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Länderspiel der Frauen-Nationalmannschaft am 7. Oktober 2015 in Coburg

Die Frauen-Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes startet am Mittwoch, den 7. Oktober, in Coburg in die Qualifikation zur EHF EURO 2016. Auftaktgegner des Teams von Bundestrainer Jakob Vestergaard wird die Schweiz sein. Anwurf ist um 19.30 Uhr. Hier gibt's die Tickets...



Für die EHF EURO 2016 in Schweden (4. bis 18. Dezember) qualifizieren sich die ersten beiden Teams jeder der sieben Gruppen sowie der beste Gruppendritte.



Fotos: Sascha Klahn/DHB

Heimspiel für Isabell Klein

Für die gebürtige Oberschleißheimerin Isabell Klein, die vom TSV Ismaning über die HSG Bensheim/Auerbach 2007 zum Buxtehuder SV in die 1. Bundesliga gewechselt ist, wird die Partie in Coburg zu einem Heimspiel: "Ich freue mich auf das Länderspiel in meiner Heimat und hoffe natürlich auf die größtmögliche Unterstützung der bayerischen Handballfans!" Für die deutsche Nationalmannschaft erzielte die Frau von Dominik Klein 89 Tore in 68 Länderspielen. Nach ihrer Babypause wurde sie 2015 Deutscher Pokalsieger mit ihrem Verein.

 

Rückblick: Die Nationalmannschaft zu Gast in Bayern
Länderspiel in Ulm/Neu-Ulm am 21. September 2014

Die neu formierte Nationalmannschaft des Deutschen Handballbundes (DHB) war im September 2014 mit zwei Länderspielen in Göppingen und  Ulm/Neu-Ulm zu Gast. Während das Team vom neuen Bundestrainer Dagur Sigurdsson die erste Partie gegen die Schweiz klar mit 32:26 (19:12) für sich entscheiden konnte, reichte es in Ulm/Neu-Ulm vor 4.412 Zuschauern nur zu einem 28:28-Unentschieden (11:14). Mit den Zwillingsbrüdern Michael und Philipp Müller standen zwei gebürtige Bayern auf der Platte. Michael Müller trug sich bei seinem Nationalmannschaftscomeback mit insgesamt sieben Treffern in die Torschützenliste ein. Sein Bruder Philipp kam bei seinem Debüt im Nationalteam überwiegend in der Defensive zum Einsatz.



Die Auf- und Umbruchstimmung im deutschen Team war zwar deutlich zu spüren, aber der neue Bundestrainer Dagur Sigurdsson konnte im zweiten Testspiel gegen die Schweiz nicht zufrieden sein. Sowohl in Angriff und Abwehr agierte seine Mannschaft vor allem in der ersten Halbzeit zu statisch und nicht zwingend genug. Es fehlte ein wenig die Aggressivität und die Abstimmung, so dass sich die Schweizer bis zur Pause einen 14:11 Vorsprung erspielen konnten. Die deutsche Mannschaft fand erst in der 40. Minute mit dem Anschlusstreffer von Silvio Heinevetter zum 16:17 ins Spiel, der nach einer Parade ins leere Schweizer Tor traf. Per Siebenmeter erzielte Kapitän Uwe Gensheimer den Ausgleich und Christophersen brachte Deutschland mit einem Tempogegenstoßtreffer in der 50. Spielminute erstmals mit 22:21 in Führung. In dieser Phase des Spiels übernahm auch Michael Müller im Angriff Verantwortung und netzte nach einem erfolgreichen Kreisanspiel auf Wiencek selbst noch zweimal zum 25:23 und 26:24 ein. Ein Fehlpass der deutschen Mannschaft brachte die Schweiz beim Stand von 28:27 wenige Sekunden vor Abpfiff noch einmal in Ballbesitz, so dass dem überragenden Schweizer Andy Schmid mit seinem 10. Tor der Ausgleichstreffer zum 28:28 gelang. Bester Werfer im deutschen Team war Uwe Gensheimer mit 8 Treffern.



Nationalmannschaftsrückkehrer Michael Müller war mit seinem Comeback insgesamt zufrieden: "In Neu-Ulm war die erste Halbzeit etwas holprig, aber in der Schlussphase hatte ich noch einige gute Aktionen. Genauso wie mein Bruder habe ich mich über die Nominierung von Dagur Sigurdsson sehr gefreut und hoffe, dass es im Nationalteam weitergeht. Wir haben uns sehr wohl gefühlt in der Truppe, der neue Bundestrainer hat uns sein System und seine Philosophie erläutert, daran müssen wir jetzt arbeiten."

DHB-Präsident Bernhard Bauer erklärte: „Dieses Wochenende war in jedem Fall ein gelungener Auftakt. Man hat im zweiten Spiel gemerkt, dass noch einiges an Abstimmung in Abwehr und Angriff fehlt, aber das ist keine Überraschung. Ich bin guter Dinge, dass es zu Automatismen kommt. Die Mannschaft ist in dieser Formation noch nicht eingespielt, ist aber in jedem Fall gewillt, alles auf die Platte zu bringen." Auch BHV-Präsident Gerd Tschochohei und DHB- und BHV-Vize Georg Clarke schauten sich das 2. Testspiel gegen die Eidgenossen in der Neu-Ulmer ratiopharm Arena an, in der über 60 Spielminuten ausgezeichnete Stimmung herrschte.


Im Foyer der Halle präsentierte sich der BHV mit einem Stand, an dem u.a. Informationen zu GOALCHA und zum Kinder- und Jugendzertifikat auslagen. Betreut wurde der Infostand von den Jugendsprechern des BHV, Thea Sonntag, aus Mittelfranken (Tobias Löblein und Celina Rätsch) und Württemberg (Steffi Renner).