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Ansprechpartner:

BHV: Susanne Prinz
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Tel.: 089-15702-310
Fax: 089-15702-340
 

Bayerische Sportjugend:
Stephan Giglberger
Georg-Brauchle-Ring 93
80992 München
Tel.: 089-15702-437
Fax: 089-15702-411
E-Mail: stephan.giglberger@blsv.de
Das FSJ im Sport ist ein Bildungs- und Orientierungsjahr für junge Menschen bis 26 Jahre. Im Laufe des FSJ werden durch die überwiegende Tätigkeit im Bereich der Kinder- und Jugendarbeit vielfältige Schlüsselqualifikationen vermittelt.
 
Das FSJ auf einen Blick:
  • Dauer des FSJ = 12 Monate
  • wöchentliche Arbeitszeit = 38,5 Stunden
  • Urlaubsanspruch = 26 Tage
  • Seminare = 25 Bildungstage
  • Vergütung = 300,00 € Taschengeld
  • wird als Ersatz für den Zivildienst anerkannt

Seit September 2008 ist die Geschäftsstelle des BHV Einsatzsstelle für das Freiwillige Soziale Jahr. In Zusammenarbeit mit mehreren Schulen und Vereinen in München und Umgebung ergibt sich dadurch ein interessantes und abwechslungsreiches Einsatzgebiet, das durch Einbeziehung in die Arbeitsabläufe der Geschäftsstelle oder die Beteiligung an der Planung und Organisation von BHV-Veranstaltungen abgerundet wird.

Vereinen und Schulen bietet eine Kooperation mit dem BHV beim FSJ zahlreiche Vorteile. Aufgrund der flexiblen Einsatzmöglichkeiten können Schul- und Vereinsangebote erheblich ausgeweitet und von einem/einer qualifizierten FSJ-ler/in betreut werden. Zudem fungiert der/die FSJ-ler/in als altersgerechter Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche.
 
Die Bayerische Sportjugend als Träger des FSJ übernimmt die Gesamtkoordination aller am FSJ teilnehmenden Personen und führt die gesetzlich vorgeschriebenen 25 Bildungstage durch. Dabei ist der Erwerb der C-Trainer- oder auch einer Vereinsmanager-Lizenz möglich.
 
 

 

"Das FSJ ist eine sehr gute Orientierungshilfe"

"Die Arbeit mit Kindern in den Schulen und Vereinen liegt mir sehr am Herzen." - Interview mit FSJler Sebastian Ametsbichler

Sebastian ist 19 Jahre alt und hat letztes Jahr am Gymnasium Oberhaching sein Abitur gemacht. Danach entschied er sich zu einem Freiwilligen Sozialen Jahr in der Geschäftsstelle des Bayerischen Handball-Verbandes und betreute währenddessen in verschiedenen Vereinen, wie zum Beispiel der SG Süd-Blumenau und beim TSV Großhadern, Kindermannschaften von den Minis bis zur C-Jugend mit. Außerdem hat er in Schulen Kindern das Handballspielen nähergebracht. Er selbst spielt seit seinem 8. Lebensjahr Handball und ist seit der Saison 2014/2015 wieder bei seinem Heimatverein TSV Sauerlach aktiv. Sein größter sportlicher Erfolg war die Qualifikation und das Spielen mit der A-Jugend von HSG Würm-Mitte in der Jugendbundesliga in der Saison 2013/2014.

Warum machst du beim BHV dein Freiwilliges Soziales Jahr?
Nach meinem Abitur wusste ich noch nicht, was ich studieren wollte. Deswegen entschied ich mich ein FSJ zu machen. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, mich erst mal zu orientieren und

in die Arbeit bei einem Verband reinzuschnuppern. Außerdem wollte ich die Arbeit in einem Büro kennenlernen. In der BHV-Geschäftsstelle konnte ich dies mit meinem Hobby, dem Handball, verknüpfen.

Wie sieht eine typische FSJ-Arbeitswoche aus?
Ich muss von neun Uhr vormittags bis ca. drei Uhr nachmittags in der Geschäftsstelle arbeiten. Da kümmere ich mich dann um das Passwesen oder andere organisatorische Dinge. Und nach der Arbeit im Büro helfe ich bei mindestens zwei Trainingseinheiten für Kinder im Alter von fünf bis zwölf in verschiedenen Vereinen und Schulen mit. Ich darf auch Veranstaltungen und Verbandstage vom BHV unterstützen.

Was gefällt dir am besten an deinem FSJ beim Bayerischen Handball-Verband?

Am besten gefallen mir die Atmosphäre in der Geschäftsstelle und dass meine Leidenschaft Handball immer ein fester Bestandteil meiner Tätigkeit ist.  Außerdem liegt mir die Arbeit mit den Kindern sehr am Herzen, vor allem in den Schulen, wo ich versuche, die Kinder an das Handballspielen heranzuführen und sie dafür zu begeistern, vielleicht mal in einem Verein ein Kindertraining zu besuchen. Mich freut es zu sehen, wie sich die Kleinen weiterentwickeln, Erfolge haben und dass ich sie dabei unterstützt habe. Natürlich ist es auch mal stressig, aber die positiven Seiten überwiegen!



Was willst du nach deinem Freiwilligen Sozialen Jahr machen?
Ich weiß inzwischen, dass ich nach meinem FSJ Sport studieren will oder in die Richtung „Sport und Gesundheit“ gehen will. Aber ich habe noch keine Ahnung, welchen Beruf ich später mal ausüben möchte.

Was nimmst du für deine berufliche Zukunft mit? Was hast du im letzten Jahr gelernt?

Ich bin mir jetzt sicher, dass ich auf jeden Fall in meinem Beruf viel mit Menschen zu tun haben möchte und nicht nur immer hinter dem Computer sitzen will. Ich habe hier viel im zwischenmenschlichen Bereich gelernt, vor allem in den Bereichen Kommunikation und Teamarbeit. Außerdem weiß ich jetzt wie die Arbeit in einem Verband funktioniert und konnte ins Arbeitsleben reinschnuppern. Ich musste auch viel selbstständig arbeiten und organisieren und habe gelernt, dass man nach der Arbeit und dem Training ganz schön kaputt sein kann.

Würdest du ein Freiwilliges Soziales Jahr weiterempfehlen bzw. ein FSJ beim BHV?
Auf jeden Fall würde ich beides weiterempfehlen! Ein FSJ an sich sowieso. Da sammelt man sehr viele praktische Erfahrungen, die einem später mal zu Gute kommen können. Außerdem ist es eine tolle Möglichkeit für all diejenigen, die nach ihrem Abitur noch nicht wissen, was sie machen wollen und sich erst mal orientieren müssen. Und der Bayerische Handball-Verband ist da eine super Anlaufstelle. Ich hatte das ganze Jahr über Spaß in der Geschäftsstelle, vor allem weil meine Kolleginnen und Kollegen mich so herzlichst aufgenommen haben und die Atmosphäre das ganze Jahr über super war! Es freut mich auch, dass ich es geschafft habe, Schülerinnen und Schüler für den Handball zu begeistern und sie vielleicht jetzt in einem Verein spielen. Und die Erfahrungen als Trainer, die ich mit den Kindern sammeln konnte, kann mir keiner mehr nehmen.

Wir wünschen Sebastian für seine weitere sportliche und berufliche Zukunft alles Gute!

Interview: Leonieke Harreman