entscheidungen im Weiterspielen überraschen und durch Ballgewinne Tore im Tempospiel erzielen, sodass die 1. Halbzeit mit 2:0 Punkten beendet wurde.

Warah Samary zeigte sogar ein tolles Fernwurftor aus dem Knickstemmwurf.

Am Ende war der HV-Westfalen allerdings wurfstärker gegen die 6:0 Deckung in der 2. Halbzeit und auch schneller bei den Steilpässen im Penalty. Am diesem 2. Turniertag erlebten die BHV-Spielerinnen jedenfalls, wie eine kämpferische Einstellung die eigene Spielweise begünstigt.

 

Bayern : Rheinland-Pfalz      0:5  Punkte (9:10, 8:11, 4:5)

Anders als das Ergebnis vermuten lässt, verliefen im Platzierungsspiel um Platz

7 und 8 beide Halbzeiten knapp. Konter nach unbedrängten Ballverlusten und zu defensives Deckungsverhalten gegen die wurfstarken Rückraumwerferinnen des

RLP-Teams waren ursächlich für die etwas zu schwache Platzierung auf dem 8. Rang.

Auch gelang es nicht die fokussierte Einstellung des Vortages zu wiederholen.

 

FAZIT

Der Turnierverlauf zeigte, dass wir mit allen Teams mithalten konnten,

aber  zu wenig eingespielt waren. Regelbewegungen beider Abwehrformationen erreichten nicht die nötige Qualität, weil wir 3 Spielerinnen der 1. Sieben ersetzten mussten: Sara THIEL am KS, Linkshänderin Annalena KESSLER RR/RA/HR verletzte sich am Anreisetag und RM Pia Wittmann RM fiel langfristig verletzt aus.

Steigerungspotentiale haben wir nach Feedback der Bundestrainer außerdem in der Passqualität und im Umschaltspiel. Im Rückzug zeigten sich Probleme mit der zu späten Zuordnung und Annahme des Gegners.

Dagegen wurde unser KS-Spiel mit Lena Heid und Julia Steiner gelobt.

Generell bot diese DHB-Sichtung die Möglichkeit sich zu vergleichen und nach Einzelgesprächen die gezielte Trainingsmaßnahmen einzuleiten.

 

Als auffällige BHV-Spielerin kann sich Lena HEID Hoffnungen machen zum DHB-Sichtungslehrgang eingeladen zu werden. Sie überzeugte als Abwehrorganisatorin und als fang- und treffsichere KS mit gutem Raum- und Zeitgefühl.

 

Ein emotionales Highlight erlebten das BHV-Team mit dem Besuch des Bundesliga-spiels der Rhein-Neckar Löwen in der SAP-Arena Mannheim gegen GWD Minden.

 

Feld:                                                                   Tore

                           

Driske

Pauline

JSG Friedberg/Kissing                       12

Gettwart

Belen

TSV Schleißheim                                 7

Heid

Lena

HC Erlangen                                       13

Stichlmayr

Felicitas

TSV Allach                                            5              

Kluth        TW

Pia

1. FC Nürnberg 09                         ---------

Peter

Sophia

ESV 27 Regensburg                            5

Röhrl

Lea

ESV Regensburg                                  9

Samary

Warah

SV-DJK Taufkirchen                          13

Schäfer

Michelle

TSV Haunstetten                              13

Steger    TW

Chiara

SC Unterpfaffenhofen                   --- -----

Steiner

Julia

SV-DJK Taufkirchen                           7

Zirngibl

Emina

HSG Würm-Mitte                               6

 

Christina Seidel – BHV-Trainerin

Marc Zenses – BHV-Trainer

Christoph Kolodziej – BHV-Landestrainer

Ulrike Junker- Betreuerin

Franziska Kubasta - Physiotherapeutin

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13.03.2017: weiblich B Jugend VfL Günzburg Bayerischer Meister Saison 2016 - 2017

Mit einer überzeugenden Leistung gewinnt die weibliche B-Jugend Ihr letztes Heimspiel gegen den ESV Regensburg und entscheidet das Fernduell gegen den Ligakonkurrenten aus Marktsteft für sich. Die beiden Mannschaften stehen punktgleich an der Tabellenspitze – aufgrund des besseren direkten Vergleichs haben unsere Mädels knapp die Nase vorne.

 

Auf Günzburger Seite war Lena Götz nach Ihrer Verletzung wieder mit dabei. Leider fiel mit Antonia aufgrund eines Nasenbeinbruches eine wichtige Abwehrspielerin aus.

Eine gewisse Nervosität war vor dem Spiel schon zu spüren, glücklicherweise aber Größtenteils von Elternseite. Wie gehen die Mädels mit dem Druck um ? Diese jedoch ließen von Anfang an keinerlei Zweifel aufkommen. Durch konzentrierte Abwehrarbeit und schnelles Umschalten konnte bereits nach 10 Minuten eine 8:2 Führung herausgespielt werden. Beim Halbzeitstand von 15:7 war die Meisterschale bereits zum Greifen nahe.

Im zweiten Abschnitt legte der VfL wieder furios los. Mit einem 6:1 Lauf war spätestens beim Spielstand von 21:8 der letzte Hoffnungsfunke der mitgereisten Markstefter Spieler und Verantwortlichen erloschen. Mit einem sehenswerten Doppelkempa, abgeschlossen von Sina, setzten die Mädels noch einen drauf. Am Ende stand ein klares 35:16 auf der Anzeigetafel.

Mit diesem Sieg belohnen sich die Günzburgerinnen mit dem ersten bayrischen Meistertitel einer weiblichen VfL Jugendmannschaft für eine tolle Saison. Eltern und Trainer sind unglaublich stolz !!

Die Mannschaft befindet sich nun im Viertelfinale um die deutsche Meisterschaft in einer Dreiergruppe mit dem hessischen Vertreter JSG Bad Soden und dem Meister der Baden-Württemberg Oberliga (aller Voraussicht nach die SG Kappelwindeck / Steinbach). Gegen beide Gegner wird je ein Hin- und ein Rückspiel bestritten, der Erste dieser Dreiergruppe kommt ins Final Four um die deutsche Meisterschaft. Bei den beiden Heimspielen am 13.05. und 14.05. in der Rebayhalle würden sich die VfL Mädels über lautstarke Unterstützung freuen !

Es spielten: Selina Schlund, Lena Rendel, Lea Bosch (1), Alena Harder (7), Katharina Hammerer (2), Lena Götz (9/1), Sina Schütte (7/1), Hannah Sperandio (6), Nina Porkert, Celina Hahn (3)

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09.03.2017: Landesfinale der bayerischen Schulen im Handball am 15. März 2017 in Neutraubling Handball

Bei den Qualifikationswettkämpfen der bayerischen Schulen im Handball haben sich folgende Mannschaften für das Landesfinale qualifiziert:

 

In der Wettkampfklasse II Mädchen bestreiten das Endspiel das

Armin-Knab-Gymnasium Kitzingen gegen das Carl-Orff-Gymnasium Unterschleißheim

 

In der Wettkampfklasse II Jungen  stehen sich gegenüber das

impert-Krämer-Gymnasium Krumbach gegen die Staatliche Realschule Elsenfeld

 

Bei den Mädchen stehen sich  in der Wettkampfklasse III/1 gegenüber das

Ortenburg-Gymnasium Oberviechtach gegen die Staatliche Realschule Herrsching

 

Bei den Jungen in der Wettkampfklasse III/1  bestreiten das Endspiel um die bayerische Meisterschaft das

Städtische Louise-Schröder Gymnasium München gegen das Hermann Staudinger-Gymnasium Erlenbach.

Die Landessieger in der WK II und WK III/1 der Jungen und Mädchen qualifizieren sich für das Finale des Bundeswettbewerbs der Schulen JUGEND TRAINIERT FÜR OLYMPIA, das von 02. bis 06. Mai 2017 in Berlin staatfindet.

Allen Schulmannschaften wünschen wir eine gute Anreise und viel Erfolg bei den Wettkämpfen.

 

 

Ernst Werner 
VP Bildung                                                                                          

Michael Werner
Landesschulobmann Handball

 

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08.03.2017: Team der Bad Boys für den Tag des Handballs nominiert

(hn) Nikolai Theillinger und Ole Rahmel vom HC Erlangen sind für beiden Länderspiele der Deutschen A-Nationalmannschaft gegen Schweden nominiert. Die Spiele finden am 18. März (14.00 Uhr) in Göteborg und 19. März (17.30 Uhr) am Tag des Handballs in der Barclaycard Arena in Hamburg statt. Nikolai Theillinger, der schon für den 28-Kader zur WM nominiert war, gehört erstmals zum Aufgebot der DHB-Auswahl.

 

Die beiden Spieler werden auch an dem 5-tägigen Lehrgang teilnehmen, der am 15.03. in Hamburg beginnt. „Diese Nominierung zeigen uns erneut, dass der HC Erlangen auf einem sehr guten Weg ist. Es zeigt sich, dass Spieler bei uns zu Nationalspielern entwickeln können und darauf können wir alle sehr stolz sein“, so HC-Geschäftsführer Rene Selke.

Wir stehen mit unserer Nationalmannschaft noch mitten in der Qualifikation zur EHF EURO 2018. Daher kommen uns die Länderspiele gegen einen starken Gegner wie Schweden sehr gelegen“, sagt Bob Hanning, Vizepräsident Leistungssport des Deutschen Handballbundes mit Blick auf die Qualifikationsaufgaben gegen Slowenien Anfang Mai sowie Mitte Juni gegen Portugal und die Schweiz (Karten unter dhb.de/tickets).

Das aktuelle Aufgebot für die Spiele gegen die Skandinavier:

Im Tor Silvio Heinevetter (Füchse Berlin) und Andreas Wolff (THW Kiel);

Feld: Rune Damle (THW Kiel), Paul Dux (Füchse Berlin), Simon Ernst (VfL Gummersbach), Patrick Groetzki (Rhein-Neckar-Löwen), Kai Häffner (TSV Hannover-Burgsdorf), Jannik Kohlbacher (HSG Wetzlar), Julius Kühn (VfL Gummersbach),  Finn Lemke (SC Magdeburg), Matthias Musche (SC Magdeburg), Hendrick Pekeler (Rhein-Neckar-Löwen), Ole Rahmel (HC Erlangen), Nicolai Theillinger (HC Erlangen), Philipp Weber (HSG Wetzlar), Patrick Wiencek (THW Kiel).

Da Lehrgang und Länderspiele nicht Teil des internationalen Kalenders sind, fehlen zwei Flügelspieler: Kapitän und Linksaußen Uwe Gensheimer ist mit Paris St. Germain in der französischen Liga beschäftigt, Rechtsaußen Tobias Reichmann kämpft mit Champions-League-Sieger KS Vive Tauron Kielce in Polen um Punkte. Dafür rücken Matthias Mushe und Ole Rahmel nach.

 

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08.03.2017: Handball entert Fußballstadion: Besondere Trainer-Fortbildung am 18. März

Im Rahmen des EM-Qualifikationsturniers der U19-Juniorinnen, das von 17. bis 19. März in der
Nord-Halle in Regensburg ausgetragen werden wird, bietet der Bezirk Ostbayern in Kooperation mit dem
Deutschen Handballbund und der Uni-Klinik Regensburg am 18. März in der Continental Arena
eine ganz besondere Trainer-Fortbildung an.

Nähere Informationen finden Sie hier.

 

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08.03.2017: Final Four des Molten Cup am 5.3.2017 in Herzogenaurach

Die TS Herzogenaurach erfüllt sich ihre Pokalträume

"Das war ein tolles Event. Allein der Blick von der Auswechselbank auf die volle Tribüne war Gold wert", schwärmt Mannschaftsführerin Lena Mergner. "Ich habe schon einige Final-Four-Turniere mitgemacht, aber dieses war etwas Besonderes. Die Veranstaltung war top organisiert. Es war toll zu sehen, wie der Verein zusammengerückt ist, wie sich die einzelnen Teams eingebracht haben und wie auch die Stadt das Ganze mitgetragen hat", berichtet die Kreisläuferin.

Sabine Schreiner-Marr, Spielleiterin der BHV Frauen Mannschaften und das ganze Turnier über live dabei, überreichte den Wanderpokal  an die TSH, sowie Medaillen und Urkunden an beide Finallisten. Die beiden Herzogenauracher Bürgermeister gratulierten mit kleinen Geschenken.

"Der Pokalgewinn ist ein schöner Zwischenerfolg in einer Saison, in der wir bis zum Schluss oben mitspielen wollen", betont Mergner.  Im besten Fall beflügelt der Gewinn des Molten-Cups die TSH für die kommenden Aufgaben zusätzlich - einen Effekt hat er aber auf jeden Fall - die Herzogenauracherinnen haben sich für die erste Runde des DHB-Pokals qualifiziert, in der dann ein echter Handball-Hochkaräter in der Sportstadt zu Gast sein könnte.

Halbfinale 1: TS Herzogenaurach - HCD Gröbenzell II 35:21

Das Halbfinale war eine klare Sache - sollte man meinen. Doch die knappe 14:12-Führung zur Pause ließ erkennen, welche Mühe die TSH rund 30 Minuten mit dem Tabellenführer der Bezirksoberliga Alpenvorland hatte. Dies lag an der beachtlichen Qualität der Gäste, die mit ihrer vorbildlichen 3-2-1 Abwehr die TSH zunächst überhaupt nicht ins Spiel kommen ließen und auf die guten Instinkte einer starken Torfrau bauen konnten. Zudem leistete sich Herzogenaurach einige Nachlässigkeiten in der Abwehr und ließ im Gegenstoß die übliche Kaltschnäuzigkeit vermissen. Selbst die wortgewaltige, aber stets faire Unterstützung von Hallensprecher Alfred Weiß, die sofort auf die Zuschauer übersprang, schien zunächst eher die Gäste zu beflügeln.

In der Halbzeitpause fand TSH-Coach Hans-Jürgen Kästl dann aber die richtigen Worte, nach Wiederanpfiff zeigte sein Team all das, was es in den vergangenen Monaten so stark gemacht hatte: den Gegner mit konsequenter Abwehrarbeit und unnachgiebiger Laufbereitschaft mürbe machen.

Halbfinale 2: ASV Dachau - Dietmannsried/Altusried 34:23

Im zweiten Halbfinale wurde der ASV Dachau seiner Favoritenrolle erst nach der Halbzeit gerecht. Bis dahin war das ersatzgeschwächte Team der HSG Dietmannsried/Altusried ein absolut gleichwertiger Gegner und lag nach 30 Spielminuten nur 15:16 zurück. Dann jedoch erhöhte der ASV die Schlagzahl und mit ihrem Tempospiel demoralisierten sie den Gegner zunehmend. Am Ende lautete es 34:23 für den ASV.

 

Endspiel: ASV Dachau - TS Herzogenaurach 20:29

Wer gedacht hatte, die längere Verschnaufpause würde der TSH im Final in die Karten spielen, wurde eines Besseren belehrt.  Der ASV agierte mit einer äußerst kompakten Abwehr, gut strukturierten Positionsangriffen und konnte auf Kreisläuferin Spatz zählen, die die TSH ein ums andere Mal in Verlegenheit brachte. Zwar blieb Herzogenaurach stets mit ein, zwei Toren in Front, doch Dachau ließ sich - gestützt auf eine aggressive 6-0-Abwehr - nicht abschütteln und spannte die zahlreichen Zuschauer lange auf die Folter.

Wie hilfreich, dass es Hallensprecher Alfred Weiß gerade in dieser Phase gelang, das sonst meist "defensive" Herzogenauracher Handballpublikum restlos aus der Reserve zu locken. Er und die Zuschauer sorgten so für eine prächtige Atmosphäre und wurden zu einem fairen "achten Mann". Der 13:11-Halbzeitstand war kein angenehmes Ruhekissen, zu giftig hatten sich die körperlich an und für sich unterlegenen ASVlerinnen in den Gegner verbissen.

Das enge Beieinander hielt noch weitere 20 Minuten an, dann jedoch kam die entscheidende Phase, welche von TSH- Torfrau Martina Ebersberger ausgelöst wurde: Zunächst meisterte sie einen Strafwurf, danach rettete sie innerhalb von zwei Minuten gleich dreimal derart spektakulär gegen frei positionierte Dachauerinnen, dass diese fast verzweifelten. Zumal das Kästl-Team alle Aktionen der Torfrau postwendend mit Gegenstoßtoren abschloss. Daraufhin erlahmte der Widerstand der Oberbayerinnen, und Herzogenaurach musste nicht mehr mühsam um jeden Treffer kämpfen. Ab der 50. Minute gelangen herrliche Spielzüge, und es war für die große Anhängerschar der TSH eine Freude, das Tun der Protagonisten live zu verfolgen.

Klar, die TSH hatte einen leichten Vorteil mit der längeren Spielpause und Dachau hatte nur zwei Wechselspielerinnen an Bord. Trotzdem gebührt dem neuen bayerischen Pokalsieger ein riesiges Kompliment - auch für den inneren Zusammenhalt und die gezeigte Spielfreude.

 Christine Odemer (Abteilungsleiterin TS Herzogenaurach)

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06.03.2017: DHB-Sichtung m2001 in Heidelberg

Die bayerische Auswahlmannschaft des männlichen Jahrgangs 2001 nahm vom 2. bis 5. März an der DHB-Sichtung in der Sportschule Heidelberg teil. Bei der bestens organisierten Veranstaltung wurden insgesamt 120 Jungs aus 10 Landesverbänden auf „Herz und Nieren“ überprüft. Bei den sportmotorischen Tests zeigten sich die Bayern gut vorbereitet und erzielten im Durchschnitt sehr gute Resultate. Bei den Grundübungen und –spielen zeigten sich die bayerischen Jungs motiviert und engagiert. Im wichtigsten Sichtungsteil, dem Mannschaftsturnier wurde ein guter 3. Platz belegt. Den ganzen Bericht können Sie unter weiterlesen finden.

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